Heim

Diskussion:Hochbegabung/Archiv 06

Inhaltsverzeichnis

Fluch oder Segen

Gehört irgendwie zum Thema, irgendwie nicht... Was denkt ihr, ist Hochbegabtheit Fluch oder Segen oder beides, was überwiegt? ..direkt meine Einschätzung: Hauptsächlich Fluch

Warum? .tiger

Einfach deshalb, weil die Dummen stets in der Mehrzahl sind! Benutzer:Dr. Volkmar Weiss. 31.3.2005


Unter 'Hochbegabung Erwachsener' wird eine Art narzißtische Persönlichkeitsstruktur beschrieben. Demnach vermute ich, dass Hochbegabung Erwachsener nicht unbedingt zu dieser Ausprägung führt, jedoch umgekehrt eine narzißtische Persönlichkeitsstruktur oftmals mit bereits früh geforderter Intelligenz einher geht.

Ohne mich anderswo eingelesen zu haben, wage ich auch zu behaupten, dass die kognitive Intelligenz vorwiegend auf Mustererkennung beruht. Dh auf der Fähigkeit, symbolisierte und abstrahierte Kennzeichen dem entsprechenden Erfahrungskontext zuzuordnen, bzw Erfahrungen aufgrund korrelierender Eigenschaften und Assoziationspunkte logisch zu verbinden und dadurch einen Informations-Mehrwert zu erzielen.

mfG timetraveller, 2005-08-30


Bitte beachtet, daß diese Seite zur Diskussion über den Artikel gedacht ist, nicht zur Diskussion über das Thema des Artikels. --Skriptor 16:56, 31. Mär 2005 (CEST)

Fluch für Underachiever, Segen für die, die es geschafft haben. Fluch für die, die bisher nur merkten, dass sie irgendwie anders sind, aber nicht wussten, warum......... Segen für die, deren Potential erkannt wurde und die nicht in der Schule von den Lehrern/innen als Störenfried, dumm, faul, etc. gehalten wurden. Doch der Fluch kann sich in Segen umkehren, wenn man sich mit seiner Hochbegabung, egal wie spät, auseinandersetzt. Mein Tipp: einfach loslassen und sich alles, wirklich alles, zutrauen. Wir haben ja das Potential dazu. --Brägenklöterig 18:20, 10. Aug 2005 (CEST)

Schön, dass du einen Lebensweg für dich gefunden hast. Sich selbst zu vertrauen ist prinzipiell für Menschen jedweder Begabung vorteilhaft. Dennoch gehört dieser Absatz leider nicht in die Diskussion über den Lexikon-Artikel - höchstens in statistisch oder allgemein wissenschaftlich aufbereiteter Form - sondern in ein Psychologie-Forum. Ich darf in diesem Sinne wieder auf Skriptor verweisen. mfG timetraveller

Underachiever-Persönlichkeit: sie zeichnet sich durch ein niedriges Selbstbewusstsein, starke Minderwertigkeitsgefühle, geringeres Durchhaltevermögen... aus. Underachiever wissen sehr wohl, dass sie es besser können und somit suchen sie nach Gründen für ihr Leistungsversagen.

Um die Diskussion noch einmal aufleben zu lassen: Was macht denn ein Lehrer genau, um sowas, wie oben bezeichnet wurde herauszufinden, bzw. um herauszufinden warum dass so ist und wie dem Betreffenden eigentlich geholfen werden kann?
Eigentlich müsste ich diese Frage ja selbst beantworten, aber ich möchte erst mal wissen, wie andere da drüber denken! Übrigens finde ich diesen Artikel keineswegs überflüssig, denn ich denke, dass es dieses Phänomen tatsächlich gibt.--Keigauna 11:55, 21. Nov 2005 (CET)

Ein Lehrer tut gar nichts, um das herauszufinden. Bei uns an der Schule wird dieses Problem größtenteils verdrängt. Es gibt zwar eine Ansprechpartnerin, aber wenn die Schüler nicht wissen, dass sie hochbegabt sind, und es ihnen auch niemand sagt, dann können sie ihr Problem wohl auch nicht lösen! 20:31, 10. Dez 2005 80.143.109.238 (Diskussion)Signatur nachgetragen


Eigentlich bin ich der Meinung, dass Lehrer soetwas aber vielleicht erkennen sollten, um herauszufinden, woran es liegt, dass derjenige mehr leisten könnte wenn er nur wollte/könnte und so weiter und so fort. Es gibt sehr viele Faktoren, die einen Menschen zum Underachiever machen können... M.E. gehören z.B. Stressfaktoren unbedingt mit in diese Überlegungen hinein. Darf ich mal ganz doof in die Runde Fragen, an welcher Schule du eigentlich bist?--Keigauna 22:25, 10. Dez 2005 (CET)

Grenzwerte, IQ und Prozentränge

"der nur von 2 % der Gesamtbevölkerung erreicht wird." ... wenn man das wörtlich nimmt, sind auch die untersten 2 % hochbegabt? (oder die +/- 1 % vom durchschnitt? sind ja auch 2 %) - sollte imo eindeutig gemacht werden (Clemmy 20:43, 16. Apr 2005 (CEST))

Die Prozentangaben sind allerdings nicht so beliebig wie angegeben. Der Passus muss dringlich korrigiert werden: es gibt, so der Test vernünftig konstruiert ist, eine eineindeutige Beziehung zwischen IQ und Prozentsatz: also bei IQ 130 ~2,3%, IQ 145 nur noch im Promillebereich, wozu aber bereits sinnvolle Vergleichsgruppen fast unmöglich zu finden sind. -- Markosch 21:37, 29. Aug 2005 (CEST)


Ich habe im Abschnitt Hochbegabte Kinder die Passage "es lernt früh lesen, oft sogar ohne fremde Hilfe" den hinteren Nebensatz gelöscht, da die meisten Menschen ohne fremde Hilfe lesen lernen, die Gelegenheit haben, ihr Lerntempo selbst zu bestimmen. Insofern hat das nichts mit Hochbegabung zu tun. Grüße, krirobki


>>

Ich möchte darauf hinweisen, dass das Thema des "Underarchievement" sicher nicht unumstritten ist: In Studien des Marburger Hochbegabtenprojekts weisen die Untersuchungen darauf hin, dass Hochbegabte einen deutlich höheren Notendurchschnitt zeigten als Durchschnittsbegabte und auch, was die Freude an schulischem Arbeiten angeht, um ein Drittel Standardabweichung höher liegen. Das schließt zwar Underarchievement nicht aus, jedoch nicht in angenommenen überproportionalem Maße. Tatsächlich zeigte sich auch bei schwächeren Kriterien für Underarchievement "nur" das übliche Maß an Underarchievern.

Nach I. Freund-Braier, aus Rost, D.H. (2000): Hochbegabte und hochleistende Jugendliche. Münster: Waxmann Verlag GmbH, S.202

vgl. auch Forschungsberichte von Rost & Hanses (1997), und Hanses & Rost (1998)


Anderes Thema: Die epochale Akzeleration des IQ-Zuwachses ist zu berücksichtigen, das heißt, dass bei früheren Untersuchungen zur Hochbegabung ein entsprechendes Instrumentarium verwendet wird, was unter Umständen keine geeignete Norm verwendet: Beim HAWIK waren empirische Hinweise zu finden, die auf eine Überschätzung des Intelligenzqutienten schließen lassen. Aufgrund eines angenommenen Kohorteneffekts kann man unter Berücksichtigung der Bezugsnorm des HAWIK von 1956 von einem Intelligentgewinn von 10-20 Punkten ausgehen, so dass überhaupt fraglich ist, wer unter (hypothetischen) aktuellen Normen von den "Hochbegabten" tatsächlich hochbegabt ist. Bei einem theoretischen Inteligenzgewinn von 10 würden nicht mehr 2,28% der Bevölkerung als hochbegabt klassifiziert wedern, sondern bereits 9,12%, von denen nur ein Viertel tatsächlich hochbegabt wäre. Dies hat nun weitreichende Folgen, was die Hochbegabungsdiagnostik angeht und oftmals in früheren Studien nicht berücksichtig wurde, demnach auch ihre Aussagekraft in Frage stellt.

Schallberger, U. (1991). Das Ausmass des "IQ-Gewinns" im deutschen Sprachraum von ca. 1956 bis ca. 1983. Berichte aus der Abteilung Angewandte Psychologie, Nr. 27. Zürich: Psychologisches Institut der Universität

http://www.psychologie.unizh.ch/angpsy/schallbe/forschung/publikation/BaAAPiqgewinn27.pdf

Literarische Figuren, die hochbegabt sind

Hermine Granger ist meines Erachtens nicht hochbegabt, nach der im Artikel formulierten Definition. Vielmehr repräsentiert Harry Potter selbst die Elemente besonderer Begabung. Hermine hingegen, ist einfach extrem fleißig und arbeitet hart an ihrem Erfolg (mit Hilfe ienr Art Zeitmaschine besucht sie sogar zeitgleich stattfindende Kurse).--MB-one 23:07, 31. Mai 2005 (CEST)

Das sehe ich anders: IMHO ist Hermione durchaus hochgebat im Sinne von hochintelligent. Sie arbeitet obendrauf noch sehr hart, aber sie versteht auch Unterrichtsstoff deutlich schneller als Ron und Harry. --Skriptor 00:04, 1. Jun 2005 (CEST)

Ich wüsste nicht, inwiefern Harry Potter hochbegabt sein soll. -- Kirschglocke 17:54, 27. Mai 2006 (CEST)

Meiner Ansicht ist Hans Giebenrath aus Unterm Rad nicht hochbegabt. Es entsteht der Eindruck, er sei es, doch er wird von den Erwachsenen nur getriezt, Leistungen zu erzielen, die über das hinausgehen, was er psychisch verträgt. Hans ist ein sehr guter Schüler, der möglicherweise auch einen IQ über den genannten Grenzwerten besitzt, doch aufgrund seiner hervorragenden Schulleistungen darauf zu schließen, dass er deutlich erkennbar hochbegabt sei, ist übertrieben und schwer einzuschätzen. Vergleicht man Lisa Simpson mit Hans, so stellt man doch einen deutlichen Unterschied fest.

Hans Griebenrath ist der typische Hochbegabte! Meinung von ein paar "Betroffenen"

Kann man Sherlock Holmes als hochbegabt bezeichnen? Immerhin wird er in den Romanen doch so beschrieben.

Schade, dann brauch ich Anakin Skywalker ja gar nicht erst einzutragen. --Kükator 16:08, 11. Sep 2005 (CEST)

cp bis jetzt habe ich das breakdancne auf schlittschuh, inlines, skie, erfunden! welchen iq habe ich! aber die profs haben die meisten einen solchen bauch ihr ganzes leben lang gelesen und streiten sich wer richtig joggen kann, ich finde man kann viel lesen, aber man kann auch viel falsches lesen und wenn man manche dinge zu kompliziert betrachtet gibts auch keine Lösung! ich finds in fluch! wir haben 2 kriege hinter uns, und es war viel glück dabei wenn die väter wieder heimgekommen sind oder es war talent!

Überarbeitung des Artikels

Ich bin erstaunt, dass der Artikel zu Hochbegabung in der Diskussion nicht auf Widerstand stößt. In meinen Augen sollte der Artikel eine ernsthafte Bearbeitung und Versachlichung erfahren, stellt er im Moment doch eher eine populistische Hommage an den Hochbegabten dar, als eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Atemberaubtend, wie man an eine Klasse der Hochbegabten glaubt, einen Stereotypen postuliert, der mit allen Vorzügen beschenkt und von der retardierten Welt unterschätzt wird. Auf die ungestellte Frage, ob Hochbegabte bessere Menschen sind, findet der Artikel eine eindeutige Antwort. Die Kategorisierungen sind zu weitgreifend und erzeugen den Eindruck, es handle sich bei Hochbegabung um einen Parameter für einen besseren Menschen. Der Artikel nennt "Underachivement" ein Phänomen; Hochbegabung ist ein ebensolches. Zweifelhaft ist der Gebrauch von Ausrufezeichen,verdoppelten Ausrufezeichen und erst recht der von dreifache Ausrufezeichen. "Der Weltverbesserer beendet seine Sätze mit einem Ausrufezeichen, der Wissenschaftler mit einem Punkt." Ein Großteil des Artikels besteht aus Eingeklammertem. Die Dinge, die in Klammern im Artikel auftauchen sind entweder wichtig, dann sollten sie nicht in Klammern stehen, oder sie sind es nicht, dann sollten sie nicht im Artikel stehen. Der Artikel differenziert nicht zwischen der Erläuterung und Bebilderung des Begriffs Hochbegabung und Merkmalen, die auf eine Hochbegabung hindeuten. Noch dazu stellt der Artikel nicht klar, dass diese Merkmale auf eine Hochbegabung hindeuten können, aber nicht müssen. In der aktuellen Version erinnern diese Abschnitte an einen Selbsterfahrungskurs. Noch dazu mangelt es diesen Aufzählungen an Allgemeingültigkeit, so geht aus dem Artikel hervor, dass hochbegabte Jungen die Wunschberufe Pilot, Formel 1 Fahrer, Polizist, Lehrer, Physiker, Chemiker, Biologe und Weltraumforscher haben; es ist leicht einsehbar, dass das nur unter Umständen wahr sein kann. Ich werde mir Zeit nehmen und den Artikel mit eurem Einverständnis bald überarbeiten. Ich habe den Artikel als Artikel, dessen Neutralität umstritten ist, gekennzeichnet und verbleibe mit freundlichen Grüßen. Shrivel 14:51, 3. Okt 2005 (CEST)

Laß dich knuddeln. Ich habe den Artikel gerade zum ersten Mal gelesen und fand auch, daß bei der Entstehung (oder Entwicklung) eine Menge Masturbation im Spiel gewesen sein muß. 84.58.43.232 23:30, 7. Okt 2005 (CEST)

Du sprichst mir aus dem Munde!Oft wírd insbesondere Hochbegabung als Entschuldigung für Schul- oder Berufsversagen benutzt.

Volle Zustimmung, Wahrscheinlich von Eltern geschrieben, die endlich eine tolle Ausrede für das Schulversagen ihrer Kinder gefunden haben: Der arme Junge ist ja so begabt...

Was ist eigentlich mit den vielen normal begabten Leuten, die auch Probleme in der Schule haben und deswegen genauso unter ihren Möglichkeiten bleiben wie Hochbegabte? Mir geht das langsam auf die Nerven, in dem Medien kommt die Geschichte von den armen Hochbegabten auch jedes Jahr wieder.

Und die Aussage, dass ein normal begabter Mensch mit Fleiß ein 1,0er-Abi schaffen kann, halte ich auch für falsch. Selbst wenn man unmenschlichen Aufwand hineinsteckt und der beste Auswendiglerner an der Schule ist, wird man in bestimmten Fächern wie Mathe wohl kaum stets die 1 erreichen. Ich denke da nur an den strebsamen Mitschüler, der in Auswendiglernfächern immer eine 1 hatte. Egal was er probiert hat, in Mathe oder Physik hat es immer nur zur 3, maximal mal eine 2 gereicht, eben da wo man mit dem klassischen IQ viel ausrichten kann. An meiner Schule haben die besten beiden, und ich bin mir ziemlich sicher, dass beide hochbegabt sind, selbst mit maximalem Fleiß "nur" 1,3 geschafft. --84.170.242.132 02:42, 13. Okt 2005 (CEST)


Der Artikel ist eine einzige Zumutung. Kann komplett weg.

Liebe Leute, ich glaube ihr redet von etwas, was ihr anscheinend noch nicht genauer nachgelesen habt, die Geschichte mit den Berufen , die hochbegabte Kinder haben wollen, findet sich z.B. in dem Buch von Frau Dr. Stapf, eine renommierte Wissenschaftlerin auf dem Bereich der Hochbegabung. Außerdem heisst es indikative Interessen und überall steht z.B.; das zeigt ja wohl eindeutig, dass es nicht so sein muss. Seid mir nicht böse, aber Ich sehe das ein bischen anders wie ihr. Ich denke vor allem, dass es sinnvoll ist, über solche Dinge auch zu sprechen denn es gibt viele Eltern, die nicht wissen, dass sie ein hochbegabtes Kind haben und sind mit Sicherheit froh, wenn sie durch solche Angaben heraus finden, dass ihr Kind hobegabt sein könnte und getestet werden sollte. Denn es kommt tatsächlich oft zu großen Probelemen, wenn Kinder hochbegabt sind und keiner es merkt, weil sie völlig unterfordert sind. Meiner Meinung nach, stellen die Definitionen am Anfang das dar, was in einem Lexikon steht und das ist sehr wissenschaftlich geschrieben. Und keiner sagt, dass hochbegabte die besseren Menschen sind, aber,dass sie z.B.sozial kompetenter sind hat sich in vielen psychologischen Studien gezeigt, das ist kein populistische Hommage, sondern Wissenschaft. Was mir einleuchtet, ist, dass man die Experimente mit Literaturangaben versehen sollte, und das Ausrufezeichen und Klammern weniger angebracht sind. Deshalb habe ich einiges verändert. Es zeigt sich im übrigen auch immer wieder an Unis, dass viele Studenten bei IQ-Tests in hohen Numerus Clausus Fächern nur einen mittelmäßigen IQ aufweisen, gute Noten sind eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen hohen IQ, aber keine Garantie, auch nicht bei Mathenoten. Und underchievment ist kein Thema, bei dem man die armen Hochbegabten die unter ihren Möglichkeiten bleiben, loben will, sondern es gibt einfach underachivement, das wird tatsächlich in der Psychologie erforscht, sogar genau unter diesem Begriff, mit den Erkenntnissen die aufgeführt sind. die meisten Leute könen es einfach nicht glauben, dass es Schlaue Leute auf Sonderschulen gibt, ihr ja anscheinend auch nicht. Aber warum nur gibt es dann ganze Abteilungen an wissenschaftlichen Instituten die solche Underachiver testen und dann fördern? Natürlich gibt es auch normal Begabte die unter ihren Möglichkeiten bleiben, es hat auch nie einer was anderes behauptet. Ein Teil davon habe ich geschrieben, und ich möchte mal sagen, dass ich weder eine Mutter von hochbegabten oder dummen Kindern bin, die ihre Ego aufpolieren will, Ich habe nämlich gar keine Kinder. Und selbst hochbegabt bin ich auch nicht. Vieles was ihr kritisiert habt steht in Büchern zu Hochbegabung, sollen wir jetzt einfach was anderes schreiben, als die Wissenschaft sagt, nur weil euch das dann besser gefällt? (Autor??)

++++++ Was "die Wissenschaft" sagt, ist so eindeutig nicht. Wir sind - als Wissenschaftler und Praktiker, die seit langem zum Thema Hochbegabung und Begabtenförderung arbeiten - wie manche Kritiker der Ansicht, dass der Artikel problematisch ist und das Thema nicht kritisch und differenziert genug darstellt. Auch innerhalb der Wissenschaft gibt es erhebliche Kontroversen. Im übrigen ist der Artikel in manchen Punkten nicht mehr aktuell; inzwischen gibt es bundesweit sehr viel mehr Angebote zum Thema Begabtenförderung als angegeben. Dabei handelt es sich nicht nur um spezifische Angebote für Hochbegabte, sondern z.B. um Projekte Integrativer Begabtenförderung oder um Kooperationsverbünde von Regelschulen, die sich mit Begabtenförderung befassen (z.B. in Niedersachsen). Tim Rohrmann

Leider muss ich als im Hochbegabtenumfeld tätiger zustimmen: Der Artikel ist nicht ausgewogen und führt zu Missverständnissen. Auch wenn es hier in der Diskussion heißt, es seien ja nur "Indikatoren" genannt, die nicht zutreffen müssen: beim Laien, der diese Seite ja lesen soll, kommt etwas anderes an. Sehr häufig habe ich enttäuschte Eltern nicht-hochbegabter Kinder, die sich wundern und sagen: Aber er will doch Raumfahrer werden. Und das ist noch ein harmloses, aber eben auch typisches Beispiel. Ich stimme den Vorrednern sehr zu: Der Artikel schadet in dieser Form mehr als er nützt. Unglücklich auch die Auswahl der Begabtenförderungsadressen. Hier kommen (kamen insbesondere in früheren Versionen) einige Institutionen auffällig überproportional häufig vor, so dass bei den Autoren entweder Eigenwerbung oder Unkenntnis des Marktes unterstellt werden kann. --Thomas-22085@gmx.de 18:04, 26. Nov 2005 (CET)

Der scheiß Neid macht alles kaputt

Meine Eltern wollten mir immer einreden das ich schlechter wie mein Bruder lerne! Dummes geschwätz, ich habe nur andere intressen gehabt! Euer drecks schulsysem! Scheiss deutschland Verstesch ich Studierte oberflächentechnik Hauptschule, Ausbildung industriemchaniker, BAG,Bk Die chemie war bis zu Studium lächerlich (deshalb nie verstanden)! Aber in 1 Semester gleich mal in Chemie durchgefallen! Als ich die Prüfung nach 2 Semester(viel gelernt) nochmal geschrieben habe, hatt die profesorin in der 1 Aufgabe mich eine Formel auftstellen und ausgleichen lassen, und weil die profesoren ja echte schweine sind haben Sie eine Formel ausgewählt wo NH4+ rauskamm! Die andere Studenten haben die reaktion auswendig schon gewusst und hingeschrieben! Bei mir kam am schluss HN hoch ein halb raus! Und jetzt sage ich das licht ist rund und aus wasserstoff kann man alles nachbauen nebenbei sind eure ski beschissen und ich habe das eiskunslaufen neu erfunden Beweis http://www.ice-breakers.de Am liebsten würde ich meine lehrer, profs echt in die luft jagen! Faule schweine!!! Akressive Scheiss Profesoren wo ihren titel als intelligenzbestädigung brauchen!!

Mein Onkel heisst Wolfgang Sachs er hat viele patente für die automatisierung von Nähmaschienen erfunden! Der wollte damals eien Aufnahmeprüfung zum Abitur machen und was haben die drecks lehrer gemacht so die fragen gestellt das sie niemand beantworten konnte! Das kam sogar in der Zeitung! Dannach hat er keine Aufnahmeprüfung mehr gemacht! Sein cousen herbert schnabel ist auch ein hoch inteligenter man und jetzt ist er in der psychatrie! dafür sollte ich mich echt rächen!!!!!! Merkt euch eins ich habe euch durchschaut! Bei so viel dummheit wie hier ist es in fluch! Ich habe gerade einen iq test gesehen dadurch auf die intlligenz zu schliessen ist in spass! Als ich in der Grundschule nach dem kindergarten den eignungstest gemacht habe, hätte ich in zaun mahlen sollen da ich da ich ein sportler werden wollte habe ich wenig gemahlt und deshalb habe ich den test verweigert das hieß 1 jahr später in die schule! Hättet ihr mich doch rollschulaufen lassen!


Der IQ Test (kann das gar nicht aussprechen) ist keinerlei wissenschaft sondern pure religion und entbehrt sich jeglicher vernunft. Die angewandte statistik und verallgemeinerung ist ja nicht das problem und das einzig korrekte daran, jedoch das messystem ist der mensch, der die fragen entsprechend seiner denkstruktur etc, etc.. entwickelt hat. Jeder der irgendwie vernunft in sich besitzt wird dies verstehen und diese form von glaubensgemeinschaft ignorieren. Wir sind noch weit davon entfernt biologische intelligenz (muss dies leider sagen weil wir in unserer dummheit bereits 'künstlische intelligenz' als begriff erschaffen und allokiert haben, zu abstrahieren. Die einzige hypothetische methode die ein resultat liefern würde wäre ein langandauerernder PET scan über einen zeitram von 1monat. (um auch dem hyp. fall genüge zu tun, wo ein mensch entsprechend gen. def. keine visuelle, audielle sowie extremitäten besitzt. - deductio ad absurdum) Der IQ test kann aufgewasst werden als beweis für den mangel und inakzeptanz an exprimierter intelligenz.

Schreibfehler?

.(Allgemein ab Prozentrang 97 der Normalverteilung der Bevölkerung --> typischer Grenzwert ab IQ 130, Höchstbegabung ab Prozentrang 99)

Aus dem gegebenen Kontext ist nicht so genau ersichtlich, was eigentlich damit gemeint ist, denn der Text widerspricht sich eigentlich selbst. Wäre es möglich, das ganze in irgendeiner Weise klarzustellen? Widersprüche an sich, sind glaube ich nicht unbedingt so dramatisch, aber da ich im Moment so viele Widersprüche an sich erlebe und diese tagtäglich, wäre es da nicht angebracht wenigstens die Widersprüche in der Wikipedia auszuräumen? Das hat nämlich nicht im geringsten etwas mit Ambiguitätstoleranz zu tun, sondern wohl eher mit... mir fällt gerade das Wort nicht ein... es ist auf jeden Fall ein Psychologischer Fachbegriff für Personen die ständigen Gegensätzen ausgesetzt sind und dadurch in ihrer Persönlichkeit auch einfach nur vollkommen verunsichert sind. Warum fällt mir das denn jetzt nur einfach nicht ein? Bei kleinen Kindern würde man von einer Störung des sprachlichen Lexikons sprechen, bei Erwachsenen wohl eher von Wortfindungsstörungen :-))) --Keigauna 11:35, 30. Dez 2005 (CET)


(Oder auch durch gutes Aussehen, der berühmte Haloeffekt in der Psychologie, dass schöne Kinder bessere Noten bekommen und als intelligenter eingeschätzt werden). Neutralität?

Rost Studie

Insbesondere, was diesen "Fluch oder Segen"-Müll angeht eine der wenigen wissenschaftlichen Studien zum Thema Hochbegabung genannt: Die sogenannte Rost-Studie des Marburger Psychologie-Professors Detlef Rost: http://www.kssa.de/index-Dateien/page193.html Ich nehme den Link auch zu Weblinks mit auf.--Mahatma 22:24, 11. Jun 2006 (CEST)

Einfach mal zum Nachlesen: Forschungsprojekt Hochbegabte und hochleistende Jugendliche – Anmerkungen zum Marburger Hochbegabtenprojekt von Gregor Brand: http://www.dghk.de/laby69/69_marburg.pdf --Rebiersch 22:57, 21. Sep 2006 (CEST)

Das sind endlich mal vernünftige Links zu diesem Thema! --Dr. Volkmar Weiss 21:50, 8. Mai 2007 (CEST)

Linksammlung

Ich habe den Eindruck, dass diese Linksammlung im Moment ziemlich riesig ist, und würde unbrauchbare oder Werbelinks sehr gerne daraus löschen.


Hat jemand etwas dagegen?--Keigauna 23:00, 5. Jan 2006 (CET)
Wieso darf ich eigentlich Fehler die ich mache beim Programmieren und selber merke nicht verbessern?

me. Ich bin dafür den Mensa Link zu behalten, weil er der größte Verein (Selbsthilfegruppe? ;-) ) für HBs ist. Der Großteil der genannten Links sollte tatsächlich raus, da ich von einigen weiss, dass es nur um Geldmacherei von besorgten Eltern oder ziemlich unwissenschaftlichem Geblubber geht Alex Bewertung 10:49, 11. Aug 2006 (CEST)

wieso finde ich nirgends die Hochbegabtenförderung e.V. aus Bochum? www.hbf-ev.de *wunder*

Ich persönlich bin auch skeptisch gegenüber der Gemeinnützigkeit der HBF, denke aber, es ist ein durchaus valider Link. Es wird dort auf jeden Fall ein Förderprogramm angeboten, dass auch von vielen Familien als echte Hilfestellung empfunden wird. Ich würde den Link aufnehmen, allerdings keine weiteren Hinweise im Text anbringen. Rgerhards 11:47, 6. Jul 2006 (CEST)

Das gehört nicht in den Artikel. Der Artikel Hochbegabung handelt lediglich über die Hochbegabung, nicht über Hochbegabtenförderung. Wer will, kann ja einen entsprechenden Artikel erstellen, der dann auch Links zu den verschiedenen Programmen von DGhK, HBF, Mensa, etc. enthalten kann.--Mahatma 12:05, 6. Jul 2006 (CEST)

Heute morgen durch Zufall gesehen: Es gibt einen Artikel Begabtenförderung ;-) Alex Bewertung 10:47, 14. Aug 2006 (CEST)

Spät-Lesen-Lernende und Underachiever

Hoffentlich stoße ich mit meinen letzten Änderungen nicht auf allzugroßen Widerstand, auch wenn ich das schwierige Thema "Legasthenie" hier einführe und einen wirklich wichtigen Satz mit einem Ausrufezeichen versehen habe. Lernstörungen sind schon bei normal begabten Kindern ein Problem. Hochbegabte wissen angeblich selbst, dass sie mit ihren Problemen besser umgehen könnten, wenn sie nur wollten.... Aber aller gute Wille hilft nicht viel, wenn offensichtlich vorliegende gravierende Lernstörungen nicht richtig erkannt und behandelt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung weist in seinem Ratgeber "Begabte Kinder finden und fördern" auf Seite 20 bzw. 22 auf dieses ganz besonders frappierende Problem hin und trotzdem ist es noch immer zu wenig bekannt.

Quelle: http://www.bmbf.de/pub/begabte_kinder_finden_und_foerdern.pdf --GID 18:39, 10. Jan 2006 (CET)

Inhalt

Irgendwie muss der Artikel überarbeitet werden. Einige "kann, muss aber nicht" halte ich in einer Enzyklopädie fehl am Platze. "monomanisch intensive Sammelleidenschaften und Kategorisierung von Gegenständen wie z. B. Ofenrohre, Tiergeweihe, Kirchtürme, Straßenpläne" <-- wer sammelt Kirchtürme? -- da didi | Diskussion 14:07, 5. Feb 2006 (CET)
Leute die gerne fotografieren vielleicht??? Wer sammelt Ofenrohre??? Ich glaube das wäre wohl viel interessanter zu beantworten oder??? *g*--Keigauna 22:24, 5. Feb 2006 (CET)

und Kategorisierung von Gegenständen ist wohl das entscheidende. Aber die Beispiele sind trotzdem schlecht^^

hochbegabte Babys

Ein hervorragender Artikel, nur der Abschnitt über hochbegabte Babys gibt mir zu denken. Wie darf ich diesen Begriff verstehen? Als hochbegabt gelten alle Menschen, die in einem Intelligenztest einen IQ erreichen, der nur von 2-3 % der Gesamtbevölkerung erreicht wird. Intelligenztests für Babys gibt es wohl nicht. Sind Eigenschaften gemeint, die den Menschen zugeschrieben werden, die später als hochbegabt identifiziert wurden? Gruß --Rebiersch 23:56, 6. Feb 2006 (CET)

High-IQ-Societies

Ich würde mir in einer Neufassung des Artikels insbesondere eine kritischere Betrachtung der sogenannten High-IQ-Societies wünschen. Nehmen wir an, ein Intelligenztest (also ein Test, der intellektuelle, abstrakte psychische Kompetenzen zu messen versucht), sei zu 95% (meinethalben auch 98%) zuverlässig. Daraus folgt, dass (98% * 0,05)= 4,9 % der Bevölkerung (72 % der "Auserwählten") fälschlicherweise als hochbegabt aufgenommene "Normalbegabte" sind, jedoch nur 1,9 % der Bevölkerung zu Recht als Hochbegabte aufgenommen werden. Unter Annahme von 98% kommt man auf ein Verhältnis der zurecht aufgenommenen von 50:50, d.h. (mindestens) jeder zweite Mensaner ist normalbegabt. High-IQ-Societies stellen also keineswegs Sammelbecken für Hochbegabte dar, es tummelt sich so allerlei im Teich. Siehe hierzu auch

[1]

ganz unten bei "Andere paradoxe Probleme".

Deine Berechnung kann ich nicht nachvollziehen: Dass 4,9% der Bevölkerung durch einen standardisieren IQ-Test fälschlicherweise als hochbegabt eingestuft werden, kann nicht stimmen, da ja definitionsgemäß insgesamt nur 2% der Stichprobe als hochbegabt eingestuft werden. Es kann nicht mehr falsch positive Ergebnisse geben, als positive Ergebnisse insgesamt. --Rebiersch 10:25, 26. Feb 2006 (CET)

Hallo, ich habe noch nie bei Wikipedia was geschrieben und hab einfach mal auf das bearbeiten Knöpfchen gedrückt...(schon merkwürdig, dass ich eure Aussagen gleich mitverfälschen könnte). Ich wollte nur sagen, dass ich die Rechnung zwar nachvollziehen kann, zumindest, was sie Aussagen soll, aber sie ist falsch... und das irgendwie nicht nur vom Ansatz her, sondern auch noch falsch weitergerechnet. Was der Schreiber sagen wollte, war dass wenn die für Hochbegabte ausgearbeiteten Tests keine Trefferquote von 100% haben, dass dann auch viele Normalbegabte per Statistikzufall in eine, wie es der Schreiber nennt, High-IQ-Society wie beispielsweise der Mensa gelangen können.

Das Problem mit den Statistiken ist ja bekannt: ein Millionär und ein Bettler besitzen zusammen zwei Millionen Euro. Im Schnitt besitzt jeder eine Million. Leider hilft das dem Bettler nicht. Beim Ziegenproblem oder auch dem beschriebenen Mensaproblem definiert der Autor eine homogene Menge von Teilnehmern, die über eine bestimmte Eigenschaft verfügen oder auch nicht. An dieser Menge lässt sich die Wahrscheinlichkeitsrechnung sicher anwenden. Bei einem IQ-Test werden jedoch Eigenschaften abgefragt, die jeder der Teilnehmer zu einem gewissen Prozentsatz erfüllt. Sicher sind wir uns einig, dass ein Teilnehmer mit einem IQ am unteren Rand der Verteilungskurve (also nach der in der Wikipedia gezeigten Verteilung etwas oberhalb der 70) keine Chance hätte, als Hochbegabt eingestuft zu werden. Die Wahrscheinlichkeit der Aufnahme in eine High-IQ-Society ist also umso größer, je höher der IQ tatsächlich ist. Und genau das ist Ziel der Tests und Bedingung für die Aufnahme. Man kann über eine gewisse Streuung streiten und versuchen, exakter zu definieren, wenn man will. Will man das? --T.Walsdorf

"Umgangssprachlicher" Gebrauch

Zitat:

"Von dieser Definition zu unterscheiden ist eine umgangssprachliche Verwendung des Begriffs, bei der auch Personen, die in einem bestimmten Bereich hohe Leistungen erzielen, als hochbegabt bezeichnet werden, beispielsweise Musiker, Schachspieler etc."

Nicht nur umgangssprachlich versteht man unter einem hochbegabten Künstler oder Musiker einen als Künstler/Musiker hochbegabten Menschen statt einem nichtswürdigen Künstler/Musiker mit IQ über 130.--89.51.15.208 00:17, 2. Mär 2006 (CET)
Warum bezeichnest Du einen Menschen als nichtswürdigen? Diese Bemerkung ist in meinen Augen eher herabwürdigend um es mal anders auszudrücken. Egal ob ein Mensch ein Künstler ist oder nicht er ist trotz allem immer noch ein Mensch! --Keigauna 00:44, 2. Mär 2006 (CET) @Keigauna: Immer sachte: ich sprach von jemandem, der als Künstler "nichtswürdig" ist, nicht als Mensch. War auch nicht bös gemeint, ich hätte auch "absolut talentfrei" statt "nichtswürdig" schreiben können. Ist's so recht ?: Nicht nur umgangssprachlich versteht man unter einem hochbegabten Künstler oder Musiker einen als Künstler/Musiker hochbegabten Menschen statt einem absolut talentfreien Künstler/Musiker mit IQ über 130.--89.51.15.177 19:05, 2. Mär 2006 (CET)

für mich ist ein hoch begabter Künstler ein Mensch mit einer hohen künstlerischen Begabung. Hingegen ist ein hochbegabter Künstler jemand mit Hochbegabung, der künstlerisch tätig ist. "umgangssprachlich" sollte bleiben! --Rebiersch 23:44, 2. Mär 2006 (CET)
Auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst lese ich, daß die Villa Massimo der (wortwörtlich) "Förderung hochbegabter Künstler" dient. Es würde mich wundern, wenn damit Künstler mit IQ über 130 gemeint sind. Welchen Sinn sollte das haben?--89.51.15.162 00:58, 3. Mär 2006 (CET)
Na Klasse, wenn der mit einem IQ von hundertdreissig kein Künstler ist, dann hat es auch keinen Sinn ihn als solchen zu bezeichnen, meine Ansicht! Doch die Frage ist, was macht der denn mit seinem IQ von Hundertdreissig? Däumchen drehen? Oder Schach spielen vielleicht? Denn dass damit jemand ganz bestimmter gemeint ist, ist so offensichtlich, dass es ja schon fast weh tut. Warum sagst Du nicht gleich, dieser Mensch ist Talentlos, sondern benutzt Wortneukreationen wie Talentfrei? Irgendwie fühle ich mich persönlich schon ziemlich angepisst, wenn sowas gesagt wird. Ich frage mich gerade, wie das ist bei anderen Menschen, wie die sich wohl fühlen? Mag auch sein, dass ich gerade für solche Sachen einfach sehr sensibel bin. Sorry, wollte aber niemandem auf die Zehen steigen deswegen.--Keigauna 23:50, 2. Mär 2006 (CET)
?????Was? Wieso soll "ein bestimmter" damit gemeint sein?? Es geht darum, daß "hochbegabt" nicht nur umgangssprachlich auch für Personen steht, die innerhalb eines bestimmten Gebietes hochbegabt sind. Willst du Personen, die künstlerisch hochbegabt (aber dabei vielleicht nicht einen IQ von über 130 haben, weil künstlerische Begabung von Intelligenztests nicht gemessen wird) sind, diese künstlerische Hochbegabung absprechen, Keiguna ? Ich frage mich, was man an meinen Beiträgen eigentlich mißverstehen kann? "Talentfrei" ist auch nicht meine Wortschöpfung, sondern von Robert Gernhardt. Daß der Begriff "hochbegabt" in der Psychologie ausschließlich im Sinne von "intellektuell hochbegabt" verwendet wird, heißt nicht, daß andere Verwendungen "umgangssprachlich" sind. Dies zu behaupten, ist anmaßend und unrichtig. Daß du dich "angepisst" fühlst, liegt vielleicht daran, daß du nicht in der Lage bist, einen kurzen Text zu verstehen, ohne etwas zusätzliches hineinzudeuten. Ich habe auch keine Lust mehr auf deinen beleidigenden Ton, denn ich war nicht unhöflich zu dir oder zu sonst jemandem. Tschüss.--89.51.15.162 00:49, 3. Mär 2006 (CET)

PS: zur Frage der "Umgangssprache" hab ich noch einen Link gefunden, der vielleicht für Erkenntnisgewinn sorgt: at.mensa.org/hochbegab.htm--89.51.15.162 01:07, 3. Mär 2006 (CET)

  1. Bin ich sehr wohl dazu in der Lage einen einfachen Satz zu verstehen, aber wennDu von einem Menschen sprichst, dann ist das für mich das Zeichen dafür, dass auch nur ein Mensch damit gemeint ist. Denn wenn es nicht nur einen Menschen gibt, der nichtswürdig ist, als Künstler, laut Deiner Aussage, dann stellt sich mir die Frage, warum Du nur von einem sprichst!
  1. Will ich niemandem seine Begabung absprechen, weder demjenigen, der künstlerisch Hochbegabt ist und trotzdem nur einen IQ von 100 oder vielleicht sogar weniger besitzt, noch demjenigen, der keinerlei Begabung in einem künstlerischen Bereich hat. Ganz im Gegenteil, bei mir klingt da vielleicht auch ein bisschen emotionales hinein, aber ich bin der Meinung, das jeder Mensch über spezielle, ihm eigene Begabungen verfügt, die er selbst erst einmal erkennen muss. Kreativität ist leider in diesem Maße nicht messbar, IQ-mässig meine ich jetzt. Aber es muss trotzdem nicht heissen, dass dieser Mensch nicht intelligent ist!
  2. An Deinen Beiträgen ist für mich Missverständlich, was ich in Punkt eins bereits erläutert habe, ich werde es also nicht nocheinmal ausformulieren.
  3. Was umgangssprachlich als Definition von Hochbegabung zu nennen ist, und was in der Psychologie als hochbegabt bezeichnet wird, ist denke ich von verschiedenen Seiten her zu betrachten: von der Seite des Psychologen genauso, wie von der Seite des normalen Mitbürgers, vielleicht auch noch Altersabhängig, kulturabhängig und so weiter, denn so weit ich weiss gibt es auch keine Allgemeingültige Definition von Kreativität, auch wenn vielleicht ein im Brockhaus vorhanden ist, kann die Definition im Duden vielleicht in kleinsten Nuancen differenzieren! D.H. für mich die Definition ist imer abhängig von dem einzelnen Individuum. und ich empfinde meine Äußerung vielleicht deswegen wesentlich weniger anmaßend, als Du sie auffasst, gerade weil ich es um diese Nuance anders empfinde? Denke einmal darüber nach, denn nach meiner Auffassung ist der Begriff "Nichtswürdig" nämlich mindestens genauso beleidigend.
  4. In der Aussage, dass Du nicht beleidigend warst zu mir oder zu sonst jemandem, möchte ich Dir Recht geben. Es ist jedoch das, was ich oben schon sagte, jeder Mensch ist individuell anders, was bedeutet, dass er niemals ohne Wertung denkt, egal wie oft er es auch versucht. Denn, wie Albert Einstein schon sagte: Der gesunde Menschenverstand ist die Summe der Vorurteile, die man bis zu seinem 18. Lebensjahr angesammelt hat. Was einfach bedeutet, das jeder Mensch eine Ansicht von einer Sache hat, die ihm ein anderer aber in meinen Augen lassen sollte!
  5. Ich denke mein Ton, war der Situation angemessen, denn es war lediglich eine Aussage über mich selbst darin enthalten und nichts weiter! Was einzig und allein bedeutet, dass wenn Du mir das was Du über einen Menschen sagen würdest ins gesicht schleudern würdest, hätte ich mindestens genauso ein Recht dazu, Dir ins Gesicht zu schleudern, was ich von Dir denke. Es heisst nicht umsonst, ein Gewitter reinigt die Luft! Soviel zu meinen Ansichten, die ich, meiner Meinung nach auch vertreten kann und darf! Und das ist aus meiner Sicht keineswegs beleidigend gedacht, sondern wie gesagt, wie ich es fühle. Es ist ja auch gut möglich, dass Du noch ein

Stückchen sensibler auf solche Ansagen reagierst wie ich. Da hätte ich einen Vorschlag zu machen: wir könnten einen Club der sensiblen Gemüter aufmachen. Na, wie wär's? --Keigauna 11:04, 3. Mär 2006 (CET)

Kein Problem, ist schon gut. Aber wie gesagt: eigentlich ging es mir auf der sachlichen Ebene um den Begriff des "Umgangssprachlichen" in Abgrenzung zur "wissenschaftlichen" Verwendung. Unter "umgangssprachlich" verstehe (nicht nur) ich etwas wie "Oma" für Großmutter, auch "Uni" für eine Fachhochschule etc. Daß auch in der Wissenschaft von künstlerisch/musischer Hochbegabung etc. gesprochen wird (auch wenn diese nicht meßbar ist), darauf gibt der o.g. Link auf die Mensa-Website Verweise. "Umgangssprachlich" ist somit m.E. unangebracht, es ist keine umgangssprachliche, sondern umfassendere Verwendung des Begriffs. siehe auch "Multiple Intelligenzen" etc.--89.51.21.175 17:19, 3. Mär 2006 (CET)
Hm. Dann lag bei dir das Problem lediglich daran, dass es um den Musiker ging? Aber warum dann in dem Zusammenhang der Begriff "Nichtswürdig", denn der hat für mich eher eine negative, denn eine positive Konnotation? Ausserdem im Sinne von Rebiersch gesprochen muss das dann ganz anders Formuliert werden. Oma verstehe ich genauso wie Du als Grossmutter. Aber als Uni verstehe ich eine Universität und keine Fachhochschule. Die Fachhochschule können solche Leute wie ich besuchen, die nach der zehnten Klasse eine Lehre gemacht und abgeschlossen haben, die Uni, kann M.W. leider nur von Leuten besucht werden, die das ABI gemacht haben. Sehr zu meinem bedauern *seufz* --Keigauna 18:22, 3. Mär 2006 (CET)

"Von dieser Definition zu unterscheiden ist die Verwendung des Begriffs..." macht keinen Sinn. Entweder muss "umgangssprachlich" wieder hinein oder es muss "hoch begabt" im Sinne von "sehr begabt" abgegrenzt werden. --Rebiersch 00:17, 3. Mär 2006 (CET)

Weitere Kritik an der aktuellen Form des Eintrags

Ich scheine nicht der einzige zu sein, der bei dieser Seite deutlichen Überarbeitungsbedarf sieht. Ich liste hier meine Einwände auf (bzw. zunächst den ersten Teil dieser Einwände) und vergebe dann einen Vorlage:Überarbeiten-Eintrag.

Ich habe noch weitere Kritikpunkte, dazu komme ich später. Die genannten sollen reichen, um den "Überarbeiten"-Tag zu rechtfertigen. Ich bitte um Rückmeldung. Ich biete an, bei Consensus (bzw. fehlendem Einspruch) einige der Kritikpunkte im Rahmen meiner Möglichkeiten zu beheben. Nczempin 19:35, 28. Mär 2006 (CEST)

Hmm. Seit sechs Wochen kein Feedback. Ich sehe schon, ich muß selbst ran. Inzwischen bin ich ja auch etwas besser mit der Wikipedia vertraut. Nczempin 22:22, 15. Mai 2006 (CEST)
Hallo, ich hab den Artikel, nach der Lektüre der Diskussion, mal etwas überarbeitet - m.E. könnte jetzt das Überarbeiten raus. Wobei ich deine weiterreichenden Gliederungsänderungen gut heiße. Mit Literatur kann ich leider nicht dienen. Weiter schlage ich vor die Höchstbegabung im Rang herunterzustufen und eingliedern. Die Widerlegung... ist auch kaum als Ü. geeignet. Gruß B.gliwa 19:22, 29. Mai 2006 (CEST)
Ach ja, so ein bißchen Sozialdarwinismus scheint mir in dem Ansatz der Hochbegabung zu stecken (in den Medien und den Begabtenförderungswerken), Rechtfertigung von Elite und Oligarchie - könnte man auch irgendwie einbauen. B.gliwa 19:25, 29. Mai 2006 (CEST)

Ich finde den Artikel mittlerweile recht gut und ausgewogen, wir müssen uns aktuell mit dem Thema auseinandersetzen, ich denke Überarbeitungshinweise etc kann man rausnehmen. hugo

Der Überarbeitungshinweis wurde ja schon gelöscht. Vielleicht war das ja doch etwas voreilig. Der vierte Satz "Das Phänomen Hochbegabung ..." könnte komplett gestrichen werden. Nczempins hatte ja schon kritisiert, dass Hochbegabung als Phänomen bezeichnet wird. Der nächste Satz beginnt mit "Es wird behauptet..". Wer behauptet das? Wenn empirische Belege geringes Schlafbedürfnis fehlen, warum ist dieser Punkt überhaupt aufgeführt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass hochbegabte Kinder Entwicklungsstadien überspringen. Zu "Schwierigkeiten im Kindergarten": Folgt man dem ersten Abschnitt, so scheinen psychische Probleme bei Hochbegabten vorprogramiert zu sein. Sogar eine spezielle psychologische Ausbildung von Lehrern sei erforderlich. Es klingt so schön logisch, wäre da nicht der Satz "... Hochbegabte meist weniger Probleme haben als weniger intelligente gleichaltrige Mitschüler ". Und weiter unten "...bei denen die Hochbegabung aufgrund einer neurologischen Störung vorliegt" ist ja wohl Unsinn. Eine Anmerkung sei mir noch erlaubt. Menschen sollten nicht wie im Absatz über Höchstbegabung als "Exemplare" bezeichnet werden. --Rebiersch 01:40, 5. Jun 2006 (CEST)
Ich muss Benutzer:Rebiersch in dem was er sagt im Grunde genommen zustimmen, und einfach mal fragen, inwieweit ist der Begriff Hochbegabung eigentlich wissenschaftlich definiert wie wird er Umgangssprachlich behandelt, denn ich denke dort liegt die Krux des eigentlichen Artikels, ich wollte mich da nicht unbedingt zu äussern, denn eigentlich habe ich diesen ewigen Streit darum, wer Hochbegabt ist und wer gerade nicht und ob sowas gefördert werden muss, soll, kann, darf eigentlich ziemlich leid. Man möge mir diese Bemerkung verzeihen!

Fest steht doch eigentlich, dass jeder Mensch andere Fähigkeiten in seinem Leben entwickelt, und das Familien mit dem entsprechenden Geld, auch die entsprechenden Fördermöglichkeiten für ihre Kinder voll und ganz ausschöpfen, während sozial schwächere m.E. höchstens durch staatliche Förderung dorthin gelangen können.

Wobei ich den sozial schwächeren zugute halte, dass sie in Grunde genommen je nach Intelligenz schon in der Lage sind, das gleiche zu erreichen, nur vielfach länger brauchen oder auch durch ständige schlechte Erfahrungen weil Ziele in die Ferne rücken aus dem Optimismus ihr Ziel zu erreichen irgendwann in den Pessimismus rutschen!

Doch zurück zum eigentlichen Thema, ich weiss ich bin wieder in die unendlichen Weiten des Universums abgedriftet, man möge mir auch das Verzeihen! Die Widersprüchlichkeiten im Artikel sollten gegen Tatsachen ausgetauscht werden, das heisst: Es sollte Differenziert werden, zwischen den einzelnen Faktoren, und ob sie nicht evtl. eher auf etwas anderes Zutreffen könnten, wie z.B. ADS oder evtl. andere äusserliche Faktoren:

- Das Beispiel mit dem Schlaf z.B. könnte fürmich auch auf folgende Faktoren zurückzuführen sein:

  1. Zu helles Schlafzimmer
  2. Schlaf-Wach-Rhythmus nicht eindeutig festgelegt, da ständiger Wechsel
  3. Mangel an Schlafritualen!
  4. Fehlen der Bezugsperson

und so weiter und so weiter

Wenn man sich etwas Gedanken über die einzelnen Dinge macht, dann kann man Garantiert einige Faktoren finden, die zum gleichen Ergebnis führen können. was das auslassen verschiedener Entwicklungsphasen angeht: bei dem einen sind sie ausgeprägter, bei dem anderen nicht. bei dem einen Dauern sie länger bei dem anderen sind sie verkürzt. Das bedeutet lediglich, das die Entwicklung schneller oder langsamer in bestimmten Bereichen vonstatten geht. Solange keine empirischen Befunde vorliegen (und hier können nur Langzeitstudien Auskunft geben) kann man diesen Humbug glauben oder nicht. (entschuldigt auch hier wieder meine harten Worte, aber im Grunde genommen sehe ich darin eher einen Grund, den Artikel von Grudn auf neu zu schreiben.

Was die Interessen von Hochbegabten angeht, so würde ich diesen Artikelabschnitt gerne löschen, denn es geht zwar daraus hervor, dass es eine Befragung gewesen sein soll, doch wo sind die Quellen dafür? Das wären so meine Anregungen, die ich für diesen Artikel hätte, ohne jemanden allzu scharf kritisieren zu wollen. MFG--Keigauna 11:20, 5. Jun 2006 (CEST)

Auch diesen Bemerkungen möchte ich zustimmen. Einige Thesen, die dem Artikel noch immer anhaften:

Das halte ich sämtlich für falsch, sekundär kann Zusammenhang entstehen durch Ehrgeiz: wer irgendwo gut ist, will es woanders auch sein, oder durch Bewertung: wer irgendwo gut ist und diesen Ruf genießt (z.B. in der Schule), wird auch in den anderen Fächern besser bewertet. Aus diesem Gesichtspunkt ist der Absatz Underachievement daneben. Die Definition ist doch zudem: Hochbegabt ist jemand, der einen IQ über NN hat, also einen Test entsprechend besteht. Besteht man den Test nicht, ist der IQ niedriger, wiederum liegt kein U. vor. Es wird also die Allgemeingültigkeit und Übertragbarkeit von IQ vorausgesetzt. Da das reale Leben kein Test ist, sondern Charakter, Charisma, Aussehen, Geld, Beziehungen wirken... M.a.W. eigentlich raus. Andererseits kann man das Gerede und Meinungsmache herum nicht ignorieren, der Artikel sollte also eher die wissenschaftliche Seite kurzfassen- und all die vielen Indizien unter der öffentlichen Rezeption anbringen- kann sich ja jeder seine eigene Meinung machen. B.gliwa 13:09, 5. Jun 2006 (CEST)

Genau: man sollte einen Abschnitt öffentliche Meinung zum Thema Hochbegabung verfassen, der im Prinzip alles das abdeckt, was nicht ganz neutral, fundiert und sachlich in dem Artikel rüberkommt und schon ist der Käse gegessen. Denn was Du sagst Benutzer:B.gliwa ist der springende Punkt, der den Artikel nämlich nicht neutral und sachlich wirken lassen. --Keigauna 22:14, 5. Jun 2006 (CEST)

1. Meine volle Zustimmung zum Vorschlag, so wie ihn Benutzer: Keigauna formuliert hat. 2. Weshalb wurde jetzt ein Bild von Carl Friedrich Gauß eingefügt? --Rebiersch 23:07, 7. Jun 2006 (CEST)

Zu 1. egal, macht was ihr wollt Zu 2. Das war Benutzer:Kirschglocke Frag Sie/Ihn doch mal persönlich... Ist glaube ich einfacher als hier auf der Disk, kannst ja hierauf verweisen... würde mich aber auch interessieren... Warscheinlich weil Gauss diese NVK wohl ge-/erfunden hat....--Keigauna 01:40, 8. Jun 2006 (CEST)

ADS

Mir fiel gerade zu dem Thema auch auf, dass die Beschreibungen der Hochbegabten Kinder sehr stark mit einer Beschreibung von Kindern mit ADS übereinstimmen, die ich irgendwann einmal gelesen habe. Allerdings ist mir nicht so genau bekannt, inwieweit ein Bezug zwischen ADS und Hochbegabung besteht, doch in der Einschlägigen Literatur wird z.T. auch von besonderen Begabungen gesprochen. Sollte das vielleicht auch in irgendeiner Weise Erwähnung finden?--Keigauna 01:03, 23. Apr 2006 (CEST)

Es gibt Hochbegabte, die ADS haben, und es gibt "unentdeckte" Hochbegabte, die fälschlich mit ADS diagnostiziert wurden, sowie natürlich Hochbegabte, die kein ADS haben. Wie es da in der Literatur aussieht, weiß ich nicht, aber manche ADS-Symptome ähneln schon den hier angegebenen Beschreibungen. Und natürlich sind beides umstrittene Themen. Nczempin 22:21, 15. Mai 2006 (CEST)

Erklärung?

das Lesen ist nach dem Stand der aktuellen Hirnforschung die schwierigste Beschäftigung für unser Gehirn

Gibt es dafür auch eine Erklärung? Ich kann mir zwar vorstellen, dass es folgendermassen abläuft:

Zeichen wird gesehen
Zeichen wird im Gehirn interpretiert
gleichzeitig müssen mehrere Zeichen fast Synchron miteinander erkannt und zusammengesetzt werden. Das war ein Kurzfassung, allerdings gibt es sicher dazu wissenschaftliche Arbeiten, wer könnte da was einfügen? --Keigauna 18:27, 9. Jun 2006 (CEST)

Was heißt schwierig? Langwierig, energieaufwendig, hohe Einstiegsbarriere? Und verglichen womit? Wie wäre es denn mit Simultandolmetschen, Fluglotserei? Ich würde eher Vorsicht bei den Superlativen anraten. B.gliwa 21:11, 9. Jun 2006 (CEST)

Wie wäre es in dem Zusammenhang mit rückwärts-auf-dem-Kopf-Lesetraining für Erwachsene? Wäre doch bestimmt nett? ;O)--Keigauna 18:03, 10. Jun 2006 (CEST) (nur um mal ne Superlative von einer anderen Seite her zu nennen, denn Lesen ist für fünfjährige schon ein sehr mühseliges Geschäft, sollte man nicht vergessen!)

So könnte man den Superlativ vielleicht gelten lassen, dass im Alter des Lesenlernens 5...8 dieses die schwierigste (schwierig ist subjektiv, also zeitaufwändig?) Beschäftigung ist - aber auch dann sollte man das mit Lit. belegen. Und der aktuelle (!) Stand der Hirnforschung sollte wissenschaftliche Paper zitieren. B.gliwa 18:59, 10. Jun 2006 (CEST)

Da muss ich Dir recht geben, aber gerade deswegen ja mein Einwand mit dem auf dem Kopf lesen. Wo es die wissenschaftlichen Arbeiten dafür gibt, weiss ich allerdings nicht, aber ich denke im Internet liesse sich bestimmt sowas finden. Andererseits weiss ich, dass es einen Lesetest gibt, aber ich weiss nicht inwieweit er erwähnenswert ist in Bezug auf Hochbegabung? --Keigauna 19:27, 10. Jun 2006 (CEST)

Schule

Wenn man in den Indizien, die ja weder notwendige noch hinreichende Bedingungen für das Vorliegen von Hochbegabung sind, solche Charaktereigenschaften wie "sensibel" aufnimmt, dann gehört doch gute Leistungen in der Schule unbedingt auch dazu - das mag trivial sein sein, nimmt aber immerhin etwa die Hälfte (zeitlich) der intellektuellen Beschäftigung des Kindes ein. Um so kleine Kinder, dass sie nicht in die Schule gehen, kann es in dem Kontext auch nicht gehen, da gerade die Lektüre von "Fach"literatur angeführt wurde. B.gliwa 11:27, 10. Jun 2006 (CEST)

Gibt es nicht noch irgendeinen Bericht über Hochbegabte in dem mal gesagt wurde, dass gerade die manchmal absolut daneben liegen in ihren schulischen Leistungen, weil die Interessen auf ganz anderen Gebieten liegen, und deswegen weniger Zeit zum Lernen aufgewendet wird? (Ausser dass die schulischen Leistungen so schlecht sind, weil sie halt alles viel schneller begreifen und daher Langeweile in der Schule entsteht.)--Keigauna 16:32, 10. Jun 2006 (CEST)P.S.:Das oben vorgeschlagene für Erwachsene, sollte vielleicht angehenden Lehrern einen Einblick darin geben, wie schwierig es u.U. sein kann lesen zu lernen!

Sicher gibt es Einzelfälle, in denen das völlig danebenliegt - aber das ist ja keine notwendige Bedingung für Vorliegen von H. Die Einzelfälle werden ja im Underachievement behandelt. Wären das keine Einzelfälle würde das Phänomen U. zur Regel werden. Noch ist Intelligenz in der Schule nicht schädlich, meist. Die Frage mit der Langeweile: wenn es die Option gibt (gäbe), mit schneller Abarbeitung Zeit zu gewinnen und die Schule eher zu verlassen, könnte sich hier etwas tun, aber vermutlich stehen hier bundesdeutsche Regelungen im Wege... Bezüglich Zeit fürs Lernen. Für ein hochbegabtes Kind sollte die Zeit in der Schule ja wohl reichen, um alle Hausaufgaben gleich mit zu erledigen. B.gliwa 19:09, 10. Jun 2006 (CEST)

Irgendwie habe ich das Gefühl, einen unterschwelligen Ton bei Deinen Ausführungen zu bemerken, der mir irgendwie nicht gefällt. Entschuldige bitte, dass ich das so offen sage, aber hatte ich mich da vielleicht in irgendeiner Weise verhört, äh, ich meine verlesen? --Keigauna 19:36, 10. Jun 2006 (CEST)

Ich kenne deinen Geschmack nicht, also kann ich nicht beurteilen, ob du dich verlesen hast. Da die Diskussion hier aber ins Unsachliche abgleitet, werde ich mich hier nicht mehr melden. B.gliwa 09:36, 11. Jun 2006 (CEST)

Entschuldige bitte B.gliwa, wahrscheinlich habe ich mich auch einfach zu sehr angesprochen gefühlt, um in dem Moment sachlich bleiben zu können, ist halt ein persönlicher Charakterzug, mit dem ich halt ab und zu meine eigenen Schwierigkeiten habe. Zum Thema: Im Grunde genommen ist Hochbegabung doch mindestens genauso ein Einzelfall, wie das Underachievement. Leider ist es nur so, dass das Underachievement eigentlich bei den Hochbegabten weniger oft vorkommt, wie in ganz normalen Schulklassen, wo es meiner Meinung nach immer mindestens einen Menschen gibt, der unter seiner eigentlichen Leistungskapazität zurückbleibt, gerade weil er von allen Seiten Zusammengestaucht wird. Sowas sollte man vielleicht miteinbeziehen. Ich denke dass es in jedem Bereich Underachiever gibt, und ich denke, dass das auch in dieser Form Erwähnung finden sollte, ob das jetzt im sinne der Hochbegabung, der Normalbegabung oder der geistigen Behinderung der Fall ist. Für mich ist eigentlich nur eins sehr signifikant, was das Underachievemant angeht: Das Selbstvertrauen und Selbstzutrauen, bzw. Selbstbewusstsein der betreffenden Person ist scheinbar immer der ausschlaggebende Faktor, der letztendlich auch zum Underachievement führt. Deswegen bin ich der Meinung, dass das trotzdem mit in den Artikel gehört. Meinungen dazu wären mir wichtig zu hören. Was die Bundesdeutschen Regelungen angeht, so weiss ich aus verschiedenen Quellen, dass es mittlerweile Regelungen gibt, die einem Kind ermöglichen, eine Klassenstufe zu überspringen, sodass es evtl. mit der Schwierigkeit der nächsthöheren Klasse zu kämpfen hat. Dies kann natürlich dazu führen, dass ein Kind in seinen Leistungen zurückfällt, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass das je nach Charakter sogar eine Förderung auf emotionaler Ebene bei dem Kind herbeiführen kann, nicht zwingend muss! Was die Hausaufgaben angeht, so bin ich etwas andere Meinung, denn Ich halte dies für eine Streitfrage, denn es gibt Menschen, die sich im grössten Tohuwabohu saugut konzentrieren können, andere können dies nicht, deswegen wäre ich mit solchen Äusserungen sehr, sehr vorsichtig! --Keigauna 14:37, 11. Jun 2006 (CEST)

Ziemlich seltsam

Seit wann sind exzellente Schulnoten denn ein Indiz für Hochbegabung? Im Artikel - und in sehr vielen Ratgebern - wird doch ausdrücklich erklärt, dass es auch die Underachiever gibt. Es gibt extrem viele Hochbegabte, die in der Schule keine perfekten Noten haben. Nur 20% aller Hochbegabten haben tolle Zensuren. Und was mein Indiz der Sensibilität angeht, so habe ich dort wenigstens eine Quellenangabe angezeigt, was man von der Behauptung mit den tollen Zensuren ja nicht behaupten kann. --Kirschglocke 20:36, 10. Jun 2006 (CEST)

Ich konkretisiere mich, indem ich die Schulnoten ausdrücklich auf primär intelligenzträchtige Fächer wie Mathe, Physik, Chemie beziehe - unter Ausschluss von Musik, Kunst, Sport - an sich selbstverständlich. Dann soll es keine Korrelation zwischen Noten und IQ geben? Oder wenn eine indirekt proportionale? 80% Underachiever? Wir leisten uns einmal im Leben einen IQ und legen uns dann entspannt zurück, schmollend auf Schule und Universität, ob deren Unfähigkeit...B.gliwa 09:33, 11. Jun 2006 (CEST)

Seit wann ist man Primär intelligenter, wenn man in Mathe, Physik und Chemie besser abschneidet? Wer gut in Mathematik ist, hat in meinen Augen eher ein besseres Verständnis für Logik und Arithmetik, aber dass schliesst nicht ein, dass die Strukturen im Hirn besser ausgebildet sind, als bei jemandem der eher ein Verständnis für Sprachen, Musik, Sport und Kunst entwickelt. Und selbst Musik hat sehr viel mit Mathematik zu tun (hat schon einer meiner Lehrer letztes Jahr in der Schule behauptet), oder wie hälst Du es für möglich, dass ein Musiker seine Noten und Akkorde liest? Nur um ein einfaches Beispiel zu nennen, vom Transponieren möchte ich gar nicht erst anfangen! --Keigauna 14:45, 11. Jun 2006 (CEST)
Weil diese Fächer erwiesenermaßen am meisten Intelligenz erfordern. Allen voran Mathematik, gefolgt von Physik.
Exzellente Schulnoten waren schon immer ein Indiz für Hochbegabung und werden es auch immer bleiben. Natürlich gibt es sogenannte Underachiever. Der Anteil der Minderleister an den Hochbegabten beträgt allerdings nur 15% und ist somit geringer als bei weniger intelligenten Menschen.
Was diesen Mythos vom einsamen Wanderer und Schulversager angeht, rate ich dir, Kirschglocke, dich erst einmal besser zu informieren, dann würdest du nämlich wissen, dass da kein Funken Wahrheit dran ist. Dazu der folgende Link: http://www.kssa.de/index-Dateien/page193.html --Mahatma 22:17, 11. Jun 2006 (CEST)

@ Mahatma: So ein Quatsch !! Sicher haben die Fächer was mit Intelligenz zu tun, aber in erster Linie sind schulische Leistungen auf auswendig lernen begründet. Ich bin bei Mensa Mitglied und war auch ein totaler Schulversager. Mathe und Physik hatte ich in manchen Schuljahren nur eine 4, weil ich es totlangweilig fand und überhaupt nicht hingehört habe. Gelernt habe ich auch nie. Nach deiner Definition wäre ich ja total doof. Komischer Weise habe ich dann im Studium als die Anforderungen höher waren und das Ganze auch mehr Speed hatte - mich daher auch wieder interessierte- Mathe und Statistik mit 1 abgeschlossen. Nach deiner Definition hätte ich wahrscheinlich nicht mal studieren dürfen. Wer keine Ahnung von Hochbegabung hat, sollte mal lieber still sein!

"Oft (sehr) gute Schulleistungen, manchmal aber auch sehr schlechte bis hin zum Schulversagen" der Satz ist Mist. Er bedeutet: Schulleistungen sagen nichts aus. Warum lässt man diese Indizienliste nicht einfach weg? Das ist so ein Ding, dass diese Elternselbsthilfegruppe dghk erstellt hat. Alex Bewertung 09:39, 8. Nov. 2006 (CET)
@"@Mahatma": Du hast es im Grunde schon gesagt. Schulische Leistungen liegen nicht immer in direkter Verbindung zu einer evtl. Hochbegabung. In meinem ehemaligen Jahrgang gab es drei Schüler, die einfach frei bis fünf Stunden am Tag gelernt haben, weil sie so erzogen sind. Klar ist, dass diese Kinder nur "Einser" geschrieben haben. IQ-Tests hat keiner von denen machen lassen. Funktioniert doch alles - Warum Geld ausgeben? Im meinem Jahrgang war das Thema eh nicht bekannt.
Bis ich einen Test habe machen lassen. Ich gehöre zu der Gruppe der sogenannten "Underachiever" - und das seit der dritten Klasse. Alle meine Lehrer sind während meiner dreizehnjährigen Schullaufbahn nicht darauf gekommen und meine Eltern auch nicht, da meine Bruder ebenfalls hochbegabt ist und der Familie ziemlichen Stress bereitet hat. Da er die nicht existente Anforderung und das Unverständnis in Aggressionen umgesetzt hat, gab es natürlich einige Probleme. Auf jede Fall wurde mein bruder getestet und es wurde eine klare Hochbegabung festgestellt.
Er hat seinen Hauptschulabschluss an einer Gesamtschule gemacht, während er in einer Jugendwohngruppe für schwererziehbare Jugendliche war. Und bis jetzt hat er keine Ausbildung und keinen weiteren Schulabschluss.
Ich habe mich mit 18, vor einem jahr, testen lassen. Es wurde ein höhere Begabung festgestellt. Allerdings wurde das alles zu spät getan. Ich bin aufgrund von Leistungsmangel vom Gym geflogen und verbringe jetzt erstmal ein Jahr im Ausland, da ich keinen Reserveplan hatte. Ein Schulwechsel auf das CJD Braunschweig wäre möglich gewesen, aber leider war ich eine Woche zu spät dort. Ich bin jahrelang mit schlechten Noten "durchgerutscht". Jetzt hoffe ich, dass ich an einer Fachoberschule Wirtschaft andere Leistungen erzielen kann, da das ein Interessengebiet ist...
Ich hoffe das klingt jetzt nicht alles zu anklagend oder sowas.
Ich will nur klarmachen, dass der Hochbegabte noch lange nicht an seinen Leistungen zu erkennen ist, sowie Leistung nicht immer für Hochbegabung steht, und das (An)erkennung von Hochbegabten, zumindest in unserem Landkreis, absolut noch nicht fortgeschritten ist! Ebenso gibt es genug HBs die in diesem Schulsystem absolut untergehen! Tobias Bewertung 12:24, 27. Feb. 2007 (CET)

Höchstbegabung

Was war denn das für ein Mist mit "Höchstbegabte mit einem IQ von über 200" und amerikanischen Tests, die auch IQs von über 200 "messen" sollen? Da gibt es so etwas wie eine Standardabweichung und diese Beträt in den USA oder bei Catell, im Gegensatz zu Europa wo eine Standardabweichung von 15 Punkten vorherscht, überlicherweise 24 Punkte. Ein IQ-Wert sagt folglich per se gar nichts aus. Nur der statistische Zusammenhang zählt. Zweitens entsprechen solche Werte von 200 Werten von circa 160. Da du hier einfach so Dinge miteinander vermixt, die grundverschieden sind, habe ich die entsprechenden Abätze gelöscht.--Mahatma 22:07, 11. Jun 2006 (CEST)

Intelligenztests

Aufgrund dessen, dass er schlecht verfasst und überflüssig war, habe ich den Absatz einfach mal entfernt. Falls ihn jemand wieder einfügen will, eher solche Dinge wie Testreliabilität, Messgenauigkeit, Flynn-Effekt, und die, daraus resultierende HB-Welle, Tagesschwankung(geht auch mit der Messgenauigkeit einher), etc. verwenden.--Mahatma 17:35, 12. Jun 2006 (CEST)

Review, Juni 2006

Ich habe mich an der Gestaltung des Artikels beteiligt. Ich habe den Abschnitt "Höchstbegabung" geschrieben. Dazu habe ich den Artikel Genie gekürzt. -- Kirschglocke 22:02, 6. Jun 2006 (CEST)

Außerdem habe ich die Liste der Merkmale für Hochbegabung, die sich in dem Abschnitt "Hochbegabung bei Kindern" befindet, ergänzt. -- Kirschglocke 14:08, 7. Jun 2006 (CEST)

Es wurden nun Bilder und Quellenangaben hinzugefügt. -- Kirschglocke 17:44, 7. Jun 2006 (CEST)

Hallo Kirschglocke, ein paar Anregungen:

so viel fürs erste. --[[Benutzer:Kurt seebauer|Kurt seebauer[[ 00:01, 8. Jun 2006 (CEST)

Hallo Kirschklocke. Wie ich sehe, hast Du in den letzten Tagen den zwar verbesserungsbedürftigen, sonst aber nicht schlecht strukturierten Artikel über Hochbegabung völlig umgestaltet. Wahrscheinlich wäre es angebrachter gewesen einen Alternativartikel zu erstellen. Ich versuche im folgenden nur die von Dir geänderten Punkte anzusprechen. Weitere Kritikpunkte wurden bereits vom Benutzer: Nczempin ausführlich auf der Diskussionsseite aufgelistet.

Meine Kritik zur aktuellen Version von heute:

Dieser Artikel wird nicht besser durch gut gemeinte Erweiterungen, sondern sollte dringend gekürzt werden. --Rebiersch 00:53, 9. Jun 2006 (CEST)

Ich habe den Abschnitt "Indikative Interessen hochbegabter Kinder bei Befragungen" gelöscht (ich habe ihn auf meinen PC kopiert, wenn Beschwerden auftreten, kann ich ihn jederzeit wieder einfügen). Der Abschnitt ist reiner Quatsch: warum sollten alle hochbegabten Kinder nur eben diese gerine Anzahl an Interessen besitzen? Hochbegabte Kinder sind untereinander nämlich genauso unterschiedlich wie normal begabte Kinder. Natürlich kann es auch hochbegabte Mädchen geben, die keinerlei soziale Kompetenz haben oder hochbegabte Jungen, die Romane lieber als Sachbücher haben.

Hier ist der Abschnitt:

Indikative Interessen hochbegabter Kinder bei Befragungen

Jungen:

Mädchen:

Allgemein zeigen hochbegabte Jungen und Mädchen eher weniger Interesse an verbrauchs-, medien- und vergnügungsorientierter Freizeitgestaltung als nicht hochbegabte Kinder. --Kirschglocke 18:54, 9. Jun 2006 (CEST)

der abschnitt "hochbegabte kinder" sollte erheblich gekürzt werden. so klingt das nach einschlägiger elternratgeberliteratur, was die WP weder ist, noch sein möchte. hier sollte nur das notwendigste erwähnt werden.--poupou l'quourouce Review? 01:24, 11. Jun 2006 (CEST)

Ich habe nur den Artikelstand von heute gelesen und beziehe mich daher auch nur darauf. Auch bin ich kein Experte auf diesem Gebiet. Aus meiner Sicht bietet der Artikel eine gute Zusammenfassung über dieses Thema, wobei er sich überraschend leicht liest. Er wirkt auf mich kompetent und mit einem notwendigen, seriösen Abstand geschrieben. Auch habe ich nicht den Eindruck, dass er noch weiter gekürzt werden muss. Schlussendlich fühle ich mich gut informiert, wenngleich ich freilich nicht beurteilen kann, wie gut mich der Artikel nun wirklich informiert hat. Dazu müsste ich schon ein Experte auf diesem Gebiet sein.

Ein wenig nachdenklich stimmt mich allerdings die Beschriftung des Bildes „Leonardo da Vinci gilt als eines der größten Genies der Malerei“. Was ist mit seinen zahlreichen Erfindungen? Wie es der Zufall so will, habe ich vor einiger Zeit eines seiner zahlreichen Flugmodelle nachgebaut. Im Laufe dieser Arbeit zog ich immer mehr den Hut vor diesem Mann. Er war ein Genie. Aber gewiss nicht nur als Maler. :-) -- NeonZero 23:22, 12. Jun 2006 (CEST)

Nachtrag: Was mir noch zum Artikel fehlt, ist ein Hinweis, inwieweit sich die Förderung von Begabungen ab dem Kleinkindalter auf die Hochbegabung auswirkt, bzw. ob eine Hochbegabung davon negativ beeinflusst wird, wenn das Kind nicht entsprechend gefördert wurde (womöglich gibt es eine Studie anhand von hochbegabten Zwillingen, die unter verschiedenen Verhältnissen aufgewachsen sind?). Das wäre sehr interessant zu erfahren. -- NeonZero 11:44, 13. Jun 2006 (CEST)

Deine Frage ist schnell zu beantworten: eine solche Studie gibt es nicht. Sehr wohl gibt es aber Untersuchungen zum Intelligenzquotienten von getrennt aufgewachsenen Zwillingen - aber das war ja nicht gemeint. Nach meinem Kenntnisstand fehlt bislang überhaupt der Nachweis eines positiven Effektes von Hochbegabtenförderung auf die Entwicklung und die berufliche Karriere der betroffenen Kinder. --Rebiersch 17:52, 13. Jun 2006 (CEST)
Danke für die Antwort. Vor einiger Zeit habe ich mal einen Bericht gesehen, indem gezeigt wurde, dass sich Begabungen im Kleinkindalter „erlernen“ lassen (ich denke es war ein bericht von „bbc exklusiv“, bin mir da aber nicht 100%ig sicher). Dort wurde u.a. gezeigt, dass Kinder die zweisprachig aufwachsen (ich glaube das galt ab dem 3. Lebensjahr) keine Probleme damit haben, eine weitere Fremdsprache zu erlernen, währenddessen man bei vielen anderen Kindern davon ausgehen kann, dass sie über keine Fremdsprachenbegabung verfügen. Das scheint also nicht nur genetisch bedingt zu sein, so mein Fazit. Dummerweise wusste ich damals nicht, dass ich das mal hier gebrauchen kann, weshalb ich mir keine Notizen dazu gemacht habe. Womöglich sind meine abgespeicherten Fazits dazu auch nicht vollkommen fehlerfrei. Der Beitrag ist einfach schon zu lange her, als dass ich ihn noch einmal Revue passieren lassen könnte. Schade. -- NeonZero 00:13, 16. Jun 2006 (CEST)
Inzwischen gibt es eine Studie zum Thema Förderung: Förderung wirkt sich fast nicht auf den IQ aus. Also können Eltern wieder ganz entspannt an die Erziehung gehen - so viel können Sie nicht falsch machen ... ;-) Alex Bewertung 10:44, 14. Aug 2006 (CEST)

Was meint ihr? Sollte man diesen Artikel für die Wahl zum "Lesenswerten Artikel" oder gar zum "Exzellenten Artikel" vorschlagen? --Kirschglocke 14:24, 17. Jun 2006 (CEST)

Exzellent definitiv nicht. Wie wäre es mit nicht zusamengegoogelten Einzelnachweisen, vielleicht aus Fachzeitschriften? Eine Suche z.B. bei SpringerLink nach "giftedness" oder "begabung" ergibt einige interessante Resultate. --Phrood 00:03, 18. Jun 2006 (CEST)

abgeschlossene Lesenswert-Kandidatur (gescheitert)

Hochbegabung

 Pro Der Artikel hat viele Quellen, viele Details und ist gut gegliedert. --Kirschglocke 18:00, 21. Jun 2006 (CEST)

 Pro Lesenswert--Mahatma 13:26, 22. Jun 2006 (CEST)

oder ein weiteres beispiel : Es kann aber auch sein, dass trotz Hochbegabung eine Teilleistungsstörung, wie Dyskalkulie, Dyslexie oder Legasthenie vorliegt und diese besonders schwierige Kombination von Eltern, Lehrern und Betreuern nicht verstanden wird; gerade von ADS Betroffene werden oft als "faul" angesehen, da sie sehr gute Leistungen erbringen können, wenn sie sich in den Hyperfocus bringen können, ansonsten aber "nicht arbeiten". --> Was ist ein Hyperfocus?

--> Fazit : Sprachlich wie gesagt schwach. Inhaltlich unausgewogen. (siehe Mautpreller) - -- Nasiruddin (Disk) (Feedback) 18:37, 23. Jun 2006 (CEST)

Ein Glück! So viele Fehler, wie da noch drin sind... 14:03, 9. Aug 2006 (CEST)

Prozentangaben/Underarchiever/Behinderungen

Ich kann mich der hier schon genannten Kritik, daß sich der Artikel schon in der Einleitung widerspricht, nur anschließen. Nach Lemma und Artikelnamen vermutet man einen Artikel zum Begriff allgemein, aber dann steht dort "Dieser Artikel behandelt die intellektuelle Hochbegabung[...]". Worum geht es denn jetzt? Wenn es nur um intellektuelle Hochbegabung geht, wo ist denn dann der Artikel zum allgemeinen Begriff?

Der nächste Kritikpunkt, ist die Formulierung "[...] die in einem Intelligenztest einen IQ erreichen, der nur von 2-3 % der Gesamtbevölkerung erreicht wird." Diese Angabe und den Begriff "Gesamtbevölkerung" finde ich absolut fragwürdig!

  1. Es fehlt die wichtige Aussage, daß es sich um den gleichen Intelligenztest handeln muß, denn nur für diesen gilt die Normalverteilung der IQ-Werte, die hier vermutlich gemeint ist.
  2. Das nächste ist der Begriff "Gesamtbevölkerung", da sind dann aber auch die z.Z. vermuteten 50% Underarchiever mit dabei, was wenn man den gleichen IQ-Test als Bezugsgrundlage nimmt, dann schon mal 4-5% der Gesamtbevölkerung wären. Dazu kommen dann noch die ganzen Behinderten und Teilleistungsgestörten hinzu, die bei der Normierung gar nicht mit erfaßt werden und man kann selbst für die Betrachtung eines IQ-Tests nur noch schwer Angaben machen. Die Bezeichnung "gesunde Normalbevölkerung" paßt aus meiner Sicht dort besser.
  3. Zuletzt gibt es ja nicht nur einen IQ-Test und die zu grunde liegenden Intelligenzmodelle sind damit auch verschieden. Da immer nur auf ein Test normiert wird, kann ein anderer unter Umständen vom Ergebnis stark abweichen, auch wenn die Wissenschaft des Gegenteil behauptet, kommt es auch auf die Art der Reizaufnahme und Verabeitung im Gehirn an. Siehe z.B. http://gifteddevelopment.com/Visual_Spatial_Learner/vsl.htm. Man kann also nur dann davon ausgehen, daß eine HB in Bezug auf das Testergebnis vorliegt, wenn der Test einen entsprechenden Wert liefert. Wenn das nicht so ist, muß das nicht heißen, daß keine HB vorliegt. --Ping6 01:14, 23. Jul 2006 (CEST)

Widersprüchlicher Satz, den ich nicht alleine korrigieren kann

"Das Phänomen der Minderleistung ist der große Unterschied bei manchen Hochbegabten zwischen geistigen Fähigkeiten gemäß IQ und intellektuellen Leistungen im wirklichen Leben. Wer einen IQ von über 130 erreicht und bei der Schulleistung unter Prozentrang 50 zu finden ist, ist ein sogenanntes Underachiever-Kind. Die Minderleistung muss aber mindestens über 1-2 Jahre vorhanden sein, ansonsten kann ein negativer Lehrereinfluss nicht ausgeschlossen werden. Festzuhalten bleibt, dass Underachievement sich nicht nur bei Hochbegabung, sondern bei jeder beliebigen Intelligenzausprägung finden lässt."

Wenn Underachievement über die genannten Zahlen definiert ist, dann ist der letzte Satz falsch. Wenn der letzte Satz nicht falsch ist, was sind das dann für Zahlen? Irgendwer mit Ahnung, der hier helfen kann? --Mudd1 13:52, 6. Aug 2006 (CEST)

Hier werden offensichtlich zwei Dinge vermischt (oder mehr). Bei Betrachtung der Zahlen kann man erkennen, dass hier von Hochbegabten Minderleistern die Rede ist. Der Bezug auf "Schulleistung" steht allerdings auch im Gegensatz zu "Intellektuellen Leistungen im wirklichen Leben". Schule ist nicht mit dem wirklichen Leben gleichzusetzen, sondern ein Bestandteil davon. Das auch mancher durchschnittlich begabte unterdurchschnittliche Leistungen vollbringt ist nachvollziehbar. Insofern ist Underachievement bei jeder Intelligenzausprägung zu finden. Schwierig zu beantworten ist die Frage nach der Definition von Underachievement. Exakte Zahlenwerte halte ich für eine willkürliche Festlegung. Dabei stellt sich mir auch die Frage nach der Bedeutung. Was möchte man mit der Definition erreichen? Hier können gesellschaftliche Aspekte eine Rolle spielen (Vergeudung von Potential für die Gemeinschaft) oder persönliche Aspekte, die eher auf die individuelle Befindlichkeit der Person Bezug nehmen. Eine eindeutige Definition halte ich nicht für angemessen. Mein Ansatz wäre hier eher Praxisorientiert: -gesellschaftlich: welche Minderleister sollten wir motivieren, ihren Beitrag zu erhöhen? -persönlich: wer fühlt sich im Hinblick auf die Differenz zwischen Leistungsmöglichkeit und tatsächlicher Leistungsentfaltung hilfebedürftig? Noch anzumerken wäre: bei schulischen Minderleistungen (also schlechter als das Potential) ist ein Lehrer immer insofern beteiligt, als er das vorhandene Potential nicht adäquat fördert. Diese Diskussion gehört allerdings in die Rubrik "deutsches Schulsystem". T.Walsdorf

Widerlegtes Vorurteil über Hochbegabte

Mag mal jemand das Kapitel überarbeiten? bei den letzten Sätzen kräuseln sich mir die Zehennägel. Alex Bewertung 14:03, 9. Aug 2006 (CEST)

Done. --πenτ α 15:06, 9. Aug 2006 (CEST)

Danke, jetzt gehts mir besser. ;-) Alex Bewertung 15:14, 9. Aug 2006 (CEST)

Das freut. Pediküre trotzdem nicht absagen. :-D --πenτ α 15:27, 9. Aug 2006 (CEST)

Wenn ich es mir so überlege, sollten wir vielleicht den ganzen Abschnitt löschen. Das ist doch alles Mist.... Brauchen wir in Wiki Dinge schreiben, die falsch sind? Dann doch lieber Dinge gleich korrekt beschreiben. (ZUmal die Quellen fehlen... wo ist es "widerlegt"?) Alex Bewertung 10:40, 25. Nov. 2006 (CET)