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Diskussion:Oxytocin

Lieber Verfasser des Kapitels "Gesellschaftliche Berührungspunkte"

Oxytocin ist ein Molekül, quasi ein Ding. Das wird hier besprochen. Es wird auch besprochen, was seine wissenschaftlich vermutete oder anerkannte Wirkung ist. Das ist vernünftig, hilft es uns Menschen beim Verstehen des Prozesses, warum wir wie empfinden. Nicht in diesen Artikel gehört eine Kritik an Oxytocin, bzw. konkreter auf das Artikel "Gesellschaftliche Berührungspunkte" zugeschnitten, eine Kritik an Hormonen und ihrer wissenschaftlichen Betrachtung. Das gehört in einen Artikel wie Kritik an der Wissenschaft oder Grenzfälle zwischen Naturwissenschaft und Ethik.

Ich biete jetzt die Möglichkeit zur Diskussion, und werde, falls keine weitergehende Begründung für Erhalt des Kapitels besteht, dieses in der nächsten Woche löschen.

danke, --Abdull 00:17, 13. Jan 2005 (CET)

Sicherlich berichtet eine Enzyklopädie umfassend allerdings, nicht ueber themen die entfern mit dem eigentliche thema zu tun haben. Kein chemie buch spriecht ueber gesellschaftliche ueberyeugungen, deshalb reduziere ich die Geselschafts kritik zu einem verweis.

--Taghawi-Nejad 02:40, 1. Jul 2005 (CEST)

Nerd, man kann auch den Standpunkt vertreten, dass die "Reduzierung" von Verhalten auf biochemische Vorgänge eine wissenschaftlich sehr sinnvolle Tätigkeit ist. Aufbauend auf diesem naturwissenschaftlich basierenden Modell kommen dann halt die Gesellschaftswissenschaften, die sich mit den Vor- und Nachteilen der uns umgebenen naturwissenschaftlichen Vorgänge beschäftigen - sorry, die Welt ist nunmal eine Kugel.
Oxytocin steuert Gefühle impulsiv (Affekt) in einem sehr großen Umfang... dass aber ein Mensch nicht zwangsweise immer so handeln muss, wie es Hormone diktieren, zeigen uns aber auch Stresshormone, deren eigentliche Aufgabe es ist, uns zur Flucht oder zu einem Kampf zu treiben. Trotzdem bleiben aber die meisten von uns brav sitzen, während unser Herz wie wild rast.
Wir können uns ja darauf einigen, den Artikel so umzuschreiben, dass man sagt: "Oxytocin kann uns so-und-so steuern, muss es aber nicht. Das wäre m.E. wissenschaftlich auf derzeitigem Stand ganz ok und schön vorsichtig formuliert. --Abdull 4. Jul 2005 18:39 (CEST)

Ich habe erstmal die Änderung rückgängig gemacht. Der eine Satz, der da stand, hätte sonst völlig sinnfrei in der Gegend gestanden (war außerdem voller Dreckfuhler). Der Eberswalder 9. Jul 2005 01:19 (CEST)


Meines Erachtens verpasst sowohl die Debatte oben als auch die Passage 'Gesellschaftliche Berührungsfelder' zumindest ein entscheidendes Thema, das im Artikel sogar angesprochen ist: Zärtlichkeiten, das Saugen des Kindes an der Mutterbrust, Geschenke und anderes Verhalten geht nachweislich der Oxytocin-Ausschüttung voraus (u.a. Untersuchungen Paul Zak, Kalifornien) und diese wirkt dann wieder zurück auf unser Verhalten, der Bereitschaft, Vertrauen und Bindung einzugehen. Es ist also eine Wechselwirkung zwischen Erfahrungen und physiologischer Veränderung längst Standard der Diskussion, was nicht verhindert, dass man auch im einzelnen untersuchen kann, was nach einer Gabe von Oxytocin passiert. Daraus aber einfache Ursache-Wirkungs-Verhältnisse zu konstruieren, spiegelt bestenfalls künstliche Laborbedingungen wieder. Für mich gehören solche Diskussionen deshalb selbstverständlich zum Artikel (hier wird nur die Kette der Ursachen verlängert und zwar spezifisch für Oxytocin) und nicht auf einer allgemeinen Ebene des Verhältnisses von Psychologie und Physiologie (oder gar noch abstrakter). --Markosch 15:28, 14. Jan 2006 (CET)


Ein eher banaler Hinweis: Der Österreichische Rundfunk schreibt heute auf [1], dass Oxytocin dafür verantwortlich sei, dass die Männer im Schnitt 2-3 min nach dem Sex einschlafen ... --Peter2 20:42, 11. Feb 2006 (CET)

Mir scheint das dein Link nicht auf den beschriebenen Bericht verweißt. Zudem bezweifele ich die geschlechterspeziefische Wirkung von Oxitocin sowie auch dessen Ausschüttungsreiz im Zusammenhang mit Sex. Möglicherweise hängt die Ausschüttung weniger mit dem Geschlecht als mit dem Orgasmuserlebniss zusammen. Nach meinen Erfahrungen schlafen Frauen wie Männer gerne nach einem Orgasmus. Ich würde mich sehr über ein paar wissenschaftliche Untersuchungen bzw. verläßlichen Quellenangaben zu diesem Thema freuen. Wenn bald nichts hierzu auftaucht, sollte der Passus mit Männer schlafen nach dem Sex ein, in einem anderen Artikel Platz finden - nicht hier! (Arno) 5.5.2007

Inhaltsverzeichnis

Wenige Oxytocin-Rezeptoren

Kann man die Mäuse-Studie so interpretieren, dass promiskuitive Personen eher zuwenig Oxytocin-Rezeptoren besitzen? 217.86.6.52 02:20, 3. Jan. 2007 (CET)

Weitere Wege der Ausschüttung

Guten Tag! Leider ist mir die Quelle z.Zt. nicht zur Hand, aber laut einer Studie wird O. auch bei Massagen u.ä. ausgeschüttet. Desweiteren hat man in diesem Zusammenhang festgestellt, daß ebendiese Massagen für ADS-Patienten sehr hilfreich sein können.

Rezeptpflichtig?

Das hier ist das deutschsprachigen Wikipedia und daher in einem gewissen Masse international, wird doch auch in Österreich und Teilen der Schweiz deutsch gesprochen. Es stellt sich daher dem Leser die Frage, ob sich die Rezeptpflicht nur auf Deutschland oder auf alle deutschsprachigen Länder bezieht?

no comment

Das Hormon Oxytocin ist anscheinend das Liebeshormon. Es sorgt für die Schmetterlingsgefühle im Magen und stimuliert die Erregung. Es wird sowohl bei der Geburt des Kindes als auch beim Orgasmus freigesetzt.

weblink zu einer Medizinseite, angeblich hat ein Forscher da mehr entdeckt --Eleazar 20:45, 6. Jun. 2008 (CEST)

Sorry, aber: „Dem Skeptizist ist nichts zu trist.“ Und deshalb darf das da draußen in den WIKIPEDIA-Artikel über Oxytocin nicht mit rein. Wetten? JaHn 01:50, 7. Jun. 2008 (CEST)