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Langewiese


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Langewiese (Begriffsklärung) aufgeführt.

Langewiese ist ein Ortsteil von Winterberg und mit ca. 490 Einwohnern (Hauptwohnsitze) eines der kleinsten Dörfer rund um Winterberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Langewiese liegt in 750 m Höhe 8 Kilometer südwestlich Winterbergs am Fuße des Kahlen Asten und auf dem Kamm des Rothaargebirgees, über den die Rhein-Weser-Wasserscheide verläuft.

Geschichte

Die Geschichte des Dorfes reicht zurück ins 18. Jahrhundert und ist eng mit der Geschichte Winterbergs und Bad Berleburgs verknüpft. So liegt Langewiese genau auf der Grenze des katholischen Erzbistums Köln und des protestantischen Wittgenstein. Bis 1975 gehörte Langewiese zum Landkreis Wittgenstein und wurde mit dem Sauerland-Paderborn-Gesetz dem neu geschaffenen Hochsauerlandkreis angegliedert.

Der Legende nach wurde die Siedlung durch einen zwischen Winterberg und Bad Berleburg pendelnden Schmied gegründet. Belegt ist die Gründung Anfang des 18. Jahrhunderts durch die Wittgensteiner Grafen, welche Wittgensteiner und Sauerländer Bauern und Handwerker hier ansiedelten.

Ein bekannter Ort in Langewiese ist das sogenannte Bierloch: Hier rollte Erzählungen nach ein Bierfass der napoleonischen Truppen von einer Pferdekarre ins Tal, das später von einem Hirten unversehrt aufgefunden wurde.

Tourismus

Langewiese gilt durch seine Wintersport-freundliche Lage, lange Pisten für Skilanglauf und Alpin-Ski sowie die Biathlonstation des Sportclubs Neuastenberg-Langewiese als attraktiv. Hinzu kommen die traditionellen Feste, z. B. das Schützenfest am letzten Julisonntagswochenende und das Oktoberfest.

Das Sauerländer Reizklima und die landschaftlichen Panoramen lassen auch im Sommer Kurgäste und Touristen in dem staatlich anerkannten Erholungsort einkehren. Langewiese liegt auf der Route des Rothaarsteigs.

Koordinaten: 51° 9' 17" N, 8° 27' 42" O