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Hans-Gerrit von Stockhausen

Hans-Gerrit von Stockhausen (* 11. August 1907 in Kassel; † 15. Januar 1943 in Berlin) war deutscher Marineoffizier in der Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Beginn der Karriere

Hans-Gerrit von Stockhausen wurde in Kassel geboren und trat 1926 in die Reichsmarine ein. Er absolvierte die Grundausbildung, besuchte verschiedene Lehrgänge und machte praktische Borderfahrungen. Nach diversen Verwendungen kam er im Jahre 1938 in den Stab des BdU.

Feindfahrten

Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs übernahm er das Kommando auf dem neuen U-Boot U 65. Mit diesem Schiff unternahm er vom April 1940 bis Januar 1941 mehrere erfolgreiche Feindfahrten, auf denen er etwa 100.000 BRT alliierten Schiffsraum versenken konnte.

Sein größter Erfolg war die Versenkung des französischen Truppentransportes Champlain mit 28.124 BRT am 21. Juni 1940, der durch einen Minentreffer schon schwer beschädigt worden war, sowie am 31. Dezember 1940 die Versenkung des britischen Tankers British Zeal mit 8.532 BRT.

Am 19. April 1940 schlug die Versenkung des britischen Kreuzers Enterprise durch einen Versager des Torpedos fehl.

Aufgrund seiner Leistungen wurde er am 1. November 1940 vor seiner letzten Feindfahrt zum Korvettenkapitän befördert und nach Abschluss der letzten Feindfahrt, auf der er acht Schiffe mit 47.785 BRT versenken konnte, mit dem Ritterkreuz am 14. Januar 1941 ausgezeichnet.

Sein U-Boot gab er im März 1941 an Kapitänleutnant Joachim Hoppe ab, der auf seiner ersten Feindfahrt von einem britischen Kriegsschiff versenkt wurde.

Tod

Ab März 1941 war er der Chef der 26. U-Flottille und verunglückte in Berlin am 15. Januar 1943 bei einem Unfall tödlich.

Auszeichnungen

Militärische Erfolge

Personendaten
Stockhausen, Hans-Gerrit von
deutscher Korvettenkapitän
11. August 1907
Kassel
15. Januar 1943
Berlin