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Cainsdorf

Cainsdorf ist ein Ortsteil der Stadt Zwickau. Cainsdorf gehört zum Stadtbezirk Süd. Cainsdorf wurde über Jahrhunderte vom Steinkohlebergbau geprägt. Durch hier an die Erdoberfläche hervortretende Kohleflöze begann in der Region Zwickau der Steinkohlebergbau. Der Sage nach fand ein Hirtenjunge die schwarzen Steine, legte diese um sein Feuer und war mehr als verwundert, als diese auch Feuer fingen.

In Cainsdorf stand die historische Königin-Marien-Hütte, in der die Paradiesbrücke von Zwickau, eine Stahlnietenbrücke, und die Loschwitzer Brücke („Blaues Wunder“) von Dresden-Loschwitz-Blasewitz gefertigt wurden.

Am 1. Januar 1999 wurde Cainsdorf nach Zwickau eingemeindet.

Im Norden grenzt Cainsdorf an Oberplanitz und Bockwa, im Westen an Rottmannsdorf sowie südlich an die Stadt Wilkau-Haßlau.

Bevölkerungsentwicklung

Datum Einwohnerzahl
31. Dezember 1999 2485
31. Dezember 2000 2470
31. Dezember 2001 2468
31. Dezember 2002 2416
31. Dezember 2003 2372
31. Dezember 2004 2408
31. Dezember 2005 2376
30. Juni 2006 2346
Jahr Einwohnerzahl (Prognose)
2010 2300
2015 2250
2020 2150

Quelle: Städtebauliches Entwicklungskonzept der Stadt Zwickau 2020 (Stand: Dezember 2006) sowie Statistische Informationen der Stadt Zwickau 2006/1.

Koordinaten: 50° 41' N, 12° 29' O