Heim

Gottfried Bueren

Gottfried Bueren (* 1801 in Papenburg; † 1859 in Meppen) war deutscher Stadtsyndikus zu Emden. Bekannt wurde er jedoch als Liederdichter.

Als Sohn eines Richters geboren, besuchte er die Universitäten Münster und Göttingen. Im Herbst 1820 wurde er zum Doktor juris promoviert und kam noch im selben Jahr als Stadtsekretär nach Emden. 1838 ernannte man ihn zum Stadtsyndicus. Für die Freiheitsbewegung von 1848 setzte er sich leidenschaftlich mit Wort, Tat und Schrift ein. Er wurde als Deputierter zur Ständeversammlung in Hannover gewählt.

Zu Beginn der 1850er Jahre verließ Bueren Emden und zog nach Meppen, wo er als Obergerichtsrat bis zu seinem Tode im Jahre 1859 wirkte. Er war zweimal verheiratet und hatte vier Kinder.

Seine Lieder und Gedichte - er schrieb auch niederdeutsch - machten ihn weit bekannt. In Emden ist eine Straße nach ihm benannt worden.


Literatur



PND: Datensatz zu Gottfried Bueren bei der DNB
Keine Treffer 26. August 2007
Personendaten
Bueren, Gottfried
Stadtsyndikus zu Emden
1801
Papenburg
1859
Meppen