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Tina Eilers

Tina Eilers (* 5. Juni 1910 in Brünn als Augustina von Cleve; † 18. November 1983) war eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin.

Biografie

Tina Eilers gab ihr Debüt als Filmschauspielerin 1933 unter der Regie von Victor Janson in der UFA-Produktion Die Stimme der Liebe. Im darauf folgenden Jahr spielte sie unter der Regie von Robert Wiene die weibliche Hauptrolle in der Komödie Eine Nacht in Venedig. Dennoch blieben ihre Filmauftritte rar. Sie spielte u.a. in den Musicals Eine Nacht in Venedig (mit Wolfgang Liebeneiner) und Boccaccio (mit Willy Fritsch), neben Gustav Fröhlich im Krimi Was wird hier gespielt? und neben Theo Lingen in der Komödie Die Katz' im Sack.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zog sie sich fast vollständig vom Filmgeschäft zurück. Ihre letzte Produktion war die Theodor Fontane-Verfilmung Mathilde Möhring.

Stattdessen arbeitete Tina Eilers umfangreich als Synchronsprecherin. In einer der ersten Nachkriegssynchronisationen der Internationalen Filmunion (später Filmunion Remagen) lieh sie Arletty in der deutschen Erstsynchronisation von Kinder des Olymp ihre Stimme. Außerdem synchronisierte sie Peggy Ashcroft (Die Frau aus dem Nichts), Maria Casarès (Die Kartause von Parma), Doris Day (Mein Traum bist du, Zaubernächte in Rio), Blandine Ebinger (Der Teufel kam aus Akasava), Ava Gardner (Venus macht Seitensprung), Greer Garson (Julia benimmt sich schlecht), Helen Hayes (Unternehmen Entebbe), Angela Lansbury (Samson und Delilah, Henrys Liebesleben), Virginia Mayo (Vogelfrei), Mae West (Mary Breckinridge), Shelley Winters (Ein Fall für Harper) und Angela Baddeley in der Vorabendserie Das Haus am Eaton Place.

Filmografie (Auswahl)

Personendaten
Eilers, Tina
Cleve, Augustina von
deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin
5. Juni 1910
Brünn
18. November 1983