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Völkerbundmandat für Syrien und Libanon

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Das Völkerbundmandat für Syrien und Libanon wurde 1922 vom Völkerbund in Bestätigung der Beschlüsse der britisch-französischen Konferenz von San Remo (1920) an Frankreich erteilt. Es umfasste das Gebiet der heutigen Staaten Syrien und Libanon sowie der heutigen türkischen Provinz Hatay.

1920 wurde der Libanon in seinen heutigen Grenzen (Groß-Libanon) als Republik gegründet. Mit einer neuen Verfassung wurden diese Grenzen 1926 bestätigt. Ein Aufstand in Syrien zwischen 1925 und 1927 wurde von französischen Truppen blutig niedergeschlagen. 1936 schloss Frankreich mit Syrien und dem Libanon Verträge nach dem Modell des anglo-irakischen Vertrags von 1930, der die beiden Staaten im Kriegsfall an Frankreich binden sollte und ihnen dafür die Unabhängigkeit und Aufnahme in den Völkerbund zusicherte. Diese Verträge wurden aufgrund des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs 1939 nicht ratifiziert. 1938 wurde der Staat Hatay ausgerufen, der sich 1939 nach einem entsprechenden Abkommen zwischen der Türkei und Frankreich sowie einem Beschluss seines Parlamentes der Türkei anschloss. Im Juni 1941 wurde das nach der französischen Kapitulation 1940 von Vichy-Truppen gehaltene Mandatsgebiet von freifranzösischen und britischen Truppen aus dem benachbarten Irak und Palästina angegriffen und diese vertrieben. Syrien und Libanon wurden Ende 1943 unabhängig und gehörten 1945 zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. 1946 wurden die verbleibenden französischen Truppen abgezogen.

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