Heim

Wöhlertstraße

Die Wöhlertstraße in der Oranienburger Vorstadt in Berlin-Mitte ist eine Seitenstraße zur Chausseestraße an deren nördlichem Ende.

Die 1888 angelegte Straße erhielt am 12. März 1889 den Namen nach dem Berliner Unternehmer Johann Friedrich Ludwig Wöhlert, der seit Beginn der 1840er an der Chausseestraße seine Maschinenbauanstalt und Eisengießerei Wöhlert betrieb.

Die Wöhlertstraße ist die letzte Querstraße zur Chausseestraße in nördlicher Richtung in Berlin-Mitte. Die nächste nördlich gelegene Querstraße, die Liesenstraße, gehört bereits zum Berliner Wedding.

In der Wöhlertstraße befindet sich vor dem Haus Nr. 18 ein denkmalgeschützter Hydrant aus dem Jahre 1890.

In der DDR befand sich in der Wöhlertstraße 7 ein FDJ-Heim, welches in die Ereignisse um den 17. Juni 1953 verwickelt wurde, als gegen 12:50 Uhr aus dem Wedding über den Grenzübergang Chausseestraße kommende Demonstranten versuchten, das Heim zu demolieren.

Die Wöhlertstraße bildet mit der Schwartzkopff- und Pflugstraße die Wendeschleife für die Straßenbahn, welche von hier wieder in Richtung Friedrichstraße zurückfährt.

Koordinaten: 52°32′11" n. Br., 13°22′40" ö. L.