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Mausvögel

Mausvögel

Blaunacken-Mausvogel (Urocolius macrourus)

Systematik
Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Mausvögel (Coliiformes)
Familie: Mausvögel
Wissenschaftlicher Name
Coliidae
Swainson, 1837

Die Mausvögel (Coliidae) sind eine Familie in der Ordnung der Mausvögel (Coliiformes). In dieser Familie gibt es zwei Gattungen und sechs Arten. Ihren Namen verdanken sie, analog zu den Mäusen, ihrer geselligen Lebensweise, der Gefiederfarbe und der Bewegungsart wie eine Maus durch das Gebüsch zu huschen.

Mausvögel sind kleine, zierliche Vögel und kommen ausschließlich in Afrika, südlich der Sahara, vor. Sie bewohnen Buschland, Savannen, Wälder sowie Waldränder, Parks und Obstgärten in den Städten unter anderem im Sudan, in Somalia, Äthiopien und Nigeria. Die geselligen Vögeln sind manchmal in Gruppen von zwanzig bis dreißig Tieren vorzufinden.

An ihren Füßen befinden sich äußere Wendezehen, mit denen sie sich geschickt in den Bäumen bewegen. Mit ihren kräftigen, scharfen Krallen können sie sich kopfüber an die Äste hängen. Wenn sie gemeinsam ruhen, drängen sie sich dicht zusammen und wärmen sich gegenseitig. Sie verfügen über lange, steife Schwanzfedern, über ein weiches, dichtes, graues bis braunes Federkleid und über eine Kopfhaube. Durch ihr dichtes Gefieder können sie sich gefahrlos schnell und wendig durch einen Dornenstrauch bewegen. Ihre kurzen, kräftigen Schnäbel sind nach unten gebogen. In der Körperfarbe und der Körperform unterscheiden sich die verschiedenen Arten kaum. Männchen und Weibchen gleichen sich. Ihre napfförmigen Nester legen sie in den Bäumen oder Büschen an. Ein Gelege umfasst zwei bis vier (manchmal auch bis sechs) braun gesprenkelte weiße bis cremefarbene Eier. Sie ernähren sich überwiegend von Beeren und Früchten.

Gattungen und Arten

Literatur