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Goldmedaille der Royal Astronomical Society

Die Goldmedaille der Royal Astronomical Society ist der höchste von der Royal Astronomical Society verliehene Wissenschaftspreis.

Die Medaille wurde 1824 erstmals verliehen. Nach oft mehrfachen Vergaben in den ersten Jahren wurde sie ab 1833 nur einmal pro Jahr verliehen. 1846 entstand durch die Entdeckung Neptuns ein Problem, da vielfach sowohl John Couch Adams als auch Urbain Le Verrier als preiswürdig angesehen wurden. Die entstehende Kontroverse wurde schließlich 1848 durch Verleihung von „Anerkennungsmedaillen“ an zwölf Preisträger, darunter Adams und Le Verrier, gelöst. Ab 1849 wurde mit höchstens einem Preis pro Jahr fortgefahren. Adams und Le Verrier erhielten ihre Goldmedaillen schließlich 1866 und 1868.

Seit 1964 werden meist zwei Goldmedaillen vergeben, eine ('A') für Astronomie, Kosmologie, Astroteilchenphysik, Kosmophysik und verwandte Gebiete, die andere ('G') für Geophysik, Sonnenphysik, solar-terrestrische Beziehungen und Planetenforschung.

Das Bildmotiv der Medaille zeigt aus dem Wappen der Gesellschaft eine Abbildung des 40-Fuß-Spiegelteleskops von Wilhelm Herschel und ihren lateinischen Wahlspruch QUICQUID NITET NOTANDUM (svw. „Was immer scheint, möge aufgezeichnet werden“).

Inhaltsverzeichnis

Preisträger

Silbermedaillen

Zu zwei Anlässen wurden auch Silbermedaillen vergeben. Dies wurde jedoch nicht fortgeführt.

Anerkennungsmedaillen von 1848

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