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Diskussion:Vitamin-C-Infusion

"Nebenwirkungen können Durst (hohe Natriumlast der Infusionen), sehr selten Schwindel und, bei Vorliegen eines Virusinfektes, Schüttelfrost, sein. Ein Paravasat kann bei unzureichender Verdünnung des Vitamin C (siehe unten) zu Gewebeschäden führen, bei ausreichender Verdünnung ist aber auch bei einem versehentlichen Paravasat keine Schädigung zu befürchten."

Ich habe das ausgelagert, weil es zu lieb-gemeint klingt. Schüttelfrost bei Vorliegen eines Virusinfekts? Den gibtes tatsächlich, meist folgt darauf Fieber. "Bei unzureichender Verdünnung" - naja, Fehler führen halt zu Folgeschäden, aber was heißt schon "unzureichend"? Ich meine, das kann einfach jeder schreiben. Auch zu viel Geld und zu viel Glück sind schädlich - definitionsgemäß. -- Robodoc 18:42, 3. Aug 2006 (CEST)


PUH! Langsam!

Inhaltsverzeichnis

Literatur, Quellen

DIE WIKIPEDIA IST KEINE LITERATUR- und QUELLENSAMMLUNG - deshalb ausgelagert.


Braschoß A et al. (2006) Wirksamkeit von Vitamin C Injektopas® 7,5g in der adjuvanten Therapie des Mammacarcinoms. Publikation in Vorbereitung. Erste Ergebnisse bereits veröffentlicht: z.B. Der Onkologe, Band 12, Heft 1, Januar 2006

Wartenberg, Schäfer; Acta biologica, Jhrg 37, 51-65, 1998

Muhlhofer, A., S. Mrosek, et al. (2004) „High dose intravenous vitamin C is not associated with an increase of pro-oxidative biomarkers.“ Eur. J Clin Nutr 58(8):1151-8

Vollbracht C., McGregor GP.: Vitamin-C-Infusionen bei Gelenkentzündungen und Gewebedegeneration. OM. Zs f. Orthomol. Med. 2003; 4:10

Heuser, G.; Vojdani, A.: Enhancement of natural killer cell activity and T and B cel function by buffert vitamin in patients exposed to toxic chemicals: the role of protein kinase-C. Immunpharmacology and immuntoxikology, 1997; 19: 291-312

Vollbracht, C.: Vitamin C und das Tumor-assoziierte Stoffwechselgeschehen. Acta biologica (Sonderdruck), 1996; 1-34

Vollbracht, C.: Was kann Vitamin C in der Tumortherapie leisten?. Zeitschrift für Onkologie, 1996; 28: 123-125

Kodoma, M., T. Kodoma et al. (1994) In vivo 8(6): 1079-85. (Zwei Fallbeispiele hochdosierten i.v. Vitamin C bei rheumatoider Arthritis).

Camron, E. (1991). Med. Hypothesis 36(3): 190-4 (Verbesserung der Lebensqualität unter der adjuvanten Vitamin-C-Therapie bei Tumorpatienten).

Mingold, F.: Die Relevanz von Vitamin C im onkologischen Konzept der Klinik St. Georg. Naturmedizin im Spektrum 2,2005

Kurbacher, C.M., U. Wagner et al.: Cancer Lett 103 (2) (1996) 183 – 189

Metzger, R. F., N.; R. Petrov: Acta biologica 3 (1999) 5 – 15

Pascoe Kompendium 2006


Fachinformationen Vitamin C Injektopas(R) 7,5g


H. Krebs, Eigenbluttherapie (mit Kapitel zur Vitamin C Infusionstherapie)


-- Robodoc 19:15, 3. Aug 2006 (CEST)

Weitere Verschiebung aus Artikel

Dosierung

Auch dieses Kapitel ist ohne Quellenangabe (und wegen der expliziten Empfehlung: definitiv nur mit seriösen prüfbaren "peer-reviewed" Quellen!) im Artikel nicht akzeptabel:

Bei akutem grippalem Infekt sollte möglichst frühzeitig eine Infusion mit 7,5 g Vitamin C erfolgen, gegebenenfalls eine weitere Infusion an den folgenden Tagen. Damit lässt sich häufig der Ausbruch kupieren oder der Verlauf zumindest deutlich abkürzen.
Bei chroniscghen Erkrankungen werden in der Regel Serien von 5 – 25 Infusionen, ein – bis drei mal wöchentlich, verabreicht.
Bei akuten Entzündungen (z.B. akute Arthritis) sollte initial eine tägliche Infusion erfolgen.

Bis zum Beleg habe ich diese Aussagen hierher verschoben. Gruß, JHeuser 20:48, 3. Aug 2006 (CEST)

Wirkungsweise

Ein Trugschluss: Ich habe noch gelernt: Wie behandeln keine Befunde, sondern Patienten. Alleine der erste Punkt würde es schon ziemlich offensichtlich machen: Wirkt antioxidativ und prooxidativ! Das klingt potent - und hilft nicht weiter. Bezieht sich der Autor auf die "Physiologie der Hochdosen"? Quellen zu dieser Physiologie? (Ich meine Anerkannte Quellen. Wir sammeln gesichertes Wissen.)

Um die Auswirkung für den Patienten zu klären braucht es große Studien - bei Impfungen werden von verschiedenen Benutzern immer Langzeitstudien gefordert! - die es nicht gibt, und die vermutlich nie begonnen werden.

Völlig ungeklärt ist also die Relevanz folgender Wirkungen:

"Vitamin C hat in dieser Dosierung pharmakologisch relevante Wirkungen, die wichtigsten sind:

Entsprechen den Kriterien zur Relevanz habe ich also hierher ausgelagert.


-- 212.51.224.175 10:38, 5. Aug 2006 (CEST)

Überarbeiten

Der Artikel, wie auch der Artikel "Ascorbinsäure" muss überarbeitet werden, da er veraltete und nicht dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechende Angaben enthält. Zur Begründung:


So, ich habe mal etwas Literaturrecherche betrieben. Und so stellt sich mir der aktuelle Stand der Forschung bezüglich Vitamin C und Krebs dar:

Es gibt (ältere) Studien von "Pauling & Co" in denen Erfolge in der Behandlung von Krebspatienten mit Vitamin C (hochdosiert, intravenös und zusätzlich oral gegeben)erzielt wurden. Diese Studien wurden jedoch von der Wissenschaftsgemeinde ("mainstream") nicht als Beweise akzeptiert, da: - nicht Placebo kontrolliert - nicht doppelblind - keine plausible Erklärung für die Wirksamkeit vorhanden.

Dann folgten die beiden Studien, die schon im Artikel erwähnt waren. Es wurde Vitamin C oral hochdosiert gegeben und es konnten keine positiven Ergebnisse festgestellt werden. Da diese Studien placebo-kontrolliert und doppelblind durchgeführt wurden und der Unterschied zwischen intravenöser und oraler Verabreichung nicht erkannt wurde, gab man sich damit zufrieden und hackte die Sache ab.

Nach neuen/aktuellen Erkenntnissen weiß man nun, dass Vitamin C in sehr hohen Konzentrationen selektiv Krebszellen abtötet und gesunde Zellen nicht schädigt. Wobei nun auch ein Mechanismus dafür bekannt ist (Bildung von H2O2, extrazellulär). Ebenso ist nachgewiesen, dass man solch hohe Konzentrationen nur mit intravenöser Gabe im Menschen erreichen kann (plasmalevel, oral 18 g/d: 0,22 mM gegenüber 14 mM plasmalevel intravenös 50-100g).

Aufgrund dessen ist man nun dabei case-studies zur Behandlung von Krebspatienten mit hochdosierter intravenöser Gabe von Vitamin C zu sammeln. Und bei positiven Ergebnissen, die auch schon (wenn auch erst wenige) vorliegen, sollen darauf großangelegte klinische Studien, placebo- und doppelblind kontrolliert durchgeführt werden.

Hier meine Quellen:

Full texts:

[|Reevaluation of Ascorbate in Cancer Treatment: Emerging Evidence, Open Minds and Serendipity]

[|Intravenously administered vitamin C as cancer therapy: three cases]

[|Proof versus plausibility: rules of engagement for the struggle to evaluate alternative cancer therapies]

[|New insights into the physiology and pharmacology of vitamin C]

[|Pharmacologic ascorbic acid concentrations selectively kill cancer cells: Action as a pro-drug to deliver hydrogen peroxide to tissues]


Abstracts:

[|Effects of high dose ascorbate administration on L-10 tumor growth in guinea pigs.]

[|A pilot clinical study of continuous intravenous ascorbate in terminal cancer patients.]

[|Orthomolecular oncology review: ascorbic acid and cancer 25 years later.]

[|Intravenous vitamin C as a chemotherapy agent: a report on clinical cases.]

[|Orthomolecular oncology: a mechanistic view of intravenous ascorbate's chemotherapeutic activity.]


Ich habe jedoch keine Studien gefunden die die Unwirksamkeit von Vitamin C IV bei Krebs belegen. Und nach meinen angegebenen Quellen gibt es diese auch nicht. Falls doch: Her damit! (copy&paste aus Disk zu Ascorbinsäure)

Promethean 11:37, 15. Feb. 2007 (CET)

Folgende Angaben habe ich mal entfernt:

"Ab einer Menge von etwa 100 mg wird Vitamin C innerhalb einer halben Stunde renal wieder ausgeschieden. "

Begründung: Das ist mWn nicht richtig. Zudem wurde keine Quelle angegeben.

"Ein Review von 55 Studien [1]ergab keinen Hinweis für einen vorbeugenden Effekt von Vitamin C bei Infekten, und zeigte lediglich bei 8 % aller Erwachsenen einen geringen positiven Effekt auf die Dauer eines Infektes."

Begründung: Zwischen dieser Studie und der Behandlung von Patienten mit Vitmin C IV gibt es keinen Zusammenhang. Hat hier also nichts zu suchen.

Frage: Wie kann ich die Quellen bearbeiten? Auf der Bearbeitungsseite steht ja nur code? (Ah, wie praktisch. Der code machts. Hat sich erledigt.Promethean 12:06, 15. Feb. 2007 (CET)) Promethean 11:49, 15. Feb. 2007 (CET)

Ebenfalls entfernt habe ich folgende Aussage: "Zwei kontrollierte Studien aus den 1970er Jahren [2][3] zeigten, dass die therapeutischen Gaben hoher Dosen an Vitamin C bei Krebs wirkungslos waren."

Begründung: Diese beiden Studien befassen sich mit oraler Gabe von Vitamin C, nicht mit der Gabe von Vitamin C IV.Quelle: "Using high-dose oral vitamin C, they found no benefit. Given the recent appreciation of the differing plasma levels resulting from oral versus intravenous administration, it is difficult to compare the studies carried out by Moertel and coworkers with those of Cameron and his colleagues. The cause of cancer patients will be better served if advocates and sceptics concerning the efficacy of vitamin C re-examine these issues with both open minds and scientific rigour." http://www.cmaj.ca/cgi/content/full/164/3/353 Promethean 11:59, 15. Feb. 2007 (CET)


Trotzdem stellen die früheren Studien eine Kritik dar. Zu entscheiden, ob diese nun gerechtfertigt ist oder nicht, ist nicht Aufgabe der Wikipedia. --P.C. 09:37, 5. Jun. 2008 (CEST)
Direkt über Deinem Beitrag steht doch, warum diese Studien nicht als Kritik taugen können. Wenn doch gerade festgestellt wird, dass Blutplasmalevel von Vitamin C die nur durch intravenöse Gabe erreicht werden können - nicht aber durch orale Gabe - selektiv Krebszellen abtöten, dann können Studien die ausschließlich mit oraler Gabe arbeiteten nicht als Kritik an der Vitamin-C-Infusion herangezogen werden. Diese Aussage aus dem Wiki-Artikel ist damit absolut falsch:

"Die Anwendung von Vitamin C Infusionen war bei Krebserkrankungen wirkungslos" 84.62.144.213 09:54, 5. Jun. 2008 (CEST)

"Schon in den 1990er-Jahren konnten drei große Studien überzeugend belegen, dass sich mit Vitamin-C-Gabe (und A-, und E-Gabe) keine Krebsprävention erzielen lässt. (...) Die österreichische pharmainformation stellte deswegen 1995 [5] auch fest, dass - eine ausgewogene Ernährung vorausgesetzt - eine zusätzliche Vitamingabe "zur Krebsprävention offensichtlich nicht sinnvoll ist"."

-- Wo ist der Bezug zur Vitamin-C-Infusion? Wurde dort Vitamin C intravenös gegeben? Und noch viel wichtiger: Wird die Vitamin-C-Infusion (überhaupt) zur Krebsprävention eingesetzt?


"Eine 31-jährige Australierin, die eine Spenderniere erhalten hatte, starb nach einer hochdosierten täglichen Einnahme von Vitamin C. (Selbstmedikation 2g pro Tag über 3 Jahre als Dialysepatientin infolge beidseitigem Nierenversagen)."

-- Sie wurde also nicht mit einer Vitamin-C-Infusionstherapie behandelt. Bezug zum Artikel?

"Hohe Dosen von Vitamin C wirken prooxidativ. Es gab einige Studien, in denen hohe Dosen (500 mg täglich)Vitamin C zu einer Schädigung der DNA führten (siehe Ascorbinsäure), allerdings auch widerlegende Studien (s. u.: Mullhofer, A.)"

-- Aussage in Bezug zur Vitamin-C-Infusion ist gleich Null.

Dieser Artikel behandelt doch die Vitamin-C-Infusion, oder? 84.62.144.213 10:12, 5. Jun. 2008 (CEST)