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Diskussion:Linksextremismus

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Inhaltsverzeichnis

Artikelstruktur

Im direkten Vergleich mit Rechtsextremismus ist dieser Artikel unlogisch aufgebaut.

Jesusfreund 08:40, 3. Dez. 2007 (CET)

Kategorie: Linksextremismus

Warum gibt es eigentlich keine Kategorie mit besagtem Namen? Es gibt mehrere Kategorien, die Artikel über rechtsextreme Parteien/Organisationen/Personen/Teilaspekte/whatever enthalten, aber keine einzige (!) zum Thema Linksextremismus. Dabei gibt es doch eine stattliche Anzahl an Artikeln über dieses Thema. Das kann doch nur ein schlechter Witz sein!

<ironie>Das haben die bösen Wikipedia-Linksextremisten verschuldet, die durch Wikipedia am Umsturz des Staates arbeiten.<ironie/> MeFuTö 15:07, 2. Jan. 2008 (CET)
Sollte man definitv analog zur Kategorie:Rechtsextremismus anlegen --DaSch 15:21, 2. Jan. 2008 (CET)
Dann stellt einen Entsperrantrag, denn die Kategorie ist gesperrt. Dazu muss es aber erstmal einen Konsens geben.

Die dazugehörige Diskussion sollte auch dort geführt werden, nicht hier. Interessanterweise wurde die Diskussion zur Erstellung einer Kat 5mal gelöscht, jüngst am 2. Januar. Das ist nicht nachvollziehbar. 83.135.226.81 18:30, 2. Jan. 2008 (CET)

Das Thema kann man vergessen, da hat einer Lust drauf drüber zu diskutieren und kein Admin hat den Mum da was dran zu machen, einfach damit abfinden! Willkommen bei Wikipedia! --DaSch 01:49, 3. Jan. 2008 (CET)
ich sags doch, wissenschaftlichkeit ist eine frage von mut und muskelkraft^^ ... sockenaccounts sind eben doch dafür da mutig wahrheiten auszusprechen ... Bunnyfrosch 01:52, 3. Jan. 2008 (CET)
naja ich will bei Wikipedia nicht mehr mutig sein, ich wurde vorhin auch schon wieder fast gesperrt weil ich ein wenig auf diese Problematik aufmerksam machen wollte, aber bei autoritären Strukturen ist das halt so dass Leute die unbequeme Meinungen verbreiten einfach gesperrt werden. Aber das soll nicht mein Problem sein. Jedes Autoritäre Regime ist bis jetzt untergegangen. Also ist das nur eine Frage der Zeit. --DaSch 02:00, 3. Jan. 2008 (CET)
meines wissens nach ist die Kategorie:Rotfaschismus bzw. Kategorie:Linksfaschismus noch frei, als unterkats könntest du für linksextremisten Kategorie:Rote Socke oder Kategorie:Rotfaschist, für linksextreme staatsoberhäupter Kategorie:Massenmörder und für linksextreme organisationen Kategorie:ZOG nutzen, damit hättest du schon einen ganz passablen kategorie baum von einer oberkat und 3 unterkats ... :) Bunnyfrosch 02:10, 3. Jan. 2008 (CET)
Sehr gute Idee, wenne Spaß dran hast, denk dir noch 10 weitere aus. Wenn dann sollte man es richtig machen und wenn die Admins der Meinung sind eine Kat:Linksextrem bräuchte man nicht aber eine Kat:Rechtsextrem dann werden die sich auch sicher nichts dabei gedacht haben und dann sollte das so bleiben. Das ist sicherlich historisch gewachsen und wir wollen ja nicht al zu liberal und fortschrittlich sein also lassen wir das erstmal so. --DaSch 02:23, 3. Jan. 2008 (CET)
du weißt hoffentlich, daß fortschrittlich eine marxistisch konnotierte vokabel ist? aber wenn du das meinungsbild zur kat gelesen hast, dann wüßtest du, daß es eine breite ablehnung dieser gibt, und wenn du die diskbeiträge dazu mal durchblätterst, solltest du auf die frage, was konkret eine solche kat inhaltlich auszeichnet eine antwort haben die auch gegenüber wissenschaftlichen fragen bestand hat ... das dürfte schwer werden. zumal du dich bisher in bester sockenaccountmanier überall wo du das thema angeschnitten hast auch um die antwort auf die teilweise gestellte frage gedrückt hast. n8 Bunnyfrosch 02:36, 3. Jan. 2008 (CET)

Kritik: "In der Wissenschaft konnte sich der Begriff [Linksextremismus] nicht durchsetzen."

Sagt *wer*?! - Also dafür hätte ich nun aber schon ganz gerne mal eine Quelle, bzw. BELEGE.

Allgemein glaube ich außerdem, dass bei der Mehrheit der Verfasser des Eintrages "Linksextremismus" wohl öfter mal der Bock zum Gärtner gemacht wurde, was man dem Artikel leider auch allzu oft (und allzu deutlich) anmerkt. Die Verharmlosungen, Umdeutungen und Relativierungsversuche sind jedenfalls Legion 87.172.42.111 18:05, 2. Jan. 2008 (CET)

Die Quelle bezieht sich auf Extremismus allgemein, nicht auf Linksextremismus. Insofern ist der Satz falsch. 83.135.226.81 18:35, 2. Jan. 2008 (CET)

Zitat aus Gero Neugebauer: Extremismus – Rechtsextremismus – Linksextremismus: Einige Anmerkungen zu Begriffen, Forschungskonzepten, Forschungsfragen und Forschungsergebnissen, aus dem im folgenden verlinkten pdf-Dokument, dort unter der Überschrift "Fazit": Der Extremismusansatz konnte sich in der sozialwissenschaftlichen Forschung nicht durchsetzen. Eine eigenständige, empirisch orientierte Forschungsrichtung, die sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden linker, rechter und religiöser Extremismen (Einstellungen, Ziele, Verhaltensweisen, Regime) befasst, ist nicht erkennbar. Ursächlich dafür dürfte die Eindimensionalität des Konzepts und seine Ausrichtung an einem normativen Demokratiebegriff sein. Damit wird es der Komplexität der Verhältnisse nicht gerecht. Es führt nicht zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern behindert sie eher. Die Forschung hat sich durchaus, auch in vergleichender Perspektive, mit den unterschiedlichsten gesellschaftlich-politischen Objekten aller politisch-ideologischen Richtungen (Parteien, Bewegungen, Gewalt, Terror, Revolutionen, autoritäre und totalitäre Regime etc.) beschäftigt und ist dabei zu einer Fülle von bedeutsamen Einsichten gelangt, ohne dass sie sich dabei des Extremismuskonzepts bedient hat. Dies gilt entsprechend für den Bereich des Linksextremismus. Auch hier besteht kein Mangel an Untersuchungen über kapitalismuskritische bzw. -feindliche Einstellungen, Verhaltensweisen oder Systeme. Es macht allerdings wenig Sinn, alle Phänomene dieses komplexen Feldes (Kapitalismuskritik findet sich schließlich nicht nur in der politischen Linken, sondern auch in anderen politischen Lagern) "in einen Topf" zu werfen. Der Rechts- ist im Vergleich zum Linksextremismus politisch und ideologisch wesentlich homogener und überdies – auch in seinem Selbstverständnis – antidemokratisch, was für die kapitalismuskritische bzw. -feindliche Linke nur teilweise gilt. Dies dürfte der Grund dafür sein, dass sich in der Bundesrepublik (und in vielen anderen Ländern) zwar eine sozialwissenschaftliche Rechtsextremismusforschung, aber keine Linksextremismusforschung entwickelt hat. Die Rechtsextremismusforschung ist zwar bisher keineswegs zufriedenstellend, was aus dem Beitrag von Jürgen R. Winkler in diesem Band erkenntlich wird, aber sie existiert und arbeitet – mit erkennbaren Fortschritten – an ihrer Optimierung“. Dort steht noch mehr dazu - mitsamt Quellenangaben aus entsprechenden soz.wisenschaftlichen Forschungszweigen. Mehr sag ich dazu nicht. Dies wurde ebenso wie die Quellenangabe schon in zig Artikeldiskussionen ausgetappt. Die Leute, die an allen möglichen und unmöglichen Stellen partout die Attributierung "linksextremistisch" - ungeachtet der sozialwissenschaftlichen Forschung verlinken wollen, lesen so was nicht, auch wenn sie mit der nase drauf gestoßen werden. Ach, übrigens, der Verfassungsschutz ist keine wissenschaftlich arbeitende Einrichtung, sondern eine an politischen POV-Interessen ausgerichtete Behörde, die ihre Einschätzungen von Land zu Land und von Jahr zu Jahr immer mal wieder ändert. --Ulitz 19:57, 2. Jan. 2008 (CET)

Sagt Gero Neugebauer, ein Politologe. Das sagt z.B. die Bundeszentrale für politsche Bildung:

L. bezeichnet die fundamentale, politisch-ideologische Ablehnung des modernen demokratischen Verfassungsstaates durch Personen oder Gruppen, die der äußersten Linken des politischen Spektrums zugerechnet werden. L. akzeptiert und wendet Gewalt gegen Personen und Sachen als Mittel der politischen Auseinandersetzung an. Für den dt. Linksextremismus steht insbesondere die sog. Rote Armee Fraktion (RAF). Gruß --Hardenacke 20:30, 2. Jan. 2008 (CET)

Das kommt vom Institut für Politikwissenschaft der Uni Mainz: [1]. --Hardenacke 20:39, 2. Jan. 2008 (CET) Anmerkung: Es handelt sich hierbei um ein Thesenpapier zu einem Studi-Referat, also nicht wirklich relevant. Zudem steht der Name Patrick Moreau in der Lit-Liste und ich habe noch nie einen Wissenschaftler erlebt und gelesen, der schlampiger, fehlerbehafteter und ideologisch motivierter arbeitet als Moreau. Ein Beleg ist das nicht, da die Literatur wohl eher willkürlich nach opac-Treffer ausgewählt wurde. Die Verwendung des Extremismus-Begriffs findet sich aber heute noch vor allem bei Eckhard Jesse als letztem Dinosaurier des Extremismus. Hermes31 23:57, 2. Jan. 2008 (CET) o_o du alte spassbremse hast meinen nachfolgenden beitrag nicht gelesen, schlimm genug das ulitz eine beinahe ernsthafte auseinadersetzung mit der quelle gesucht hat ... aber nun noch einer, ... wie kann man nur :D Bunnyfrosch 00:03, 3. Jan. 2008 (CET)

lieber hardennacke, du hast überlesen, das neugebauer von einem normativ genutzten demokratiebegriff spricht, denn nur durch normatives setzen eines solchen kann man alles andere was daneben liegt mit tollem vokabular bewerfen ... und um auf deine quelle im besonderen einzugehen, denn das gibt sie ausnahmsweise her :D ... wenn ich thesenpapiere schreibe, dann a) gebe ich mir beim lyout mehr mühe und b) würde ich mich freuen, wenn meine in der regel irgendwann innerhalb von 12 stunden vor halten meines vortrages fertig geowrdenen thesenpapiere im wissenschaftlichen kontext gegen jesse, knütter, backes usw. als autoritätsargumente herangezogen werden würden (denn inhaltlich wäre das möglich) ... naja die beiden kommilitonen würden sich bestimmt freuen diesen link hier zu sehen ^^ Bunnyfrosch 20:51, 2. Jan. 2008 (CET)
Ach weißt Du, Bunnyfrosch, wenn Ulitz hier mit Neugebauer belegen will, dass es „Linksextremismus“ irgendwie gar nicht gibt, was soll man dann noch sagen. Um mal das dämlichste Argument dagegen zu bringen: Bei Google kommt der Begriff wohl 80.000 mal vor. --Hardenacke 20:59, 2. Jan. 2008 (CET)
ulitz schreibt nicht daß es den begriff nicht geben würde, sondern daß seine wissenschaftliche reputation der der Hitler Tagebücher ebenbürdig ist. so verwundert es nicht, daß die extremismusforschung die verwachsene zwillingsmislexie der totalitarismusforschung ist. beide forschungszweige die eher politischen denn wissenschaftlichen nutzen haben und die ihre meiset anerkennung und rezeption innerhalb konservativer politiker finden ... Bunnyfrosch 21:08, 2. Jan. 2008 (CET)
Habe verstanden, Totalitarismusforschung ist keine Wissenschaft, nur die Politologen durchschauen diese Welt, besonders natürlich die „linken“. Die gesamte politische Welt, angefangen bei der SPD und noch weiter „rechts“ irrt sich. --Hardenacke 21:14, 2. Jan. 2008 (CET) Die Totalitarismusforschung ist tatsächlich keine Wissenschaft mehr, sie liegt irgendwo tief im Mülleimer und ist nur noch für die Wissenschaftsgeschichte relevant. Wenn heute ein angehender Akademiker undbedingt arbeitslos werden will, dann sollte er in seiner Abschlußarbeit diese Methoden anwenden. Das nimmt keiner mehr ernst. Und die Verbindung des Extremismus-Begriffs zur Totalitarismus-Doktrin ist evident und auch daher nicht mehr gerade frisch und progressiv. Hermes31 00:01, 3. Jan. 2008 (CET)
@hardennacke, hier noch meine entgegnung
deine frage zu beantworten jein, da ich das pech habe unter anderem oilitikwissenschaft an einer ostdeutschen uni zu studieren - ja (das warum führe ich dir jetzt nicht aus), aber was ist schon wissenschaft ... Totalitarismus#Totalitarismus-Modelle ist auf jeden fall ziemlich interessant, denn es verdeutlicht, die begriffsgeschichte didaktisch ansprechend. das ursprungssystem von ahrend wurde schon ein jahr später von bryschinsky (so ähnlich geschrieben) koordigiert (da lohnt sich ein blick in dessen bio) und dann später von kielmannsegg auf den kommunismus präzisiert (3), so wundert es auch nicht, daß letztgenannter einer der herausgeber des Jahrbuch Extremismus und Demokratie ist. die einzige schwarte in deutschland die das thema regelmässig auskaut. und noch die beiden einäugigen backes und jesse zu ihren hauptautoren zählt. ein blick in deren politisches und 'wissenschaftliches' wirken macht recht deutlich wo es lang geht, ein blick auf deren mentorenliste, maßgeblich das land sachsen macht deutlich wer ein interesse daran hat. (so das war das ganze ziemlich verkürzt, da du dich über das einfügen von vs-referenzen und einigen internet quellen offensichtlich noch nicht so viel damit auseinadergesetzt hast und vor allem meisnt das politologie diesen types = sozialwissenschaft sei ... wirst du auch das nicht so hinnehmen wollen. aber ich habs immer hin mal angesprochen.) die frage ob totalitarismus/extremismusforschung wissenschaft sei, ist eine platte ja nein frage, wenn du an deren beantwortung ersnthaft interessiert bist, dann mach die einen begriff davon was wissenschaft ist, nämlich NICHT die bereitschaft die ideologie/studie zum politischen handeln zu liefern, sondern (am beispiel sozialwissenschaft) die kritische auseinadersetzung mit gesellschaftlichen prozessen, die sich selbst immer wieder der überprüfung und diskussion stellen mu (zumindest ist das meine definition ganz knapp), schau dir t und e an und guck ob das so ist, und überprüf dabei inweiweit du dich bei deiner meinungsfindung von deiner persönlichen politischen überzeugung leiten läßt ... alles was nach arend kam war, so meine unwissenschaftliche interpretation, nur noch beiwerk des kalten krieges und der dämonisierung des gegners und im besonderen im deutschen raum, zusätzlich auch noch die fehlende komponente um die brd-geschichte vergangenheit (33 - 45) etwas zu entschärfen durch gleichsetzung der systeme ... (mein pov)Bunnyfrosch 21:47, 2. Jan. 2008 (CET)


@Hardenacke Und? ... Was willst du mit deinem Textfund sagen? Erkennst du Widersprüche zum vorigen Text? Ist der eine Text für dich gültig (richtig, enzyklopädisch, objektiv ... whatever?), weil er von der BZP stammt, und der andere nicht, weil er von einem Politologen formuliert ist? Wenn, dann müsstest du allerdings auch benennen, was du an Neugebauers Text für sachlich falsch hältst - und warum - und schließlich - falls das der fall sein sollte, wieso du deine Meinung dazu für relevanter hältst als das, was Neugebauer ausführt. Nun denn: Der Text Neugebauers - der im Übrigen weit über das von mir reingepostete Zitat hinausgeht und sich zusammenfassend mit unterschiedlichen Zweigen und facetten dessen befasst, was unter Extremismusforschung firmiert - liest sich jedenfalls konkreter, stringenter und ist wissenschaftlich fundierter (mit Quellen untermauert), er fasst den Stand der soz.-wissenschaftlichen Forschung zum Thema polit. Extremismus zusammen, und beruht vom Ergebnis her nicht allein auf Neugebauer (siehe die von ihm angeführten Belege), wie geschrieben: eine Zusammenfassung, Beschreibung eines Überblicks. Die von dir zitierte Textpassage dagegen halte ich für äußerst schwammig und unkonkret - "äußerste Linke" - wo fängt die denn an? "... akzeptiert und wendet Gewalt gegen Personen und sachen als mittel der politischen Auseinandersetzung an". (mir kommen da sogar Assoziationen zu unserem ach so "freiheitsliebenden" und "gewaltablehnenden" Staatswesen, die ich hier aber lieber mal außen vor lasse). ... Egal: "Gewalt als Mittel der polit. Auseinandersezung" ist jdf. sowas von dehnbar. Selbst die Demokratie (Herrschaft des Volkes), die - so beliebt man wohl zu sagen - heute in D als durchgesetzt gilt, wurde gewaltsam in diversen Revolutionen der letzten 200 Jahre erkämpft. oder meinst du, die autokratischen Fürsten hätten ihre mehr oder weniger feudalistische und absolutistische macht freiwillig aufgegeben, wo sie doch so friedliebend waren? Die grundlegenden (revolutionären) systemveränderungen, die - relativ gesehen - ohne direkte Gewalt auskamen (darunter übrigens auch systemveränderungen von links), sind dabei äußerst selten und beschränken sich nach meiner historischen Kenntnis im Wesentlichen auf das letzte halbe Jahrhundert. Aber gut, das ganze würde hier wohl etwas zu ausufernd, ich breche also mal ab. --Ulitz 21:30, 2. Jan. 2008 (CET)
Ich auch. Das kenne ich alles schon lange ... zu lange ... --Hardenacke 21:34, 2. Jan. 2008 (CET)

Es kann nicht sein, dass bei Links- und Rechtsextremismus mit zweierlei Maß gemessen wird. Da bei beiden die gleiche Quelle angegeben wird, die sich aber NUR auf den Begriff "Extremismus" bezieht,muss auch für beide die AUssage gleich sein. Wenn sich der Begriff "Linnksextremismus" angeblich nicht durchsetzen konnnte, was übrigens völlig unwahr ist, dann konnte sich auch der Begriff "Rechtsextremismus" nicht durchsetzen. Oder aber ers ist in beiden Fällen umstritten. Terrorgruppen wie die RAF, ETA usw. belegen die Existenz von Linksextremismus. Aïnoa 19:49, 7. Jun. 2008 (CEST)

Verfassungsfeindlichkeit und Verfassungsinterpretation

Dazu würde ich gern eine Passage ergänzen. MeFuTö 13:59, 5. Jan. 2008 (CET)

Würdest du gerne und hast du. Das ist aber keine distanzierte Betrachtung des Gegenstandes. Vielmehr wird dadurch die Behauptung zum objektivem Faktum erhoben, es gäbe gar keinen Linksextremismus. Ein Linksextremist muss also nur von sich selbst sagen, er sei kein Extremist, sondern ein alternativer Verfassungsinterpret und schon ist die Sache gegessen? Das ist doch Unsinn. Krautrose 15:27, 8. Jan. 2008 (CET)
Wolfgang Abendroth ist kein Linksextremist. Was soll deine Demagogie? Der Aspekt Verfassungsfeindlichkeit ist eine Frage der Verfassungsinterpretation ist nicht unberechtigt, der Diskurs dazu sollte dargestellt werden. Ergänze ihn gerne. Löschen ohne substantielle Diskussion und Belegen gehen nicht. -- andrax 15:52, 8. Jan. 2008 (CET)
Vielleicht hättest du die Diskussionsseite vor dem Beginn deines Edit-Wars nutzen sollen? VM-Eintrge kann man sich auch anders erarbeiten. Zum Inhalt: Zum ersten solltest du davon ausgehen, dass der Linksextremismus-Begriff keinesfalls gegeben ist, das ist schon weiter oben ausgeführt. Da dieser Begriff nicht aus der Wissenschaft stammt, sondern aus explizit politisch motivierten Kreisen, ist er auch bis heute alles andere als anerkannt, man können meinen, tot. Zum Faktum wird mit dieser Ergänzung daher gar nichts erhoben, im Gegenteil, sie zeigt eine zusätzliche Komponente der Interpretation. Und angenommen, der Extremismus-Begriff sei seriös, wer sollte denn über die Definition bestimmen? Die aktuelle Herrschenden? Die Betroffenen aber nicht? Was ist das denn für ein Wahnsinn??? Und ein indirekter Vorwurf mit dem "Extremismus"-Begriff gegen Wolfgang Abendroth ist ja wohl das Allerletzte. Trotzdem Dank an MeFuTö für die spürbare Anhebung des Niveaus, was ja bei Themen wie diesen, wo sich immer die versammelte Ahnungslosigkeit aus Bild-Lesern, "Stasi-Opfern" und Google-Wissenden triff, gar nicht so einfach ist. Hermes31 16:06, 8. Jan. 2008 (CET)
Mit du meinst du @Krautrose? -- andrax 16:18, 8. Jan. 2008 (CET) ja, klar. Bearbeitungskonflikt. Hermes31 16:20, 8. Jan. 2008 (CET)


Was fehlt?

-- andrax 16:17, 8. Jan. 2008 (CET)

Da Benutzer:EscoBier diese Pöbelei unbedingt drinhaben will: lol. Hermes31 15:41, 9. Jan. 2008 (CET)
Ich habe den Beitrag wieder entfernt. Wenn er meint, Nazibeiträge ([2], [3], [4], [5]) hier reinreverten zu können, ist das sein Pech und wird mit Sicherheit langfristig auch mit weiteren Einträgen in seinem gut gefüllten Sperrlog enden. 87.160.205.132 00:01, 10. Jan. 2008
Also, eine wissenschaftliche Anerkennung als Grundlage einer Wortexistenz anzunehmen, kann wirklich nur dem kranken Gehirn eines betroffenen Extremisten entspringen. Wieso wird hier dieser Verbohrtheit Nachschub geleistet? Das Wort ist existent, wird tagtäglich auch im offiziellen Nachrichten- und Amtsgebrauch genutzt. Wenn sich hier jemand betroffen fühlt in seiner politischen Randlage, hat dies noch lange nichts damit zu tun, dass eine Enzyklopädie deskriptiv arbeitet sollte, und hierzu gehört auch die nichtwissenschaftlichkeit menschlichen Wissens und Beschreibens! Armes Deutschland, arme Wikipedia, inzwischen schon komplett unterwandert von Extremisten jeglicher Couleur... --EscoBier Mein Briefkasten 15:13, 9. Jan. 2008 (CET)
Du bist hier bisher nur durch das Präsentieren von zusammengegoogelten "Quellen", wie Zeitungs- und Zeitschriftenartikel aufgefallen. Du hast offensichtlich kein einziges Buch zum Thema gelesen und du hast offensichtlich nicht die geringste Ahnung vom wissenschaftlichen Diskurs. Das hier ist also nicht wirklich etwas, wozu du etwas Substantielles beitragen kannst. Immer dran denken: Eine Enzyklopädie hat andere Aufgaben als ein Stammtisch. Was der bayrische Dorfbewohner hinter den sieben Bergen in Bierlaune mit seinen inzestgeschädigten Trinkkameraden zusammenpöbelt, ist hier nicht relevant, wohl aber ein wissenschaftlicher Diskurs. Dass das Wort existiert, zweifelt übrigens niemand an. Den Unterschied zwischen Existenz eines Begriffes und seiner inhaltlichen Haltbarkeit zu verstehen, ist aber wirklich nicht kompliziert. Merkwürdig, dass man hier Diskussionen aus den 90ern immer wieder neu aufwärmen muss. Hermes31 15:41, 9. Jan. 2008 (CET)
@Escobier - Das es das Wort gibt, wird hier niemand bestreiten. Bestritten wird, dass es sich um einen gängigen Terminus in der Wissenschaft handelt. Krautrose 16:07, 9. Jan. 2008 (CET)
Es handelt sich um einen gängigen Terminus im öffentlichen Leben, der eindeutig ist und der Umfang und Inhalt unbestritten ist. Inwieweit Politologen eines bestimmten Lagers den Begriff negieren und andere ihn gar hervorheben (ja, dort ist er sogar gängig) entspricht doch nur deren eigenen Meinung, insbesonders wenn die betroffenen ihre Wurzeln 1968 sehen... Abgesehen davon: Hermes, Deine direkt angelegten Beleidigungen, die Du ähnlich Pinky immer wieder direkt auf meine Wohngegend anlegst, werde ich auf der VM ansprechen. --EscoBier Mein Briefkasten 18:09, 9. Jan. 2008 (CET)
Wenn du hier behauptest, dass der begriff "in Umfang und Inhalt" unbestritten wäre, dann hast du die bisherige Diskussion offenbar nicht gelesen. Gerade "in Umfang und Inhalt" handelt es sich sehr wohl um einen umstrittenen Begriff. Und ein "gängiger terminus im öffentlichen Leben" ist der Begriff für Leute, die ihn zum Zwecke der Diffamierung und Denunziation - auch für menschen mit einer demokratischen Grundhaltung - benutzen. Denunziation und Diffamierung aber ist POV - und gehört nicht in eine Enzyklopädie, zumal dann nicht, wenn er in der seriösen Forschung als beschreibung für bestimmte Gruppierungen nicht oder selten verwendet wird. Hermes hat schon darauf hingewiesen, dass eine Enzyklopädie andere Aufgaben als ein Stammtisch hat - übrigens auch andere Aufgaben als der Verfassungsschutz und die tagesschau. --Ulitz 19:12, 9. Jan. 2008 (CET)
Verfassungsschutz nicht, Tagesschau nicht, (auch nicht Presse und Rundfunk) - nein Ulitz will bestimmen, welcher Terminus im öffentlichen Leben gebraucht wird. --Hardenacke 21:25, 9. Jan. 2008 (CET)
@Hardenacke: Ach, du Schlauberger. - Eine Überschrift weiter oben - unter "Frage" - hatten wir doch schon mal die Ehre. Erinnerst du dich, was ich dort als Quelle aufgeführt hatte, was ich dir geantwortet hatte und wie du darauf reagiert hast?
Es geht doch nicht darum, welchen "terminus" du und Esco einerseits - oder ich u.a. andererseits in dem, was du "öfftl. leben" nennst, anwenden (ich gehe davon aus, dass wir beide uns in unterschiedlichen Umfeldern dessen bewegen, was du hier verallgemeinernd "öfftl. Leben" nennst - deine Definition desseleben kann ich mir vorstellen. Ich wäre auf deren Darlegung durch dich gespannt). - Nein, es geht hier nicht um die Definition des "öffentlichen Lebens" wie sie durch die Bild-Zeitung?, die national-Zeitung?, die Welt?, die tagesschau?, der Verfassungsschutz? die FAZ? die FR?, die SZ? ... u.a. Meinungs-bildenden Publikationen veröffentlicht werden, sondern gerade in politisch umstrittenen Bereichen darum, zu welchen Ergebnissen - unabhängig von diesen ver-öffentlichten Meinungen die universitäre Forschung kommt. Hast du dich schon mal mit dem Zusammenhang zwischen Enzyklopädie und Aufklärung befasst? --Ulitz 23:38, 9. Jan. 2008 (CET)

Den Spiegel hast Du noch vergessen (stark in Meinungsbildung). Nun ist es ja so, dass wir nicht für Fachwissenschaftler schreiben (dass die „linken“ unter den Politikwissenschaftlern den Terminus nicht mögen, ist schon klar, wobei auch „Linke“ diejenigen gern damit bedenken, die sie noch weiter „links“ sehen), sondern wir schreiben gerade für „das öffentliche Leben“ - und da ist der Ausdruck unbestritten etabliert, also, was solls? --Hardenacke 13:46, 10. Jan. 2008 (CET)

Ach - hab ich den "Spiegel" vergessen? ... Na sowas, wie konnte mir denn das passieren? Und den "Focus" und und und ... Tut mir leid, aber ich kann nicht wirklich nachvollziehen, was du dir da alles zusammenreimst. Welche "linken" Politikwissenschaftler meinst du, die den Begriff nicht mögen. Und selbst, wenn dir welche einfallen: Macht deine Meinung, dass du sie für "Linke" hältst, ihre empirischen Forschungsergebnisse etwa zunichte - kraft deiner Attributierung? Eine ideologische Einsortierung bzw. Schubladisierung, die es für dich anscheinend nicht mehr nötig macht, dich mit Inhalten und Argumenten auseinanderzusetzen, weil es sich doch sowieso um "Linke" - noch dazu um Politologen handelt? Du schreibst, dass wir für das "öffentliche Leben" schreiben, wo der Begriff unbestritten etabliert sei. Was willst du damit sagen? ... Dass die Ergebnisse der Forschung hier nichts zu suchen haben? ... Dass, weil der Begriff unbestritten etabliert ist (was auch ich nirgendwo bestritten habe), er auch als unumstritten zu gelten habe? Nun, dass, warum und in welchen Zusammenhängen die Anwendung und auch die Definition dieses Begriffs eben doch umstritten ist, wurde von genügend Leuten hier auf der Disk. dargelegt, und ist auch im Artikel - mit Belegen untermauert - nachzulesen. Allein - was kümmert's dich? Du bist mit keinem Wort auf Inhalte und die bisherige Argumentation eingegangen, sondern mit platten schlagwortartigen Zuordnungen (linke Politologen) ausgewichen, wirfst dabei eine Nebelkerze nach der anderen. Was weiß ich wieviel Druckseiten weiter oben, kam schon nichts von dir außer heißer Luft. Ich stelle also die klare Frage von dort hier noch einmal: Ist der Text/die Forschungszusammenfassung Neugebauers für dich falsch, unenzyklopädisch, unsachlich ... whatever?), weil er von einem Politologen formuliert ist? Wenn, dann müsstest du allerdings auch benennen, was du an Neugebauers Text für sachlich falsch hältst - und warum - und schließlich - falls das der Fall sein sollte, wieso du deine Meinung dazu für relevanter hältst als das, was Neugebauer (als Zusammenfassung der Ergebnisse unterschiedlicher Forschungszweige und unterschiedlicher Sozialwissenschaftler zum Thema) ausführt. Und wie geschrieben: Dabei geht es nicht um die Frage, in welche Schublade du die sozialwissenschaftliche Forschung incl der Geschichtswissenschaft und Politologie steckst. das wäre wieder die alte leier des Ausweichens. Deine letzte Antwort, dass du das alles schon zu lange kennst, war jedenfalls nicht weiterführnd. Zumindest ich konnte damit nichts anfangen, so wenig wie mit dem, was danach (unter dieser Überschrift) von dir kam. --Ulitz 21:13, 10. Jan. 2008 (CET)

Was willst Du eigentlich so wortreich sagen? Abendroth hat festgestellt, dass die Wirklichkeit nicht mit den Idealen des Grundgesetzes übereinstimmt, dass frühere sozialistische Intentionen nicht verwirklicht sind. Er erklärt, dass Linke diese Ideale besser verträten und damit der Verfassung näher seien als die Wirklichkeit. Darüber kann man trefflich streiten, man kann auch sagen, es hat sich etwas entwickelt in den letzten 60 Jahren, man könnte auch sagen, schön wär`s, wenn die Welt besser wäre als sie ist. Man kann daraus aber doch nicht schlussfolgern, dass es keinen Linksextremismus gibt.
Neugebauer sagt ja auch nicht, es gäbe keinen Linksextremismus, sondern er wäre nicht sehr homogen, Kapitalismuskritik gäbe es auch von anderer Seite, und der Extremismusansatz hätte sich nicht durchgesetzt, weil das Thema zu komplex sei, um es so eingleisig zu fassen. Abgesehen davon, dass andere das ganz anders sehen, was heißt das denn eigentlich? Das heißt doch, der Linksextremismus kommt in so unterschiedlicher Gestalt daher, ist auch nicht nur extremistisch, sondern verfolgt in Teilen demokratische Ziele, wendet in Teilen demokratische Methoden an usw., so dass der Begriff „Linksextremismus“ gar nicht so gut ist.
Es gibt oder gab sie aber doch, die „Propaganda der Tat“, das Außerachtlassen demokratischer Prinzipien zugunsten „höherer Werte“, die „Menschheitsbefreier“ ... von linksextremistischer Seite. Deshalb, denke ich, kann man Neugebauer als eine, zugegeben interessante, Argumentation sehen, aber das kann nicht dazu führen, dass man die reale Existenz von Linksextremismus in der Vergangenheit und Gegenwart negiert, schon gar nicht, solange sich kein besserer Terminus für diese schmale, aber breitgefächerte Bewegung etabliert hat. --Hardenacke 21:58, 10. Jan. 2008 (CET) Fast hätte ich es vergessen: Der heilige Ernst, mit dem Hermes auch hier wieder manche ironische oder auch flapsige Bemerkung verfolgt, bringt mich schon fast zum Schmunzeln. Ja, so sind sie ... Nach Göthe: „Ein Blick in´s Buch und zwei in`s Leben ...“ --Hardenacke 22:20, 10. Jan. 2008 (CET)

Onkydonky - geht doch, auch, wenn wir als politische gegener in dieser virtuellen Welt die Dinge unterschiedlich interpretieren/auslegen. Schon mal ein angemesseneres Eingehen, das ich auch mal so stehen lassen kann ("Reale Existenz" des "Linksextremismus" - nun ja. Reale Existenz verschiedener Auslegungen des Sozialismus, Kommunismus und Anarchismus wäre jedenfalls sachlicher - aber den kleinen Ausrutscher will ich dir mal gönnen).
Eben: das, was "linksextremismus" genannt wird, kommt in sehr unterschiedlicher gestalt daher (bis hin zu (radikal)demokratischen Strömungen), wofür es halt auch objektivierbarere und in einer Enzyklopädie passendere Begriffe gibt als das propagandistisch-diffamierende (POV)-Schlagwort "linksextremistisch" (=böse). Ja, die Propaganda der Tat gab es, aber auch dafür gibt es andere begriffe als "linksextremistisch", z.B. sozialrevolutionäre linke Strömungen, die oft dem Anarchismus zugeschrieben werden; Immerhin: Die propaganda der tat war Ende des 19. Jhdts. tatsächlich auch von bakuninistischen Anarchisten dominiert. Lenin nannte das sinngemäß quasi kleinbürgerlichen Radikalismus ... oder so ähnlich. Dass ausgerechnet du, Hardenacke, Lenins Kritik an der entsprechenden bewegung, die gerade in Russland bis Anfang des 20. Jhdts relativ stark war, hier unter Literatur aufführst, und sie tendenziell bis zu einem gewissen Grad gar zu übernehmen scheinst, hätte ich gerade von dir kaum erwartet. - Alles in allem: ich negiere nichts, fordere nur exaktere Begriffe und beschreibungen anstatt Diffamierende Zuschreibungen. Und: Ja doch, es gibt für die einzelnen gruppen, Zeitungen, Parteien, Personen durchaus "bessere", enzyklopädisch korrektere und objektivere Termini als ausgerechnet diesen schwammigen begriff "linksextremistisch". Gerade Neugebauer legt das relativ anschaulich dar. Gruß --Ulitz 22:59, 10. Jan. 2008 (CET)
Nee Ulitz, was man Dir mit ein paar Gemeinplätzen für eine Freude machen kann. Lenin: Hatte er da nicht recht, dass diese ganze Linksradikalismus-Chose kleinbürgerliche Wurzeln hat? ... Was aber nicht geht, ist, es zu leugnen, dass es Linksextremismus gibt, nur weil der Begriff als „schwammig“ beschrieben wird, was von interessierter Seite begierig aufgegriffen wird. (Auch wenn die Erde einer Kugel nur ähnlich ist, ist es trotzdem falsch sie als eine Scheibe interpretieren zu wollen. Da ist mir die Bezeichnung „kugelförmig“ immer noch lieber als wenn jemand sagt: Ich kann das nicht recht beschreiben, also gibt es das nicht.) Solange der Begriff „Linksextremismus“ gesellschaftlich etabliert ist, konkrete Maßnahmen durch die wehrhafte Demokratie zur Abwehr von Linksextremismus erforderlich sind, solange auch kein besserer Oberbegriff gefunden ist für diese Vielzahl von Bewegungen und „Sekten“, solange brauchen wir diesen Terminus sowohl in der Praxis als auch in der Theorie. Da kannst Du exaktere Begriffe fordern wie Du willst, es gibt sie immer nur für Teile, nicht für das ganze Spektrum. Guten Morgen --Hardenacke 08:27, 11. Jan. 2008 (CET)
Sehr schön. Das heißt also, wir können z.B. für eine trotzkistische Organisation das exakte Attribut "trotzkistisch" verwenden und lassen die unwissenschaftliche und ungenaue Einschätzung des Verfassungsschutzes als "linksextremistisch" aus der Einleitung draußen. Das wäre zumindest die logische Konsequenz. --Eintragung ins Nichts 12:09, 11. Jan. 2008 (CET)
Genau dem habe ich gerade widersprochen. Es ist nicht konsequent, einen etablierten Begriff in möglichst kleine Unterbegriffe aufzuschnipseln, sondern Blödsinn, zumal sich für manche Erscheinungen dann schwer eine passende Bezeichnung finden ließe. --Hardenacke 13:24, 11. Jan. 2008 (CET)
Wieso? Wenn es um eine konkrete Organisation geht, ist wohl der genauere Begriff angebracht und nicht die umstrittene Sammelbezeichnung für viele mehr oder weniger ähnliche Strömungen. Wir orientieren uns hier übrigens so weit wie möglich am wissenschaftlichen Sprachgebrauch und sollten daher dort bewusst nicht verwendete Begriffe ebenfalls nicht verwenden, sonst können wir gleich jeden irgendwie wissenschaftlichen Anspruch dieser Enzyklopädie aufgeben. --Eintragung ins Nichts 13:30, 11. Jan. 2008 (CET)
Wieviele Kats willst Du denn erfinden (und wieviel Editwars um die richtige Zuordnung durchstehen)? Ich denke, wir sollten alle auf dem Teppich bleiben. --Hardenacke 20:25, 11. Jan. 2008 (CET)

Ich rede nicht von Wikipedia-Kategorien, wie kommst du darauf? Edit-Wars führe ich auch nicht. --Eintragung ins Nichts 01:03, 12. Jan. 2008 (CET)

Und ich habe auch nicht die Wikipedia-Kategorien gemeint, sondern, um bei Deinem Beispiel zu bleiben, solche Zuordnungen wie „trotzkistisch“. Und: Editwars wird es geben bei jedem einzelnen Artikel fürchte ich, wenn man die Zuordnung zu eng fasst („trotzkistisch“, „anarcho-syndikalistisch“ ...). -ismen gibt es wie Sand am Meer. --Hardenacke 16:30, 12. Jan. 2008 (CET)

...und wieso eigentlich nicht „böse" Ulitz, vielleicht etwa gut?? Wer das Schwarzbuch des Kommunismus gelesen hat und sich mit den Verbrechen der kommunistischen Systeme beschäftigt, kann den Kommunismus doch ruhig als böse bezeichnen auch wenn Karlchen Marx plus Vorgänger es vielleicht so gut gemeint haben! Doch viele glauben eben dass die Erde eine Scheibe ist, weil das sooooo viel schöner für sie ist und sie weiter an ihre Religion glauben können! daher auch die krampfigen Unterscheidungen der Begriffe, um nur ja eine noch unblutige Ecke im Linksextremismus zu finden! Genervt!! --Jack-Bauer-CTU 11:42, 11. Jan. 2008 (CET)

Halbsperre

Habe wegen eines Editwars diese Disku für einen Tag halbgesperrt.--PaCo 23:08, 8. Jan. 2008 (CET)


fehlende Kategorie

Es ist in der Tat höchst bemerkenswert und ohne jeden Zweifel systematisch lückenhaft, dass man nicht von hier

[6]

nach da

Linksextremismus

geleitet wird.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. --PeCeBe 23:42, 9. Jan. 2008 (CET)

SDAJ = eigenständiger Jugendverband

Unter "Verfassungsschutzbericht für 2006" steht: die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) mitsamt ihrer Jugendorganisation SDAJ.

Das ist allerdings faktisch falsch. Die SDAJ ist ein eigenstädiger Jugendverband, der der DKP nahesteht.--Moritzol 11:30, 27. Jan. 2008 (CET)

Quellen

Ich habe die Quelle wieder rausgenommen. Ich denke bevor hier ein Edit-War ausbricht, sollten wir erst einmal hier über die umstrittene Quelle reden. Es handelt sich keinesfalls um eine kritische Stimme. Die Herausgeber sind Hauptvertreter der Neuen Rechten, insbesondere Hans-Helmuth Knütter. Er findet Erwähnung im Verfassungsschutzbericht und fiel mit Büchern wie "Die Faschismuskeule" auf. Er publiziert regelmäßig für die Junge Freiheit und bewegt sich in rechtsextremen Kreisen. Ich empfehle als erstes die WIkipedia Seite zu Hans-Helmuth Knütter lesen und anschließend ein wenig Internetrecherche zu betreiben. Ich plädiere deswegen die Quelle herauszunehmen, da rechtradikale Propagana in Wikipedia nichts verloren hat.

--Hao Xi 10:45, 5. Mär. 2008 (CET)

Rechtschreibung / Grammatik

Es müsste bei Gruppen wohl DER Rote Hilfe e.v. heißen, auch wenn es DIE Rote Hilfe ist. Ich hätte das selbst geändert, ist hier aber ja unangemeldet nicht möglich --80.135.229.187 20:54, 23. Mai 2008 (CEST)