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Seega

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 51° 20′ N, 11° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Kyffhäuserkreis
Verwaltungsge-
meinschaft:
Kyffhäuser
Höhe: 175 m ü. NN
Fläche: 9,01 km²
Einwohner: 460 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06567
Vorwahl: 034671
Kfz-Kennzeichen: KYF
Gemeindeschlüssel: 16 0 65 066
Adresse der Verbandsverwaltung: Neuendorfstr. 3
99706 Bendeleben
Bürgermeister: Günther Setzepfandt
Lage der Gemeinde Seega im Landkreis Kyffhäuserkreis

Seega ist eine Gemeinde im thüringischen Kyffhäuserkreis. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Ort Seega liegt eingebettet zwischen Karststeinhängen der Hainleite, einem Muschelkalk-Gebirge. Durch das kleine Dorf fließt ein Nebenfluss der Unstrut, die Wipper. Das so genannte Wipperdurchbruchstal, das seit 1961 als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, zieht sich im Süden bis nach Bilzingsleben.

Geschichte

Im Jahre 1278 wird der Ort erstmalig als Syga erwähnt. Später im Jahr 1356 wurde Seega an die Schwarzburger Unterherrschaft Bad Frankenhausen übergeben, bei der es bis 1918 verblieb. Die südwestlich vom Ortskern gelegene Ahrensburg sicherte in diesen Jahren die Pass-Straße, die bei Seega durch das Schluchtental nach Günserode führte. Die Burg mit ihrem Zwinger wurde 1525 von einem Bauernheer belagert und zerstört.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl[2]:

  • 1994 – 514
  • 1995 – 517
  • 1996 – 515
  • 1997 – 516
  • 1998 – 494
  • 1999 – 496
  • 2000 – 494
  • 2001 – 490
  • 2002 – 484
  • 2003 – 480
  • 2004 – 479

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Historische Wasserpumpe

Sehenswert in Seega sind die Ruinen der romanischen Arnsburg aus dem 14. Jahrhundert. Von den Überresten der Burg bietet sich ein Blick in das Tal der Wipper mit dem Wipperdurchbruch. Die Umgebung ist ein Naturschutzgebiet.

Im Ortskern steht die alte Dorfkirche mit ihren zwei Kirchtürmen. In Seega befand sich ein kleiner zoologischer Garten mit etwa dreißig Tieren in fünf Arten. Außerdem befindet sich in der Mitte des Ortes eine historische Doppelschwengelpumpe aus dem 19. Jahrhundert.

Quellen

  1. Einwohnerzahlen
  2. Thüringer Landesamt für Statistik, Stand 31. Dezember 2005