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Diskussion:Confederación Española de Derechas Autónomas


Dieser Artikel beruht auf einer Übersetzung des Artikels Confederación_Española_de_Derechas_Autónomas aus der spanischsprachigen Wikipedia in der Version vom 9. September 2005. Eine Liste der Hauptautoren (History) gemäß GNU FDL ist hier zu finden.

Faschistische Partei?

Ich habe die Kategorie mal wieder rausgenommen. Bei der Falange bin ich ganz bei dir, dass es sich um eine faschistische Partei handelte, aber im Falle der CEDA halte ich das nicht ohne weiteres für gerechtfertigt. Dass die CEDA eine rechte Partei war, im Bürgerkrieg auf der Seite Francos stand, antikommunistisch war und wohl auch dem Gedanken der Hispanidad nachgehangen hat, macht sie alleine noch nicht faschistisch. Es steht andererseits freilich im Artikel drin, und so werde ich den vierten Advent (geht leider nicht eher) nutzen, ihre Ausrichtung im Detail in Erfahrung zu bringen und einzupflegen. Grüße, Antaios 18:48, 9. Dez 2005 (CET)

Der korporative Staat, den die CEDA und andere rechte Grupperiungen wollten und der, der von faschistischen Bewegungen propagiert wurde, unterscheidet sich doch wesentlich, so daß man das Eintreten der CEDA für solch eine Staatsform nicht als Zeichen für faschistische Tendenzen werten kann. Der Gedanke eines korporativen Staates bei Konservativen ist vor allem unter dem Aspekt der christlichen Hilfsbereitschaft gegenüber sozial Schwächeren zu sehen, während der Faschismus zumindest in seiner Rethorik die sozialistische Komponente von Volksgemeinschaft und Gleichheit übernahm. Der CEDA, aber auch Renovación Española oder den Carlisten war eine solche Argumentation fremd und zuwider. In der Praxis hätte es mit ihnen nicht wie später unter Franco nationale Gewerkschaften gegeben. Es wäre vielmehr zu einem Ausbau des Sozialsystems und einer Stärkung der charitativen Funktionen der Kirche gekommen, während Standesunterschiede nicht angegangen worden wären.

(Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 87.160.210.160 (Diskussion • Beiträge) chigliak 11:31, 6. Jul 2006 (CEST)) (vom 5. Juli 2006)


Franco und Asturien

"Es gibt keine Hinweise dafür, daß die Rolle Francos (bei den Oktoberaufständen) eine andere war, als diese von Madrid aus zu koordinieren, von wo er sich nicht fortbewegte. (Moa, Los Mitos de la Guerra Civil, S. 174)." Ich kenne die Einwände gegen Moa, daher Preston: "(...) die strenge Art und Weise, mit der Franco die Repressalien von Madrid aus leitete." (Preston, Franco, S. 137-138). Damit steht zumindest fest, daß Franco nicht in Asturien war. Was nun eventuelle Repressalien angeht, ist bei Preston nicht klar, ob er das mil. Vorgehen gegen die Aufständischen an sich meint oder evt. Exzesse dabei. Hierfür würde Preston den Beweis schuldig bleiben, daß Franco etwas in dieser Richtung befohlen hat, was ja mit Primärquellen irgendwie zu belegen sein müsste. --Leutnant 17:36, 3. Apr. 2008 (CEST)

Aus dem Preston-Zitat geht eigentlich nicht hervor, dass Franco sich ausschließlich in Madrid aufhielt und nie vor Ort in Asturien war. Aber ist das nicht einerlei? ich frage mich nämlich inzwischen, ob das nicht allzu sehr vom eigentlichen Lemma CEDA abweicht. Was hat die militärische Befehlsstruktur bei der Niederschlagung mit der Partei zu tun? Ich fürchte wir sind da zu sehr abgeschweift. Clari 11:35, 4. Apr. 2008 (CEST)