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Bijilo Forest Park

Bijilo Forest Park
DMS
Lage: WD, Gambia
Besonderheit: trop. Küstenwald
Nächste Stadt: Bijilo
Fläche: 51,3 ha
Gründung: 1982
Besucher: öffentlich 
Detaillierte Karte
Hohe Palmen ragen aus dem Wald hervor
Der Bijilo Forest Park wird auch von den Anwohnern als „Affenwald“ bezeichnet

Der Bijilo Forest Park mit ungefähr 51,3 Hektar Größe ist ein Waldgebiet im westafrikanischen Staat Gambia. Heute dient es als Naturschutzgebiet, forstwirtschaftlich wird das Gebiet nicht mehr genutzt.

Inhaltsverzeichnis

Topographie

Unmittelbar am Atlantischen Ozean gelegen, 1,2 Kilometer nördlich der Stadt Bijilo und 2,2 Kilometer südlich von Kololi im Western-Division-Distrikt Kombo North. Der Eingang des Parks befindet sich auf der nördlichen Seite, dem Touristenzentrum Kololi Beach oder mit umgangssprachlichem Namen Senegambia Area, zugewandt. Der Park, der nur zu Fuß zu betreten ist, hat einen ungefähr 4,5 Kilometer langen Rundweg.

Geschichte

Das Gebiet wurde 1950 eingerichtet und sollte zunächst der forstwirtschaftlichen Nutzung dienen. Es zeigte sich eine mangelnde Rentabilität, da die Fläche des Waldes zu klein ist. Das Gambian-German Forestry Project (GGFP), das eine Zusammenarbeit mit der Deutsche Forstservice (DFS) und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) mit den gambischen Verantwortlichen ist, hat erfolgreich zahlreiche Waldbestände unter anderem auch den Bijilo Forest Park im Jahr 1982 unter Schutz gestellt. Für Besucher ist der Park seit dem Jahr 1991 zugänglich und bietet auf einem ausgeschilderten Waldlehrpfad einen Rundgang.

Flora

Bijilo gilt als letzter natürlicher westatlantischer Küstenwald mit einer Vielzahl von Pflanzenarten. Unter anderem sind Palmyrapalmen (Borassus) hier zu finden, es sind die letzten größeren Bestände in Gambia. Baobabs (deutsch: Affenbrotbaum), Zimtapfel-Annonen, Rote Baumwollbäume, Feigenbäume und riesige Ölpalmen (Elaeis guineensis) sind hier zu finden.

Fauna

Neben zahlreichen Vögeln wird man hier die Westliche Grünmeerkatze (Chlorocebus sabaeus), den Westafrikanischen Stummelaffen (Procolobus badius) und den Husarenaffen (Erythrocebus patas) antreffen können. Zahlreiche Reptilienarten sind auch vertreten.

Siehe auch

Koordinaten: 13° 26' N, 16° 44' W