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Schloss Osterland

Das wüste Schloss Osterland bei Oschatz war wahrscheinlich eine spätromanisch/frühgotische Jagdpfalz, die ab 1211 (dendro) erbaut wurde und ab dem 14. Jahrhundert keine eindeutige Nutzung mehr hatte.

Geschichte

Der Name "Osterland" im Zusammenhang mit den Ruinen vor den Toren der Stadt Oschatz geht auf schriftliche Erwähnungen aus dem frühen 18. Jahrhundert zurück. Bei der Erstellung eines geographischen Atlasses im Auftrag von August dem Starken nannte der Pfarrer und Geograf Adam Friedrich Zürner die Ruine wüstes Schloss Osterland. Man vermutet, dass zur damaligen Zeit diese Bezeichnung in der Bevölkerung vorherrschte. Eine Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1379 bezeichnet das Schloss als wüstes steynhuse. Zu beachten ist, das das Wort wüstes hier auch für verlassen stehen kann. In allen folgenden Urkunden aus den Jahren 1388 bis 1511 ist nicht mehr von 'wüst', sondern vom alten Steynhuze oder alden schlosse die Rede.


Siehe auch: Osterland

Koordinaten: 51° 17' 27" N, 13° 4' 16" O