Heim

Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)

Dieser Artikel behandelt den Kunsthistoriker Cornelius Gurlitt. Für den gleichnamigen Komponisten, seinen Onkel, siehe: Cornelius Gurlitt (Komponist)

Cornelius Gustav Gurlitt (kurz Cornelius Gurlitt; auch Kornelius) (* 1. Januar 1850 in Nischwitz; † 25. März 1938 in Dresden) war ein deutscher Architekt und Kunsthistoriker. Er war der Sohn des Landschaftsmalers Louis Gurlitt und der Vater des Musikwissenschaftlers Wilibald Gurlitt.

Wirken

Cornelius Gurlitt war Mitbegründer und Vorsitzender des Bundes Deutscher Architekten und Rektor der Technischen Hochschule Dresden, wo er auch als Professor für Kunstgeschichte und für die Geschichte der Baukunst (Prof. Dr. phil., Dr. theol. h. c., Dr.-Ing. E. h.) tätig war. Cornelius Gurlitt gilt als Begründer der kunsthistorischen Barockforschung und wurde damit zum Begründer der sächsischen Denkmalpflege. Häufig arbeitete er als Gutachter mit dem Architekturbüro Schilling & Graebner zusammen. Sein Grab befindet sich auf dem Dresdner Johannisfriedhof.

Ab 1894 setzte er das sächsische Inventarisationswerk des Kunsthistorikers Franz Richard Steche fort.

Werke

Personendaten
Gurlitt, Cornelius
deutscher Kunsthistoriker und Architekt
1. Januar 1850
Nischwitz
25. März 1938
Dresden