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Diskussion:Tarnung (Biologie)

Bildunterschrift "Camouflage eines Tintenfisches", Begriff Camouflage wird aber nirgends erklärt. Heißt wohl "Tarnung".

ja; das Bild stand zuvor beim Begriff Camouflage, und als ich s hierhin kopierte, hab ich nicht auf den Text geachtet. --Gerbil 17:47, 16. Sep 2005 (CEST)

Inhaltsverzeichnis

Lesenswert-Diskussion

schöner, netter Artikel mit vielen Beispielen

Da ich für 95 % des Inhalts und für 100 % der Form verantwortlich bin, irritiert mich doch ein wenig die Kritik betreffend "Listen": Dieses Thema lebt von den Beispielen, die aus sehr verstreuten Quellen zusammengetragen sind, und dadurch reiht sich notwendigerweise ein Beispiel ans andere. Aber es sind allesamt ausformulierte Absätze, und meine Frage ist: Was würde der Artikel gewinnen, wenn man die Pünktchen wegließe? Übersichtlicher würde er gewiss nicht. Daher erbitte ich hiermit noch einige konstruktivere Aussagen. Ich halte lesenswert-Attribute übrigens, weil im Unterschied zum exzellent völlig unklar definiert, für entbehrlich. --Gerbil 19:24, 26. Mär 2006 (CEST)

Zebra-Problem

Gegen die Interpretation der Steifen als Tarnung gibt es einige Argumente (Bildunterschrift: selbst dieses auffällige [sic!] Streifenmuster dient letztendlich der Tarnung):

Von dem britischen Entomologen Jeffrey Waager stammt eine Hypothese, die einen Zusammenhang zwischen Tsetse-Fliege und Streifung der Zebras herstellt: Er stellte fest, dass im Verbreitungsgebiet der Fliege Zebras im Vergleich zu den anderen großen Weidetieren, welch letztere widerstandsfähig gegen die Naganaseuche sind, sehr viel weniger Trypanosomen enthielten als Gnu, oder Büffel. Das Verbreitungsgebiet der ausgestorbene Quaggas überschneidet sich nicht mit dem Verbreitungsgebiet der Testsefliege. Bewegte Objekte, vor allem sich langsem bewegende, stellen einen starken optischen Reiz für den Anflug der Fliege dar, die um die Mittagszeit am aktivsten ist. Andere Signale nutzt die Fliege zumindest bei größerer Entfernung nicht. Da die Fliegen nur schlecht Umrisse wahrnimmt, löst sich beim Anflug aus ihren Wartestellungen (Gebüsche, Vegetation an Bachläufen) die Körpergestalt des Zebras auf. Die Tatsache, dass andere Weidetiere keine Streifen wie die Zebras entwickelt haben, erklärt Waager damit, dass alle anderen Pflanzenfresser im Verbereitungsgebiet der Tsetse-Fliege Wiederkäuer sind, also häufig besonders zur Mittagszeit lange Ruhepausen einlegen, in welchen sie von den Fliegen nicht wahrgenommen werden können. -Hati 14:25, 1. Apr 2006 (CEST)

Die Deutung stammt aus der zitierten Literatur. Ich selber habe auch mal gelesen, dass junge Zebras auf die Musterung ihrer Mutter geprägt werden, also Frau Mama an den Streifen erkennen. Vielleicht kennt jmd. ja noch eine Originalarbeit... --Gerbil 14:57, 1. Apr 2006 (CEST)
Das Muster bewirkt, dass die Zebraherde erkennbar ist, die Individuen aus der Distanz aber nicht gut unterschieden werden können. Das macht es Raubtieren schwierig, sich auf ein Beutetier zu konzentrieren. --Tobias b köhler 11:38, 23. Jan. 2007 (CET)

Bilder

Ich habe heute alte Dias angesehen (weil ich nach Alpenböcken gesucht habe), dabei fielen mir zwei Dias auf: Aus Kreta, ein Chamäleon einmal ganz aufgeblasen und kurz danach dünn wie ein Strich. Ich könnte das Bild abfotografieren und damit digitalisieren. Bei den Alpenböcken habe ich es probiert, das Ergebnis war aber nicht gerade berauschend. Das Objekt ist aber so faszinieerend, dass vielleicht auch schlechte Fotos gut sind. Wenn jemand dran interessiert ist, kann er sich ja auf meiner User-seite melden. Am besten mit e-Mail, dann kann ich sie zur Begutachtung schicken, und Du kannst selbst entscheiden, ob Du sie in Commons stellen willst. Wenn nicht, ist es mir auch recht. --Siga 23:16, 20. Aug 2006 (CEST)

Einwand von IP

Chamäleons passen sich nicht ihrer Umgebung an! Bitte das nochmal nachforschen. Sandy Brückmann April 08. 20:31, 21. Apr. 2008 (edit) 79.213.62.156

Chamäleon können sich sehr wohl ihrer Umgebung anpassen. --Gerbil 22:40, 21. Apr. 2008 (CEST)