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Graudenz-Klasse

Die Graudenz-Klasse war ein Typ Kleiner Kreuzer der kaiserlichen Marine. Davon wurden insgesamt zwei Schiffe gebaut. Die SMS Graudenz und die SMS Regensburg.

Die Graudenz-Klasse war der Nachfolger der Karlsruhe-Klasse. Beide Kreuzertypen waren sich bzgl. Größe, Geschwindigkeit,Bewaffnung und Panzerung nahezu identisch. Bei der Antriebsanlage verwendete man ebenfalls zehn kohlebefeuerte und zwei ölbefeuerte Wasserrohrkessel, die aber in nur vier Kesselräumen aufgestellt waren. Bei der Karlsruhe- sowie bei der Magdeburg-Klasse waren es noch fünf Kesselräume gewesen. Mit dieser Einsparung konnte man auch wieder zu drei Schornsteinen übergehen. Das ist äußerlich auch der einzige Unterschied dieser Schiffe zu denen der beiden Vorgängerklassen. Turbinen und Schrauben waren ebenfalls mit denen der vorherigen Kreuzer identisch.

Im späteren Verlauf des Ersten Weltkrieges wurden bei der Graudenz und der Regensburg die zwölf 10,5 cm Geschütze gegen sieben 15 cm Kanonen ausgetauscht. Im Gegensatz zu den nachfolgenden Kreuzertypen hatten sie nur ein 15 cm Geschütz auf dem Vordeck.