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Ursemitische Religion

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Unter Ursemitischer Religion wird die von Religions- und Sprachwissenschaftlern angestrebte Rekonstruktion religiöser Vorstellungen der Ursemiten bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Schwierigkeit einer Rekonstruktion

Obschon die semitischen Völker ein älteres Schrifttum aufweisen als die indogermanischen Völker, gestaltet sich die Rekonstruktion einer postulierten ursemitischen Religion schwieriger. Ein Grund liegt darin, dass die Überlieferungen meistens nur aus Götterlisten und kurzen Weihinschriften bestehen, wobei die Funktion der genannten Gottheiten nicht immer klar ist. Mythen sind fast nur von Mesopotamien und aus Ugarit bekannt. Zudem haben die monotheistischen Religionen, die semitischen Ursprungs sind, altes polytheistisches Gedankengut verdrängt oder überdeckt. Ein interessanter aber umstrittener Versuch eine ursemitische Religion zu rekonstruieren, unternahm Werner Daum, der sich auf Vergleiche von jemenitischen Märchen und Gebräuchen, der islamischen Wallfahrt (Hadsch) und jüdischen Kultbräuchen und Festen stützt.

Pantheon

Anhand der bekanntesten Göttergestalten kann auf sprachlicher Basis ein Pantheon angenommen werden, das astralen Charakter aufweist. Auffallend ist das Fehlen einer Erdgöttin.

(akk. Akkadisch-Babylonisch; ug. Ugaritisch; phön. Phönizisch; hebr. Hebräisch; arab. Arabisch; OSA. Altsüdarabisch; äth. Äthiopisch)

Semitische polytheistische Religionen

Literatur

Siehe auch