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BLS RBDe 566 I

Die RBDe 4/4 I der EBT-Gruppe (ab 1997 RM, ab 2006 BLS AG), später als RBDe 566 bezeichnet, stellen eine Zwischenstufe in der Entwicklung dar zwischen Hochleistungstriebwagen, EAV-Triebwagen und SBB RBe 540 einerseits und den NPZ bzw. Privatbahn-NPZ (BLS RBDe 565, BLS RBDe 566 II, SOB RBDe 566 usw.) andererseits. Äusserliches Merkmal sind die aussenbündigen Schwenktüren, der Triebwagen hat nur noch einen Führerstand und verkehrt immer mit passendem Steuerwagen, Stirnwandtüren für den Übergang zu Verstärkungswagen gibt es nicht mehr. Aber technisch handelt es sich noch um einen konventionellen Zug, sowohl elektrisch wie auch wagenbaulich, wo die Prinzipien des Einheitswagens I noch in vielem sichtbar sind. Mit diesen Zügen schaffte die EBT-Gruppe die erste Klasse ab, die sie dann 1992 wieder einführte.

Lieferung

1973/74 wurden 8 Züge geliefert, davon 6 für die EBT und je einer für VHB und SMB. Dazu kamen 4 Zwischenwagen für die EBT und 1 für die VHB:

1977 wurden noch einmal 6 Zwischenwagen geliefert und zusätzlich ein Steuerwagen für die Hochleistungstriebwagen:

Umnummerierung und Umbauten

1991/92 wurde die erste Klasse wieder eingeführt und die Fahrzeuge mit UIC-Nummern versehen. Im Jahr 2002 wurden die gleichartigen Trieb- und Steuerwagen zu Serien zusammengefasst, da die Unterscheidung in die früheren Eigentümerbahnen EBT/VHB/SMB nach der Fusion zur RM obsolet war:

Links

Fotos von RBDe 566 I und II: BahnCH-Fotos