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Diskussion:Artenschutz

Aus dem Artikel

Aus dem Artikel rausgenommen, weil der Bezug zum Artenschutz nicht ausreichend ist für diesen Rundumschlag zu Naturschutz und Gesundheit --h-stt !? 12:02, 24. Feb. 2007 (CET)

Konflikte

Der Mensch, als sich in der Konkurrenz der Arten erfolgreich durchsetzende Art, besetzt immer mehr Lebensraum anderer Arten durch seine Vermehrung und der damit einhergehenden Siedlungs- und Wirtschaftsthätigkeit. Die Vielfalt, Ungestörtheit und Größe wilder, ungeformter Lebensräume verringert sich und vernichtet damit zuerst Arten, die auf unbeinflusste komplexe Räume mit hoher Artenvielfalt angewiesen sind (vergl.z.B.:Ameisenbläuling).

Das spezielle, artenreiche Gefüge welches sich im Ackerbau der neolithischen Revolution herangebildet hatte, wurde zusätzlich durch (möglicherweise auch rückgekoppelte) Klimavariationen aber zunehmend wesentlich durch die industrielle Revolution und die damit einhergehende landwirtschaftliche Technisierung durch verschiedene Wirkungen in seiner Lebensfähigkeit beschränkt.

Toxische Stoffe der Industrien belasten die Umwelt und wurden für einige Ökosysteme zur bedrohlichen Gefahr, auch der Mensch litt letztendlich an der Spitze der Nahrungskette (Quecksilber, Blei, Dioxin). Die gesetzlichen Einschränkungen derartiger Belastungen konnten aber oft nicht mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen Schritt halten, so daß heute nach der Verbannung der giftigsten Stoffe (s.a.:Dirty Dozens) immer noch hohe Belastungen der Atmosphäre mit der schieren Menge von vergleichsweise harmlosen Stoffen wie Stickoxid, Methan und Kohlendioxid bestehen, die nun aber als Treibhausgase erkannt sind und ausserdem chemisch und physikalisch globale Veränderungen in Boden, Luft und Gewässern verursachen (Versauerung), so daß diese die Lebensgrundlagen für die urprünglichen Lebensgemeinschaften von Organismen bedrohen. Eine fast unüberschaubare Menge von synthetischen Stoffen der chemischen Produktion entfalten untereinander und mit den Organismen Wechselwirkungen, die kaum erkenntlich gemacht werden können und in kleinsten Mengen bestimmte Arten zu schädigen vermögen (vergl.:Bisphenol A)

Durch die industrielle Landwirtschaft, die dem alleinigem Gesetz der Menge des kurzfristigen Ertrages genügt, werden traditionelle Lebensräume besonders durch Ausdehnung der Flächen (Flurbereinigung), durch nicht nachhaltige Düngung, Bearbeitung mit künstlichen Pestiziden und Befahren mit schweren Maschinen (Bodenverdichtung) geschädigt. Ein grosser Teil der eingesetzten Stoffe findet sich am Ende des Prozesses in der Umwelt, wie Nitrate und Pestizide im Grund- und Oberflächenwasser und verursacht die Algenblüten. Monokulturen bieten fast keiner anderen Lebensform mehr Entwicklungsmöglichkeiten. Dieses Problem trifft auch für die Wälder der Forstwirtschaft zu, dort versucht man durch die Ausweisung von Naturwaldreservaten Ausgleich zu schaffen. In der Feldwirtschaft werden regional die Pflege und Wiederanlage von Hecken und Ackerrandstreifen mit einheimischen Pflanzen öffentlich gefördert. Die sogenannte biologische Landwirtschaft ist vom Flächenanteil her zu gering, um die Überlebensfähigkeit genetisch ausreichend differenzierter Populationsgrössen gefährdeter Arten zu gewährleisten.

In der industriellen Tierhaltung besteht zudem das Problem des Überschusses an importierten Futtermitteln, die zusätzlich in die eigentlich fruchtbare Mitteleuropäische Kulturlandschaft eingeführt werden um schliesslich als Biogas verwertet werden zu müssen, obwohl zu ihrer Erzeugung wertvoller tropischer Primärwald mit einer urprünglich hohen Artenvielfalt gerodet wurde.

Der sogenannte Beifang in der industriellen Fischerei, die vielerorts schon als solche die Bestände der meisten Speisefische bedroht, entzieht diesen zusätzlich die Nahrungsgrundlage, wenn er als Fischmehl für die menschliche Nahrungsmittelproduktion verwertet wird.

Versionsgeschichte dazu:

  1. 02:55, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (→Populationsschutz - bitte bearbeiten) (aktuell) [Zurücksetzen]
  2. 00:45, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (→Gesetzliche Grundlagen in Deutschland)
  3. 00:42, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (→Gesetzliche Grundlagen in Deutschland)
  4. 00:40, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (→Gesetzliche Grundlagen in Deutschland)
  5. 00:31, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (→Gesetzliche Grundlagen in Deutschland)
  6. 00:21, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (→Motivation)
  7. 00:18, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (→Siehe auch)
  8. 00:16, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (→Gesetzliche Grundlagen in Deutschland)
  9. 00:13, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz
  10. 00:11, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (rode lisde)
  11. 00:04, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (→Siehe auch)
  12. 00:02, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (→Gesetzliche Grundlagen in Deutschland)
  13. 00:01, 24. Feb. 2007 (Versionen) (Unterschied) Artenschutz (→Geschichte in Deutschland)

Artenschutzprüfung

Die Artenschutzprüfung ist nur ein kleiner Teil der Umweltverträglichkeitsprüfung und ich halte die prominente Platzierung weit oben für unpassend. Auch erscheint mir eine eigene Kapitelüberschrift unnötig. Reicht es, wenn man das Stichwort in den Text an geeigneter Stelle einbaut und auf Umweltverträglichkeitsprüfung verweist? --h-stt !? 10:41, 2. Sep. 2007 (CEST)

Gerne kannst du den Absatz auch an passender Stelle einbauen, mir war der Stellenwert der Artenschutzprüfung nicht bewusst. Hast du noch Informationen zur Artenschutzprüfung, oder reicht das was geschrieben steht? --Mailtosap 12:11, 2. Sep. 2007 (CEST)