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Schnellfahrstrecke Turin–Mailand

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Schnellfahrstrecke
Turin-Mailand
Geografische Daten
Kontinent Europa
Land: Italien
Region: Piemont, Lombardei
Streckendaten
Streckenlänge: 125 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem: 25 kV / 50 Hz ~
Maximale Neigung: 15 
Minimaler Radius: 5440 m
Höchstgeschwindigkeit: 300 km/h

Die Schnellfahrstrecke Turin-Mailand verbindet die Industriemetropolen Mailand und Turin und ist Teil des italienischen Hochgeschwindigkeitsnetzes. Der 86,4 km lange Streckenabschnitt zwischen Turin und Novara wurde vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Turin im Februar 2006 eröffnet. Der 38,3 km lange Streckenabschnitt zwischen Novara und Mailand befindet sich noch im Bau und wird voraussichtlich im Mai 2009 fertiggestellt.

Streckenverlauf

Die Schnellfahrstrecke beginnt beim Bahnhof Torino Stura und endet kurz vor den Toren Mailands beim Bahnhof Milano Certosa. Die Strecke verläuft zu großen Teilen parallel zur Autobahn A4. Zur bestehenden Strecke gibt es zwei Verbindungen, Vercelli West und Novara West. Ein Abzweig Novara Ost ist vorbereitet, jedoch noch nicht fertig gebaut worden. Im Zusammenhang mit dem Bau der Schnellfahrstrecke wird der Bahnhof Torino Porta Susa umgebaut. In Zukunft ist geplant, die Linie im Westen im Rahmen einer Schnellfahrstrecke Turin–Lyon zu verlängern.

Betrieb

Mit der Eröffnung des Streckenabschnitts zwischen Turin und Novara verkürzte sich die Reisezeit zwischen Mailand und Turin auf 82 min. Erst wenn der restliche Abschnitt zwischen Novara und Mailand fertiggestellt ist, wird sich die Fahrzeit weiter auf rund eine Stunde verkürzen. Derzeit gibt es pro Richtung sechs Züge täglich, die die Schnellfahrstrecke befahren. Da das Zugsicherungssystem ETCS Level 2 zu Beginn noch nicht einsatzbereit war, konnte jeweils nur ein Zug pro Richtung den Neubauabschnitt benutzen. Mit Fertigstellung der gesamten Strecke wird sich, in Verbindung mit der alten Strecke, die maximale Zuganzahl von heute 244 auf 484 pro Tag erhöhen.