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Deutsches Liturgisches Institut

Das Deutsche Liturgische Institut in Trier ist eine Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz. Es beschäftigt sich mit Fragen der Liturgie der katholischen Kirche in Deutschland und im deutschen Sprachgebiet. Die Geschäftsführung der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz hat ihren Sitz im Deutschen Liturgischen Institut.

Inhaltsverzeichnis

Funktion

Die wissenschaftlichen und pastoralen Arbeiten des Instituts beschäftigten sich mit allen Formen des Gottesdienstes. Es versucht die liturgischen Feiern der Menschen in Deutschland und im deutschen Sprachgebiet von heute mit der gottesdienstlichen Tradition und Praxis der katholischen Weltkirche in Einklang zu bringen. Dabei übt sich die Einrichtung in dem Spagat, die jahrtausendealte Liturgie der katholischen Kirche zu erhalten und im Rahmen der Anforderungen der Ortskirchen zu erneuern. Das Institut operiert an der Schnittstelle von wissenschaftlicher Theologie und liturgischer Praxis, von kirchlichen Institutionen und Gemeinden.

Projekte

GGB

Nach Beschlüssen der Österreichischen und der Deutschen Bischofskonferenz, in der Nachfolge des Einheitsgesangbuches Gotteslob ein neues Gebet- und Gesangbuch zu erarbeiten, hat die Deutsche Bischofskonferenz im Herbst 2001 eine Unterkommission Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch (GGB) der Liturgiekommission errichtet. Das neue GGB, das wieder den Namen Gotteslob tragen wird, wird voraussichtlich 2011 erscheinen. In bestimmten ausgewählten katholischen Gemeinden wird es schon erprobt.

Mitarbeiter

Dr. Eberhard Amon ist der Leiter des Instituts. Die Geschäftsführung obliegt Albert Josef Urban. Weitere Mitarbeiter sind Prof. Dr. Andreas Heinz, Artur Waibel, Dr. Eduard Nagel, Iris Maria Blecker, Prof. Matthias Kreuels und Dr. Andreas Poschmann.

Publikationen

Gemeinsam mit dem Gottesdienstinstitut der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Nürnberg gibt das Institut jährlich Gottesdienstentwürfe für den Heiligen Abend heraus.

Balthasar-Fischer-Preis

Alljährlich vergibt das Institut den Preis in Höhe von 3.000 Euro, zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Arbeiten wie z.B. Dissertationen, Habilitationen und andere Monographien zur Geschichte, zur Theologie und zur Praxis des christlichen Gottesdienstes. Die Stifter wissen sich dabei dem Andenken Balthasar Fischers (1912-2001) verbunden, der sein Lebenswerk dem Gottesdienst der Kirche gewidmet hat.