Heim

Wolfgang Grimm

Wolfgang Grimm (* 1959 in Bad Tölz; † 28. September 2007[1] in Regensburg) war ein deutscher Maler und freischaffender Künstler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Von 1977 bis 1980 bestritt er eine Ausbildung zum Technischen Zeichner. 1981/82 arbeitete er an der Akademie für das Grafische Gewerbe in München. 1982 kam es zur Gründung der AKU Akademie für Konstruktiven Unsinn in Berlin. Von 1984 bis 1989 belegte Grimm ein Studium der freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München.

1990 erhielt er ein Diplom als Meisterschüler von Professor Robin Page. 1987 war er Gründungsmitglied des KUNST-WERK e.V. in Regensburg und erhielt ein Julius-F.-Neumüller-Stipendium der Stadt Regensburg. Von 1990 bis 1993 hatte Grimm ein Atelier in Elmo/Italien. 2002 war er Gründungsmitglied des Kunstvereins GRAZ e.V.(Regensburg) und 2003 am Aufbau einer Schule der Fantasie in Regensburg beteiligt. Grimm starb durch Selbstmord.

Werke

1994 stellte Wolfgang Grimm seinen "Ciompi-Zyklus" vor. Thematisch sollten diese seriellen Gemälde an das Schicksal des Färberaufstandes (Ciompi-Aufstand) im Florenz der Renaissance erinnern. Die verschieden formatigen Gemälde sind eine farbliche Metamorphose der Arbeitsweise der Färber und ihres späteren Schicksals. Teilweise als Trypitichen ausgeführt, beweisen sie das Können Grimms, Bewegung in Farbe und Form umzusetzen.


PND: Datensatz zu Wolfgang Grimm bei der DNB
Keine Treffer im DNB-OPAC, 1. Oktober 2007

Einzelnachweise

  1. Mittelbayerische Zeitung: Bewegend. 1. Oktober 2007.
Personendaten
Grimm, Wolfgang
deutscher Maler
1959
Bad Tölz