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Crispin Grey-Johnson

Crispin Grey-Johnson (* 7. Dezember 1946 in Banjul) ist amtierender Außenminister (Secretary of State for Foreign Affairs) des westafrikanischen Staates Gambia.

Leben

Crispin Grey-Johnson wurde 1946 in Banjul geboren, seine Schulausbildung begann er 1950. Später erwarb er seinen Bachelor’s degree 1968 in Politikwissenschaft und Französisch auf der McGill University in Kanada. 1971 empfing er den Post-Graduate Certificate in Bildung auf der University of Oxford (Vereinigtes Königreich). Den Master’s degree in Personalentwicklung erwarb er 1980 auf der George Washington University in den Vereinigten Staaten.

Ab 1977 arbeitete er für die Wirtschaftskommission für Afrika (Nations Economic Commission for Africa) (ECA), einer Organisation der Vereinten Nationen, bis er sie 1990 verließ.

Danach war er als Hochkommissar und Botschafter in Sierra Leone, Elfenbeinküste, Liberia, Brasilien, Venezuela und Kanada tätig. Zwischen 1997 und 1999 war er gambischer Botschafter in den Vereinigten Staaten.

Anschließend war er bis 2007 Botschafter bei den Vereinten Nationen. Am 8. Februar 2007 wurde er von Staatspräsident Yahya Jammeh als Hochschul- und Forschungsminister (Secretary of State for Higher Education and Research), das Jammeh rückwirkend zum 1. Januar geschaffen hatte, ins Kabinett berufen.

Am 13. September 2007 wurde Crispin Grey-Johnson neuer Außenminister, weil Amtsvorgänger Bala Garba-Jahumpa in einer diplomatischen Mission eingesetzt wurde.[1] Er hatte das Amt bis zum 19. März 2008 und gab es an Omar Touray ab und übernahm das Ressort Hochschul- und Forschungsminister wieder von seinem Vorgänger Abdoulie Sallah.[2]

Grey-Johnson ist verheiratet und hat fünf Kinder.

Einzelnachweise

  1. Cabinet Reshuffled The Daily Observer 16. September 2007
  2. Cabinet changes The Daily Observer (online) vom 20. März 2008
Personendaten
Grey-Johnson, Crispin
gambischer Politiker
7. Dezember 1946
Banjul