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Diskussion:Food Design

Ich habe den Eindruck, dass hier Fooddesign bzw. Designerfood und Convenience sowie Fastfood etwas durcheinandergeworfen werden. Das ist nicht dasselbe, da gibt es eher Parallelen zu Functional Food. Der Artikel müsste also inhaltlich korrigiert und bearbeitet werden. Mal sehen, ob ich demnächst dazu komme --Dinah 12:53, 17. Jul 2006 (CEST)

Ich habe die Seite zunächst mal verschoben zu "Food Design", weil das die übliche Schreibweise ist, auch im Deutschen: 32.500 google-Treffer zu 749 für Fooddesign. "Designer Food" hat 25.800 Treffer ist also auch relevant, ich werde ein redirect anlegen --Dinah 13:00, 17. Jul 2006 (CEST)

Ich habe jetzt festgestellt, dass Designer Food etwas ganz anderes ist als "Food Design"; Food Design bezieht sich nur auf die optische Gestaltung von Lebensmitteln, Designer Food sind künstlich hergestellte oder veränderte Lebensmittel. --Dinah 13:29, 17. Jul 2006 (CEST)

Ich stelle fest, dass der Artikel sich seitdem keineswegs verbessert hat und in dieser Form auch überhaupt nicht neutral ist. Er besteht fast ausschließlich aus Wertungen und Kritik, von der kurzen Einführung abgesehen, und das alles ohne Quellenbelege, die hier als Einzelbelege im Text vorgelegt werden müssten. In dieser Form halte ich den Artikel für einen LA-Kandidat --Dinah 21:56, 1. Jan. 2007 (CET)

Lemma gibt es in der englischen WP nicht - scheint mehr ein deutschsprachiges Phantasma zu sein... Plehn 16:00, 4. Feb. 2007 (CET)

mag sein, vielleicht wie Handy. Der Begriff wird im Deutschen jedenfalls häufig verwendet. Nur der Inhalt des Artikels ist alles andere als gut --Dinah 20:30, 4. Feb. 2007 (CET)

Hier gibt es ein Buch dazu: "Stummerer, Sonja / Hablesreiter, Martin: Food Design - Von der Funktion zum Genuss. Verlag : Springer Wien. ISBN : 978-3-211-23512-6" nur ist das ein Bildband und es geht im Wesentlichen um die äußere Gestaltung, also warum die Brezel wie eine Brezel aussieht... Schwer vorstellbar, wie es auch sonst abgrenzbar sein sollte. Plehn 22:09, 4. Feb. 2007 (CET)

es gibt da ein grundsätzliches Problem: als Food Design wird zum einen die optische Gestaltung von Lebensmitteln bezeichnet, etliche Autoren meinen aber eigentlich "Designerfood" (den Begriff gibts wohl auch), also künstlich hergestellte nicht mehr natürliche Lebensmittel. Eigentlich müsste man also auch eine BKL machen und das trennen --Dinah 12:43, 5. Feb. 2007 (CET)


drei Weblinks zum Thema

Plehn 17:54, 21. Mär. 2007 (CET)

Auslagerung aus Artikel, falls das jemand noch braucht

Fooddesign in der Lebensmitteltechnologie

Die Tendenzen, für die Zubereitung von Nahrung und für das Essen weniger Zeit aufzuwenden, macht sich das Fooddesign in der Lebensmitteltechnologie zu Nutze. Unter den Begriffen „Quick“ und „Light“, „Convenience“ und „Functional“, „Fast“ und „Junk“ befinden sich meist Produkte, die in Testküchen geschmacklich durchdesigned und auf Ökonomie und Wirtschaftlichkeit getrimmt wurden. Vorreiter war hier schon vor Jahren die zum Nestlé-Konzern gehörende Maggi AG, die vor allem für Instantsuppen, Brühwürfel, Flüssigwürze, Fertigsaucen und Fertiggerichte bekannt ist. Ebenso kann man McDonald’s als „Spezialisten im Fooddesign“ bezeichnen. Fooddesign ist folglich Teil der McDonald’s-Philosophie. Leider auch mit Schattenseiten wie im Februar 2006 durch Cathy Kapica, die für die Nahrungsbestandteile zuständige McDonald’s-Direktorin, erklärt, dass die Pommes Frites des Konzerns „natürliche Aromen“, zum Teil aus Weizenextrakten und aus Molkereiprodukten enthalten. .....

Zudem wird dem Fooddesign massive Kundentäuschung angelastet. Ralph Nader, Verteidiger der Konsumentenrechte in den USA und Gründer des Center for Study of Responsive Law, hat sich dazu so geäußert: "Die Lebensmittel- und Süßwarenindustrie greift immer mehr auf Anthropologen, Psychoanalytiker und Neuropsychologen zurück, also auf Leute mit einem außerordentlichen Spezialwissen, die wahrhaft meisterlich auf der Klaviatur der Wünsche von Kindern spielen, große Schäden anrichten und das Suchtpotenzial erhöhen."


Ich konnte diese Reste in der Überarbeitung des Artikels nicht gebrauchen, weil diese allgemeine Kritik an der Lebensmittelindustrie mit dem spezifischen Lemma kaum was zu tun hat. --Agrifood 13:31, 22. Mär. 2007 (CET)

Gute Artikelüberarbeitung. Was ich noch vermisse, sind ein paar Beispiele, die auch Einblicke in mögliche Methoden liefern. So wirkt die Sache noch etwas abstrakt, dabei betrifft es ja viele industrielle hergestellte Lebensmittel. Das würde auch diie Abgrenzung erleichtern. Ist es schon Fooddesign, wenn mit Hilfs- und Aromastoffen usw. Gerichte „simuliert“ werden, die traditionell zubereitet nicht zur Industrieproduktion taugen oder dann wesentlich teurer wären? Ich vermute es, denn wirklich neueartige Gerichte gehören offenbar zum Novel Food.
Was denn Kritik-Absatz angeht, begrüße ich die Zurückhaltung. Es gibt sicher einiges zu kritisieren, das betrifft aber im wesentlichen die industrielle Herstellung von Lebensmitteln allgemein.
Noch ne Kleinigkeit: Die Molekularküche sollte noch erwähnt werden
Rainer Z ... 15:11, 22. Mär. 2007 (CET)
steht schon drin, bei den Molekularcocktails, können wir aber auch generell auf Molekularküche ändern, wenn es das als Lemma gibt. Habe ich neulich probiert, ist sehr strange. --Agrifood 16:27, 22. Mär. 2007 (CET)
Zur Abgrenzung: Ich sehe zwischen Novel Food und Designer Food im Prinzip keinen bedeutungsmäßigen Unterschied (daher auch zurecht der Redirect von Designer Food auf Novel Food). Das Ergebnis von Food Design ist immer dann das Designer Food, wenn man food design nicht als Produktentwicklung allgemein sondern eben, wie im Artikel beschrieben, mit der entsprechenden Konnotation versteht, oder siehst Du das anders? --Agrifood 16:36, 22. Mär. 2007 (CET)
Scheint etwas vertrackt zu sein und es gibt wohl keine scharfen Grenzen. Ich finde das alles noch etwas unklar. Vielleicht müssten da wirklich ein paar bekannte Beispiele her. Nach meinem Verständnis ist Fooddesign mehr oder weniger Alltagsgeschäft in der Industrie – mit welchen Mitteln kann man kostengünstig und im Rahmen der Produktionsbedingungen ein Gericht X so herstellen, das es „funktioniert“.
Bis hierher also "normale" Produktentwicklung (Wörterbucheintrag) --Agrifood 17:15, 22. Mär. 2007 (CET)
Designer- oder Novelfood ist dann ein neuartiges Gericht ohne traditionelles Vorbild, das auf solchen industriellen Methoden beruht und gar nicht mit haushaltsüblichen Mitteln hergestellt werden kann.
auf jeden Fall grundsätzlich neuartig soll es sein, und nur mit dieser Konnotation ist der Begriff "Food Design" ein Lemma wert --Agrifood 17:15, 22. Mär. 2007 (CET)
Functional Food ist ein etwas anderes Kapitel. Habe ich das halbwegs richtig verstanden? Rainer Z ... 17:03, 22. Mär. 2007 (CET)
Richtig, functional food ist was anderes, da es auf Bekanntem aufsetzt. Beispiele für Food Design: a) Elektrolyt-Sportgetränke (drin) b) Diverse Protein- und Vitaminpulver mit behaupteten Zusatznutzen von Anfang der 90er Jahre, darauf bezieht sich der Hinweis auf die Nahrungsergänzungsmittel. --Agrifood 17:15, 22. Mär. 2007 (CET)
Gut. Wenn deine Definition die gängige ist, sollte das prägnanter dargestellt und von der üblichen Produktentwicklung abgesetzt werden. Ein Satz wie Food Design ist ein zeitgenössischer Begriff für die Komposition und Entwicklung von Lebensmittel-Rezepturen. verunklart das etwas. Darunter kann man sich auch vorstellen, dass z. B. ein klassisches Dessert mit Gelbildnern usw. den industriellen Erfordernissen entsprechend nachgebildet wird. Oder wörtlich genommen sagt der Satz eigentlich, dass jedes neue Gericht Fooddesign sei, was wohl nicht gemeint ist. Ich übersehe nicht, dass drumrum klärendes steht, nur ist das noch nicht optimal gelöst. Rainer Z ... 17:40, 22. Mär. 2007 (CET)
Ich fürchte, es bleibt etwas unklar. Food Design wird von vielen Mitmenschen als Synonym für Produktentwicklung in der Lebensmittelindustrie verstanden. Wenn wir es hier auch so verstehen würden, wäre es m.E. nach kein Lemma wert. Andere Mitmenschen aber verstehen es als eine tendenziell unsympathische Art und Weise, fremdartige und künstliche Lebensmittel zu erzeugen(geht in Einzelfällen bis Gen-Food = Food-Design). Erst diese Konnotation macht das Lemma aus, weil es damit über die Übersetzung des englischen Begriffs hinaus geht. Es umschließt dann aber natürlich auch das Verständnis der zuerst genannten Gruppe (=Produktentwicklung). Das ist zumindest meine Meinung als Fachexperte. Ich habe aber keinen Anspruch auf Allwissenheit.
Dann bleibt wohl nur, die Unklarheit etwas klarer darzustellen. Dann geht es mehr um die Rezeption des Begriffs im deutschsprachigen Raum als um die Sache bzw. die Sachen, die damit gemeint sein können. Rainer Z ... 18:44, 22. Mär. 2007 (CET)
Ja, genau. Ich selber finde das auch gut dargestellt, aber bin als Autor vielleicht betriebsblind. Dann muss mal jemand anderes ran. Gruß --Agrifood 19:13, 22. Mär. 2007 (CET)

Huch, nach monatelangem Schweigen ist hier ja auf einmal richtig was los, kaum ist man ein paar Stunden "nicht auf Sendung" ... relevant ist der Begriff in jedem Fall, allerdings wird er unterschiedlich benutzt. In der Lebensmittelindustrie wird damit wohl tatsächlich jede neue Entwicklung im Lebensmittelbereich so bezeichnet, wenn ich das richtig verstanden habe, siehe hier [1]. Und dann gibt es noch die populärwissenschaftliche Verwendung dieses Begriffs für künstlich veränderte oder hergestellte Lebensmittel, wobei wohl auch nicht nur Novel Food oder Functional Food gemeint ist, sondern z.B. sowas wie Fischstäbchen oder überhaupt "chemisch behandelte" Lebensmittel, siehe z.B. [2]. Da der Begriff häufig auch in letzterer Bedeutung benutzt wird, wäre es wohl angebracht, ihn in dieser Bedeutung bei Wikipedia auch zu behandeln, auch wenn er sachlich nicht wirklich korrekt ist. Selbst Pollmer benutzt ihn so, und der ist Lebensmittelchemiker. --Dinah 21:43, 22. Mär. 2007 (CET)

Steht das nicht auch im Prinzip so in dem Artikel? Stehe ich auf der Leitung? Ggf. muss da selber mal einer von Euch jemand einen Satz ergänzen, damit es klarer wird. Schöne Fundstelle übrigens (fooddesigner.it) - schöne Zeitleiste (*G*). Den Artikel habe ich selber beim Recherchieren nicht gesehen. In der Regel lasse ich mich allerdings auch nicht von einzelnen Veröffentlichungen (auch nicht von Herrn Pollmer) leiten. Ich überprüfe googelnd lediglich, ob ich völlig neben dem Mainstraem vom Verständnis her liege. (Ein bisschen gilt das für den Abschnitt Gestaltung/Werbung. Da ist der Begriff Food Design wirklich selten. Habe ihn daher auch an die zweite Stelle gesetzt, ihn deutlich abgeschwächt und auf den gängigeren Begriff "Food Styling" hingewiesen. Gruß --Agrifood 09:17, 23. Mär. 2007 (CET)
ich will dir nicht unterstellen, dass du auf der Leitung stehst, manche Dinge merkt man selbst nicht immer. Ich werde die Definition mal etwas verändern, damit das inhaltlich stimmt, da fehlt nämlich was. Pollmer habe ich als Autor erwähnt, weil der bekannt ist, es gibt zu dem Thema eine ganze Reihe von Veröffentlichungen, da steht nicht immer "Food Design" im Titel --Dinah 12:21, 23. Mär. 2007 (CET)
Zu der nun erweiterten Kritik. Der Aspekt der preiswerten Ersatzprodukte (Soja und noch viel mehr Molke), aus denen dann marketingmäßig aufgeladene Produkte werden ist sicher relevant. Hätte vielleicht auch Erwähnung im Hauptteil erwähnt. Nicht alles aber, was so gemacht wird, ist neu. In der Schweiz gibt es ein Kultgetränk auf Molkebasis -- seit 1950: Rivella. --Agrifood 18:39, 25. Mär. 2007 (CEST)