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Manfred Bender

Manfred Bender (* 24. Mai 1966 in München) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und war zuletzt Trainer des österreichischen Bundesligisten SC Rheindorf Altach.

Er spielte in der Fußball-Bundesliga von 1989 bis 1999 für Bayern München, den Karlsruher SC und 1860 München. Er bestritt insgesamt 229 Bundesligaspiele und erzielte dabei 42 Tore.

Vor allem bei Standards sorgte das „schlampernde Genie“ für Gefahr. Seine Stärke war das "Hereindrehen" von Freistößen aus der rechten Halbfeldseite mit seinem starken linken Fuß, wobei der Ball entweder von einem Mitspieler mit dem Kopf in Richtung Tor verlängert wurde oder ohne Berührung direkt Richtung Tor flog. Legendär ist immer noch sein Tor gegen Oliver Kahn (Bayern München), als er einen Freistoß aus unmöglichem Winkel direkt im Tor versenkte (Saison 1995/96).

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Vereinskarriere

Bayern München (1989-1992)

Im Sommer 1989 wechselte Manfred Bender vom Aufsteiger der 2. Bundesliga, SpVgg Unterhaching, zum FC Bayern. Er kam als Talent, gleichzeitig wechselten Stars wie Jürgen Kohler (vom 1.FC Köln), Alan McInally (von Aston Villa) und Radmilo Mihajlovic (von Dinamo Zagreb) zum Rekordmeister. Trotz der großen Konkurrenz kam er in dieser Saison auf immerhin 20 Einsätze und erzielte dabei zwei Tore. Er konnte sich somit nach dem Gewinn des Meistertitels 1989/90 als echtes Mitglied der Meisterelf betrachten.

In der zweiten Saison 1990/91 holten die Bayern die Vizemeisterschaft und Bender war dabei mit 33 Einsätzen und fünf Toren als Stammspieler gesetzt. Die darauf folgende Saison 1991/92 verlief für den FC Bayern allerdings ungewöhnlich schlecht. Drei Trainer (Jupp Heynckes, Sören Lerby und Erich Ribbeck) verbrauchte der Verein, das Abrutschen auf den 10. Rang der Tabelle konnte trotzdem nicht verhindert werden. Es wurde auch im Spielerkader nach Schuldigen gesucht und man schaute sich gleichzeitig nach neuen Spielern um. Bender wechselte im Sommer 1992 nach Karlsruhe und Mehmet Scholl kam im Gegenzug nach München.

Karlsruher SC (1992-1996)

Neben Bender kam aber auch der Flügelstürmer Sergej Kirjakow zum KSC, so dass es nicht verwunderte, dass die Schäfer-Schützlinge sich zu einer angriffsstarken Mannschaft entwickelten. In der Saison erreichte man den 6. Rang 1992/93 und qualifizierte sich damit für den UEFA-Cup. Zum erfolgreichen Abschneiden des KSC in diesem Wettbewerb (der Höhepunkt war sicherlich der 7:0-Heimerfolg gegen den FC Valencia) trug der offensivstarke Mittelfeldspieler Bender wesentlich bei. Ein weiterer Erfolg mit dem KSC war das Erreichen des Pokalfinales 1996.

TSV 1860 München (1996-1999)

1996 wechselte Bender zu 1860 München. Bei den "Löwen" spielte er dann noch drei Runden, wobei er es in der letzten Saison 1998/99 nur noch auf sechs Einsätze brachte.

Anschließend wechselte er für eine Saison zurück nach Karlsruhe, spielte danach bis 2002 für den 1. FC Saarbrücken in der 2. Bundesliga, und schließlich bei den Oberliga-Vereinen SV Wilhelmshaven und FC Ismaning, danach für den TSV Sielenbach.

Karriere als Trainer (2006-)

Bender startete seine Trainerkarriere im Mai 2006 beim Österreichischen Regionalligisten 1. FC Vöcklabruck. Ab Juni 2007 trainierte er den Österreichischen Bundesligisten SC Rheindorf Altach, mit dem er sich aber bereits im Januar 2008 einvernehmlich trennte.

Personendaten
Bender, Manfred
ehemaliger deutscher Fußballspieler
24. Mai 1966