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Flugsicherheitsbefeuerung

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Unter der Flugsicherheitsbefeuerung, auch Flugsicherheitsbeleuchtung, versteht man die für Luftverkehrshindernisse (hohe Bauwerke) vorgeschriebene nächtliche Markierung mit Lampen. Im Regelfall besteht die Flugsicherheitsbefeuerung aus einer oder mehrerer meistens roter oder gelegentlich weißer Lampen, die aus Gründen der Zuverlässigkeit meist als Gasentladungslampen ausgeführt sind und ggf. eines blinkenden Gefahrenfeuers.

Manchmal kommen auch weiße Blitzlampen zum Einsatz. Früher wurden manchmal auch mit Xenon-Hochdrucklampen ausgerüstete rotierende Scheinwerfer (Skybeamer), ähnlich wie sie auf Leuchttürmen verwendet werden, zur Flugsicherheitsbefeuerung eingesetzt; diese sind heute mit Ausnahme des Stuttgarter Fernsehturms heute fast ausnahmslos verschwunden.

Die Stromversorgung der Flugsicherheitsbefeuerung macht bei selbststrahlenden Sendemasten gewisse Probleme, da diese häufig auf Hochspannungspotential liegen. Sie erfolgt im Regelfall über ein Kabel, welches im Innern der Windungen einer Spule verlegt ist, die mit einem parallelgeschalteten Kondensator einen Sperrkreis für die Sendefrequenz bildet und die zwischen Sendemast und Erde geschaltet ist.

Eine besondere Form der Flugsicherheitsbefeuerung wurde 1939 für den unter Hochspannungspotential stehenden selbststrahlenden Sendemast des Deutschlandsenders in Herzberg an der Elster realisiert. An Stelle am Sendemast Lampen zu montieren, die über einen Sperrkreis gespeist werden, wurden auf drei kleinen Masten drei rotierende Skybeamer installiert, die abwechselnd die linsenförmige Dachkapazität des Sendemastes anstrahlten.

Bei abgespannten Sendemasten findet man gelegentlich auch an den am weitesten vom Mast entfernten Abspannfundamenten Flugsicherheitslampen, um das Spannfeld der Abspannseile zu markieren. Diese Form der Befeuerung wurde beim großen Sendemast in Mühlacker und den einstigen Sendemast in Konstantynow realisiert.