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Bertram Batlogg

Bertram Batlogg (* 1950 in Bludenz, Österreich) ist ein Physiker.

Batlogg wuchs in seiner Geburts- und Heimatstadt auf. Er studierte Physik an der ETH Zürich und wurde 1979 für eine Arbeit über gemischt-valente Seltene-Erden-Verbindungen promoviert.

Er arbeitete anschließend bis 2000 in New Jersey bei der Firma Bell Laboratories und forschte im Bereich Physikalische Wissenschaften. Für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Supraleitung wurde er international ausgezeichnet. Einer seiner früheren Mitarbeiter bei Bell Laboratories Jan Hendrik Schön, wurde 2002 vielfacher wissenschaftlicher Fälschungen für schuldig befunden. [1]

Von 1990 bis 1996 war Bertram Batlogg einer der Direktoren des Konsortiums für Superconducting Electronics (Supraleiter) einer Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft von mehreren führenden industriellen und akademischen Institutionen der USA.

Bertram Batlogg ist seit 1. September 2000 ordentlicher Professor für Festkörperphysik an der ETH Zürich. In seiner Freizeit fährt er gern Ski und berichtet in seinen Vorlesungen begeistert darüber.

Er ist ein Urenkel des Montafoner Freiheitskämpfers Johann Josef Batlogg.

Quelle

  1. Max Rauner: "Recycelte Kurven"


Personendaten
Batlogg, Bertram
österreichischer Physiker
1950
Bludenz in Österreich