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Gärben

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Als Gärben wird das Zusammenschweißen von zu Bündeln (Garben, Paketen) zusammengelegten ungleichartigen Stahlstäben bezeichnet, um daraus unter dem Hammer ein homogenes Produkt (Gärbstahl) zu erzeugen. [1]

Garben binden (gärben auch gerben), geschieht häufig mit Bandmaterial aus dem gleichen Material welches gebunden werden soll. Bei Stahlstangen mit dünneren Flacheisen (Bunden) oder Draht, heute auch Stahl oder Kunststoffbänder als Packband. In Neuerer Zeit bei Getreiden nicht mehr zu machen da die Halme durch Züchtung zu weit verkürzt wurden (man müsste erst Band daraus flechten).

Zum Lösen der getrockneten Getreidegarben gab es spezielle Messer die regional verschiedene Formen hatten. Häufig wie ein offener Schlagring geformt der an Stelle der Schlagfläche eine dünne Schneide besitzt; wie ein U geformt wobei eine Senkrechte der Griff ist und die Andere die Schneide; die Verbindung beider, diente gleichzeitig als Handschutz, auch Formen wie ein Faustmesser waren nicht unüblich.

Einzelnachweise

  1. Gärben. Artikel in: Brockhaus’ Konversationslexikon, 14. Aufl. 1893–1897, Bd. 6, S. 901 f.