Heim

Burg Sponeck

p1

Burg Sponeck
Alternativname(n): Spanegg
Entstehungszeit: um 1281
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Oberburg, Wohnturm
Ständische Stellung: Adlige, Grafen
Ort: Sasbach am Kaiserstuhl-Jechtingen
Geographische Lage 48° 6′ 50,76″ N, 7° 35′ 2,04″ OKoordinaten: 48° 6′ 50,76″ N, 7° 35′ 2,04″ O
Höhe: 202 m ü. NN
DEC

Die Burg Sponeck, auch Spanegg genannt, ist eine Burgruine auf einem Felssporn über dem Rhein bei dem Ortsteil Jechtingen der Gemeinde Sasbach am Kaiserstuhl im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Höhenburg wurde nach 1281 von Herildebrand von Sponeck über einem spätrömischen Kastell erbaut. 1302 wird ein Hildebrand "de Sponecke" erwähnt. Nach 1333 ging die Burg an die Grafen von Württemberg,denen sie als Brückenkopf zur Grafschaft Horburg im Elsaß diente. Nach der Vertreibung von Herzog Ulrich von Württemberg kam die Burg 1525 in den Besitz von Caspar Fabri und 1540 an Jacob von Berckheim. Etwa um 1550 ging die Burg zurück in Württembergischen Besitz an die Möpelgardische (Montebéliard) Linie, vermutlich schon baufällig. Im Dreißigjährigen Krieg war die Burg Ruine.

Nach mehreren Besitzerwechseln hatte 1917 der Maler Hans Adolf Bühler die Burg erworben, sie wieder aufgebaut und im ehemaligen Wohnturm ein Atelier eingerichtet. Nach dem Tod des Malers 1951 blieb die Burg im Familienbesitz.

Anlage

Von der ehemaligen Burganlage ist nichts erhalten. Sie hatte eine Kernburg von circa 22 mal 25 Meter, mit einem Palas von circa 9 mal 7 Meter, einem Bergfried mit einer Grundfläche von circa 12 mal 12,5 Meter und einer Mauerstärke von circa 1,7 Meter sowie eine Vorburg mit Wohnturm.

Die Burg wurde über einem spätrömischen Kastell erbaut. Vom Kastell ist eine restaurierte Steinmauer mit zwei Ecktürmen erhalten.

Literatur

Siehe auch