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Bovenau

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 54° 20′ N, 9° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Eiderkanal
Höhe: 16 m ü. NN
Fläche: 26,2 km²
Einwohner: 1066 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24796
Vorwahlen: 04331, 04334 u. 04357
Kfz-Kennzeichen: RD
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 026
Adresse der Amtsverwaltung: Schulstraße 36
24783 Osterrönfeld
Webpräsenz:
www.amt-eiderkanal.de
Bürgermeister: Jürgen Liebsch
Lage der Gemeinde Bovenau im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Die amtsangehörige Gemeinde Bovenau liegt im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Die Güter Dengelsberg, Georgenthal, Kluvensiek, Osterrade und Steinwehr liegen im Gemeindegebiet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Bovenau liegt etwa 10 km östlich von Rendsburg an der Bundesautobahn 210 von Rendsburg nach Kiel.

Der Ort liegt in der Nähe des alten Eiderkanals auf holsteinischer Seite des Nord-Ostsee-Kanals.

Geschichte

Bovenau wurde 1240 zum ersten Mal als Kirchdorf erwähnt. Wahrscheinlich bestand die Siedlung jedoch schon weit vor diesem Datum, da im Ort mehrere Hügelgräber gefunden wurden. Der Name leitet sich vom niederdeutschen "boven de Au" ab, was soviel wie "oberhalb der Au" bedeutet.

Gut Dengelsberg

Gut Dengelsberg wurde erst 1920 selbständig und gehörte vorher zum Gut Kluvensiek.

Gut Georgenthal

Das Gut ist seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts ein selbständiges adliges Gut. Es wird auch heute noch landwirtschaftlich genutzt.

Gut Kluvensiek

Das Gut wurde 1450 erstmals erwähnt. Das heutige Herrenhaus wurde 1770 errichtet und 1837 umgebaut.

Gut Osterrade

Das Gut, das heute zwischen dem Nord-Ostsee-Kanal und dem Eider-Kanal liegt, wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Das heutige Herrenhaus wurde 1723 von Detlev Brockdorff errichtet und später klassizistisch umgestaltet.

Schon lange symbolisiert das Baudenkmal Osterrade ländliche Lebensart für „Unox“.

Gut Steinwehr

Das Gut war ursprünglich ein Meierhof zu den Gütern Kluvensiek und Osterrade und wurde erst im Jahr 1806 selbständig. Das 1763 erbaute Herrenhaus liegt heute direkt am Nord-Ostsee-Kanal, in dem es einen eigenen Fähranleger hat. Das Gut wird auch heute noch landwirtschaftlich genutzt, vor allem für den Himbeeranbau.

Politik

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2003 sechs Sitze, die SPD drei und die Wählergemeinschaft WGB zwei.

Wappen

Blasonierung: „Von Rot und Silber stufengiebelförmig schräglinks geteilt. Oben eine silberne verzierte Schale, unten ein blauer Abendmahlskelch.“[1]

Quellen

  1. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein