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Diskussion:Maschine

Inhaltsverzeichnis

Anmerkungen

Sicherheitsbeauftragte haben nichts mit diesem Zusammenhang zu tun. Der Sicherheitsbeauftragte ist in § 22 des SGB VII geregelt also Sozialgesetzgebung - die Maschinenverordnung fällt aber in den Bereich freien Handel - wenn dann müsste der Begriff "Fachkraft für Arbeitssicherheit" heissen also den Bezug zu Sicherheitsingenieuren, -meistern und anderen -fachkräften herstellen. HAW 23:06, 19. Feb 2006 (CET)

An der Abgrenzung und der Definition muss noch gefeilt werden. Ausserdem fehlt m.E. noch ein Abschnitt vom Verhältnis Mensch-Maschine--HAW 13:38, 24. Feb 2006 (CET)

Es fehlt noch ein Abschnitt der sich mit dem Verhältniss Mensch-Maschine befasst, zum Beispiel müsste hier auch ein Verweis auf Maschinenstürmer, Mensch-Maschinen-Kommunikation und das Menschenbild eingefügt werden. Das Verhältnis von Mensch zu Maschine war ja immer ein ambivalentes, ein diesbezüglicher historischer Abriss wäre sicherlich hilfreich--HAW 15:42, 24. Feb 2006 (CET)

Geschichte der Maschine ist arg ergänzungsbedürftig. --147.87.179.150 14:46, 24. Apr 2006 (CEST)

Die Definition der Maschine im philosophischen und psychologischen Sinne fehlt. Gesellschaftsmaschine,Wunschmaschine,Traummaschine im Sinne von Deleuze und Guattari, aber auch die "zölibatären Maschinen" aus Michel Carrouges 'Les Machines célibataires' - die Maschine der Strafkolonie von Kafka, die Maschinen von Raymond Roussel, gewisse Maschinen von E.A.Poe etc. - fehlen. dadadada 27.05.2006 19:04 CET

Der ganze Artikel ist ziemlich durcheinander. Der Absatz "Definition" ist unstrukturiert und zusammenhangslos. Auserdem bezieht er sich nur auf technische Definitionen. "Westliche Emanzipation der Maschine" ist einfach nur irgendwo reingeschrieben, wo ist der zusammenhang? Geschichte der (Technischen)Maschine ist zu kurz und am Ende des Artikels sicherlich falsch aufgehoben. Ich trau mich kaum hier was zu verändern, weil mit sicherheit alles richtig ist, aber so planlos... Einige Sätze sind auch nur schwer oder gar nicht zu verstehen... --Palli 17:12, 6. Aug 2006 (CEST)

QS

Hier der konkrete Grund, warum dieser Artikel auf den QS-Seiten eingetragen wurde: Die Einleitung sollte prägnanter und wikifiziert werden. Der Abschnitt „Westliche Emanzipation der Maschine“ ist deutlich zu essayistisch und damit nicht mehr NPOV Martin Zeise 21:54, 24. Apr 2006 (CEST)


Da gibts noch mehr, z. B. "Maschinen ... sollen funktionieren, ohne etwas dabei zu beabsichtigen." Eine Funktion setzt immer eine Absicht voraus, wie will man sonst wissen, ob etwas funktioniert? Den Artikel kann man kaum noch verbessern, nur löschen und neuschreiben. Saxo 13:39, 19. Mai 2007 (CEST)

Es stimmt schon, die Maschine soll nichts beabsichtigen. Wer etwas beabsichtigt, befindet sich außerhalb der Maschine. Das ist eine grundsätzliche Unterscheidung. Deshalb vertraut man etwa dem Geldautomaten, weil er selbst keine Absichten hat. – Der Artikel wird in den letzten Wochen in eine Wüste von Stichworten auf dem Niveau von Grundschülern verwandelt. Das bringts doch wirklich nicht. --Summ 17:26, 25. Jun. 2007 (CEST)

Hallo Summ, ich nehm mal an Deine Kritik wendet sich vor allem gegen die von mir gemachten Änderungen.. ich würde mich sehr freuen mit Dir in einen Disput treten zu können um den Artikel (gemeinsam) auf eine bessere Ebene zu bringen... was mir fehlt ist zB eine Maschinen Definition ala Luhmann, was sagt Satre in 'Das Sein und das Nichts' zu Maschinen oder wie steht Richard Rorty zu Maschinen... Dinge die mich beschäftigen, die ich aber noch nicht beantworten kann. Leider kann ich noch keine besseren Fragen stellen freundliche Grüße --Düsentrieb 18:15, 25. Jun. 2007 (CEST)

Kathastrophinsterer Schwachfug

Im Tex heißt es: "Die Maschine und die Aufzeichnung (Schrift, Bild) entsprechen sich in den Erwartungen, die man an sie hat: Sie bleiben stabil [...]". Ob der Autor dieser Zeilen wohl schonmal einen Computer benutzt hat??? --Eilmeldung 17:16, 21. Feb. 2007 (CET)

Kathastrophinster - was soll uns dieser Satz sagen? Sollte man meiner Meinung nach schlichtweg löschen! Eure Meinung? --WikipediaMaster 17:55, 21. Feb. 2007 (CET)

Ich verstehe das schon: Die Funktion soll stabil bleiben. Schliesslich will man bei aller Flexibilität nicht, dass die Schrift auf dem Bildschirm verweht wie Spuren im Sand. --Summ 21:47, 8. Mai 2007 (CEST)

Nochmal der ganze Satz:"Die Maschine und die Aufzeichnung (Schrift, Bild) entsprechen sich in den Erwartungen, die man an sie hat: Sie bleiben stabil, machen Betrachter und Benutzer gleich und sind ihnen gegenüber interesselos." Wir stoßen uns ja alle an der Aufzeichnung... was wohl gemeint ist:Die Maschine und der Entwurf, die Planung derselben entsprechen sich... sollen wir das so ändern? Düsentrieb 06:22, 9. Mai 2007 (CEST)

Der "esoterische" Absatz steht schon eine Weile, ohne dass er verbessert wurde. So kann er aber nicht bleiben. Deswegen wird er vorerst in dem Artikel gelöscht.--Avron 08:50, 31. Mai 2007 (CEST) Maschinen sind fremdorganisiert und sollen funktionieren, ohne etwas dabei zu beabsichtigen. Die Maschine und die Aufzeichnung (Schrift, Bild) entsprechen sich in den Erwartungen, die man an sie hat: Sie bleiben stabil, machen Betrachter und Benutzer gleich und sind ihnen gegenüber interesselos.

So falsch war das nicht. Die Maschine ist immer eine Erwartung, die man hat. Sie soll funktionieren, so wie das Bild und die Schrift so bleiben oder sich so verändern sollen, wie man will. Anders ist es mit einem Baum, der vielleicht nicht so wächst, wie man will. Möglicherweise kann man das Wachstum auf Modelle abstrahieren und voraussagen. Dann hätte man eine Maschine konstruiert, die den Baum simuliert. Diese Maschine wird immer tun, was man beabsichtigt, wenn sie nicht kaputt ist, während der Baum irgend etwas anderes tut, was man mit neuen Modellen versuchen muss zu verstehen. So ist es auch mit einem Schalterbeamten, der nicht immer tut, was seiner Funktion entspräche. Das hieße aber nicht, dass der Beamte kaputt ist. Im 18. Jahrhundert sprach man noch nicht von einem kaputten Bein, wenn man nicht mehr damit laufen konnte, sondern von einem "blöden" Bein, so wie man heute von einem blöden Beamten spricht. Man hatte noch nicht die Vorstellung, dass das Bein in gewisser Hinsicht eine Maschine sein kann. Dass wir heute so denken, ist überhaupt nicht selbstverständlich. Die Maschinendefinition kann man nicht auf Technik beschränken, sie ist in erster Linie eine soziale Wunschvorstellung. --Summ 18:10, 25. Jun. 2007 (CEST)

Auslagerung II

Dieser Abschnitt ist (mindestens) genauso wirr wie der einzelne Satz, der oben diskutiert wird; deshalb auch erstmal hierhin verlagert.

==Westliche Emanzipation der Maschine==
Die Maschine (auch im symbolischen Sinn der blind vollzogenen Regel) ist seit dem christlichen Mittelalter ein warnendes Beispiel der Gnadenlosigkeit. Das bekannteste Symbol dafür ist die gnadenlos tickende Uhr.

Gnade als die Macht und die Fähigkeit, Ausnahmen zu machen, ist nach mittelalterlicher Vorstellung eine Eigenschaft jeder gerechten Autorität. Wahre Autorität sieht die Besonderheiten und ist nicht blind wie eine Maschine. Um diese Forderung zu erfüllen, muss die "gnadenlose" Technik (je effizienter sie ist, desto weniger Ausnahmen kann sie machen) grundsätzlich an Untergebene delegiert werden. Perfektionierte Technik war ein Zeichen niedriger sozialer Stellung.

Eine Folge davon war, dass Herrenlosigkeit mit Gnadenlosigkeit und mit Maschinenähnlichkeit gleichgesetzt wurde: Der Soldat wird ohne gnädigen Befehlshaber zur gnadenlos plündernden Maschine, so wie der Tod ohne die gnädige Weisung Gottes als höchstem Richter zum gnadenlosen Henker wird. Herrenlose Hunde (oder Untertanen) rotten sich zusammen und verhalten sich dann scheinbar wie ein gnadenloses Regelwerk – ein Maschinenbild, das noch in der Verhaltensforschung des 19. und 20. Jahrhunderts präsent war. Die rechts- und linksextremen Massenbewegungen nach dem Ersten Weltkrieg, nachdem die gnädigen Herren entmachtet waren, lassen sich in dieser Richtung deuten (etwa Elias Canetti: Masse und Macht). Die Vorstellung, dass sich ein physischer Drang gegen symbolische Hindernisse wie gesellschaftlichen Anstand den Weg bahnt (Notdurft, Unbewusstes), ist traditionell mit Vorstellungen vom Maschinellen verbunden.

Der Ersatz gnädiger Autoritäten durch gnadenlose Maschinen ist daher eine traditionelle (westliche) Schreckvorstellung. Die Angst vor dem gnädigen Herrn allerdings war mitunter nicht minder groß als die Angst vor der gnadenlosen Maschine. Dessen Gnade wurde seit der Neuzeit immer weniger als bessere Alternative zur Gnadenlosigkeit der Apparaturen und Mechanismen betrachtet. Dies schlägt sich in erzählerischen Motiven wie Don Quijote oder Graf Dracula nieder. Die Emanzipation der beherrschbaren Maschinen und Mechanismen als Ersatz für unbeherrschbare Gnade liegt dem Horrorgenre in Literatur und Film zugrunde, das sich seit dem 18. Jahrhundert aus religiösen Warnvorstellungen entwickelt hat.

Gleich wie man sich beim Horrorfilm vor dem gnadenlosen Geschehen zurücklehnen und entspannen kann, so ist das bei jeder Maschine möglich, sofern sie von ihren Benutzern beherrscht wird. Daher hat gerade die zwiespältige Angst vor der Maschine die Entwicklung und Emanzipation der Maschinen in der westlichen Kultur befördert.

Makromaschinen, Nanomaschinen

Sind nicht Meterologische Systeme auch Maschinen? Planetenlauf? Universum? Nanotechnologie? Aber bitte nur etwas einfügen, wenn wirklich sinnvoll, belegt und wenn man sich damit wirklich auskennt und es sauber, verständlich, strukturiert dargestellt wird. Sonst ist es besser, es bleibt draussen. --Diwas 13:55, 17. Jun. 2007 (CEST)

Neuordnung

Hallo, ich hab nun den historischen Teil etwas erweitert, leider fehlen bei den frühen Quellen die Definitionen, aber ich hab zumindet mal eine Art Zeittafel (was imho wichtig ist), dann hab ich den Artikel etwas umstrukturiert und geglättet, nun kann man an die anderen Dingen die hier in der Diskussion liegen dran gehen..., ich mach nun aber mal die Überarbeiten Marke raus, und schau mal wie der Artikel sich gestaltet --Düsentrieb 19:06, 20. Jun. 2007 (CEST)

Nochmal Auslagerung !

Westliche Emanzipation der Maschine

Es geht um diesen Teil:

 X schnipp/schnapp----

Die Maschine (auch im symbolischen Sinn der blind vollzogenen Regel) ist seit dem christlichen Mittelalter ein warnendes Beispiel der Gnadenlosigkeit. Das bekannteste Symbol dafür ist die gnadenlos tickende Uhr. Gnade als die Macht und die Fähigkeit, Ausnahmen zu machen, ist nach mittelalterlicher Vorstellung eine Eigenschaft jeder gerechten Autorität. Wahre Autorität sieht die Besonderheiten und ist nicht blind wie eine Maschine. Um diese Forderung zu erfüllen, muss die "gnadenlose" Technik (je effizienter sie ist, desto weniger Ausnahmen kann sie machen) grundsätzlich an Untergebene delegiert werden. Perfektionierte Technik war ein Zeichen niedriger sozialer Stellung. Eine Folge davon war, dass Herrenlosigkeit mit Gnadenlosigkeit und mit Maschinenähnlichkeit gleichgesetzt wurde: Der Soldat wird ohne gnädigen Befehlshaber zur gnadenlos plündernden Maschine, so wie der Tod ohne die gnädige Weisung Gottes als höchstem Richter zum gnadenlosen Henker wird. Herrenlose Hunde (oder Untertanen) rotten sich zusammen und verhalten sich dann scheinbar wie ein gnadenloses Regelwerk – ein Maschinenbild, das noch in der Verhaltensforschung des 19. und 20. Jahrhunderts präsent war. Die rechts- und linksextremen Massenbewegungen nach dem Ersten Weltkrieg, nachdem die gnädigen Herren entmachtet waren, lassen sich in dieser Richtung deuten (etwa Elias Canetti: Masse und Macht). Die Vorstellung, dass sich ein physischer Drang gegen symbolische Hindernisse wie gesellschaftlichen Anstand den Weg bahnt (Notdurft, Unbewusstes), ist traditionell mit Vorstellungen vom Maschinellen verbunden. Der Ersatz gnädiger Autoritäten durch gnadenlose Maschinen ist daher eine traditionelle (westliche) Schreckvorstellung. Die Angst vor dem gnädigen Herrn allerdings war mitunter nicht minder groß als die Angst vor der gnadenlosen Maschine. Dessen Gnade wurde seit der Neuzeit immer weniger als bessere Alternative zur Gnadenlosigkeit der Apparaturen und Mechanismen betrachtet. Dies schlägt sich in erzählerischen Motiven wie Don Quijote oder Graf Dracula nieder. Die Emanzipation der beherrschbaren Maschinen und Mechanismen als Ersatz für unbeherrschbare Gnade liegt dem Horrorgenre in Literatur und Film zugrunde, das sich seit dem 18. Jahrhundert aus religiösen Warnvorstellungen entwickelt hat. Gleich wie man sich beim Horrorfilm vor dem gnadenlosen Geschehen zurücklehnen und entspannen kann, so ist das bei jeder Maschine möglich, sofern sie von ihren Benutzern beherrscht wird. Daher hat gerade die zwiespältige Angst vor der Maschine die Entwicklung und Emanzipation der Maschinen in der westlichen Kultur befördert.

 X ----

Also nicht das ich den Text als solchen uninteressant finde.. aber er stößt halt an die Grenzen der Wikipedia... kann jemand daraus was konformes machen? ---Düsentrieb 19:32, 20. Jun. 2007 (CEST)

Einleitung

Im Ersten Satz der Einleitung wird hier die Verwendung des Gegenstandes (hier Maschine) genannt, im zweiten die Erwartungen an den Gegenstand. Ich meine stattdessen sollte dort stehen was eine Maschine ist. Sind Maschinen dadurch definiert, dass sie von Menschen verwendet werden? --Diwas 12:54, 10. Sep. 2007 (CEST)

Es ist eine interessante Frage, was oder wer eine Maschine ist. Ob ein Begriff einer Definition folgen oder sich durch seinen Gebrauch ergeben soll, ist ein zentrales philosophisches Problem, das wir in diesem Artikel nicht bewältigen (siehe Familienähnlichkeit). – Es gibt die Meinung, dass alle Menschen Maschinen sind. Julien Offray de la Mettrie konnte schon im 18. Jahrhundert mit seinem Buch L'Homme machine („Die Maschine Mensch“) provozieren. Die Freiwilligkeit des moralischen Handelns im christlichen Weltbild wird oft dem unfreiwilligen Handeln der Maschine gegenübergestellt. Die philosophische Richtung des Determinismus ist dagegen oft mit dem Vorsatz einer Emanzipation des Maschinellen verbunden. Alles in allem ein komplizierter Gegenstand, der nur durch eine historische Darstellung der Maschinenbegriffe behandelt werden könnte. --Summ 13:28, 10. Sep. 2007 (CEST)

Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich erwarte im ersten Satz "X ist ein Y mit dem Merkmal A." Ich erwarte im Ersten Satz nicht "X wird von den Wesen M als ein Y verwendet." Die Frage war nicht welche Definition in der Einleitung stehen soll oder welche dem Lemma zugeordneten Begriffsvarianten in der Einleitung genannt werden sollen, sondern ob es tragbar ist, im Ersten Satz zu schreiben, was man mit dem Ding das erklärt werden soll tut, und im zweiten Satz, was man von dem Ding erwartet, anstatt zu schreiben was das Ding ist und ggf. was es auch sein kann.--Diwas 03:14, 11. Sep. 2007 (CEST)

Maschinen (μηχανη griech. mechané: Gerüst, Vorrichtung, List) sind Arbeits- oder Hilfsmittel vor allem zur mechanischen Einwirkung. Viele Maschinen sind steuerbar. Die Wirkung, Arbeitsweise und Steuerung der Maschinen sind durch ihre Konstruktion vorgegeben. Die ihnen zugeführte Energie, Kraft und Befehle sollen sie ihrem jeweiligen Zweck entsprechend umsetzen, wandeln und zielgerichtet ausüben oder abgeben. Meist dienen sie der Verstärkung der Kräfte des Nutzers und Ergänzung seiner Fähigkeiten, einem gezielten Krafteinsatz und der bequemeren und schnelleren Ausführung von Routinearbeiten. Maschinen werden in der Philosophie anders begriffen als in der Maschinenrichtlinie der EU.

Maschinen (μηχανη griech. mechané: Gerüst, Vorrichtung, List) werden von Menschen als Arbeits- bzw. Hilfsmittel vor allem zur mechanischen Einwirkung verwendet. Viele Maschinen werden von Menschen gesteuert. Die Wirkung, Arbeitsweise und Steuerung der Maschinen werden durch die Konstrukteure festgelegt. Die Menschen führen den Maschinen Energie zu, üben Kraft über sie aus und befehlen ihnen diese Kräfte dem von dem Menschen jeweils gewünschten Zweck entsprechend umzusetzen, zu wandeln und zielgerichtet auszuüben oder abzugeben. Meist werden von ihnen eine Verstärkung der eigenen Kräfte und Ergänzung der eigenen Fähigkeiten, ein gezielter Krafteinsatz und die bequemere und schnellere Ausführung von Routinearbeiten erwartet. Philosophen begreifen Maschinen anders als die EU in der Maschinenrichtlinie.

Aufweichend muß ich einräumen, dass ich ab dem zweiten Satz nicht ganz zu streng wäre, der Erste Satz sollte aber als (grobe) Definition formuliert werden, nicht als Angabe der Verwendung der Sache, oder wird das anders gesehen? --Diwas 03:14, 11. Sep. 2007 (CEST)

Nichts gegen Verbesserungsvorschläge. In einer früheren Version, wie ich mich erinnere, waren auch Tiere drin, daher kommen die Menschen vor. So unsinnig ist das nicht. Tiere werden oft zum Antrieb von Maschinen gebraucht, können sie aber in der Regel nicht selbst gebrauchen. Da fragt sich schon auch, wer das Sollen der Maschine bestimmt und für wen. Der Schauspieler als Deus ex machina braucht eine Maschine zum Auftritt, im Unterschied zum Gott, den er darstellt. Auch hier ist die Maschine klar auf den Menschen beschränkt. --Summ 23:16, 11. Sep. 2007 (CEST)

Ganz unsinnig ist das nicht, jedoch würde ich als Ersten Satz einer Enzyklopädie eine unmittelbare Aussage darüber, was das Ding ist, erwarten. Über die jetzige Formulierung stolpere ich zwar ein wenig, aber sie verursacht keine Schmerzen, wie etwa Dortmund-Wambel der Erste Satz lautet dort Wambel liegt in der östlichen Innenstadtperipherie Dortmunds. Dort wird im ganzen Artikel nicht gesagt das es ein Stadtteil ist. Das muß man sich zusammenreimen. Solche Artikel haben mich etwas sensibilisiert.--Diwas 01:38, 12. Sep. 2007 (CEST)

Maschinen (μηχανη griech. mechané: Gerüst, Vorrichtung, List) sind Arbeits- oder Hilfsmittel vor allem zur mechanischen Einwirkung. Viele Maschinen sind steuerbar und führen komplexe Abfolgen einzelner Arbeitsschritte aus. Die Wirkung, Arbeitsweise und Steuerung der Maschinen sind durch ihren Aufbau vorgegeben. Die ihnen zugeführte Energie, Kraft und Befehle werden sie entsprechend ihrer Konstruktion, umsetzen, wandeln und gerichtet ausüben oder abgeben. Meist dienen sie der Verstärkung der Kräfte des Nutzers und Ergänzung seiner Fähigkeiten, einem gezielten Krafteinsatz und der bequemeren und schnelleren Ausführung von Routinearbeiten. Maschinen werden in der Philosophie anders begriffen als in der Maschinenrichtlinie der EU.

Meiner Meinung nach gibt meine hier vorgestellte Einleitung das Wesen aller Maschinen wieder, mit Schwerpunkt auf der technischen Begriffsvariante. --Diwas 01:38, 12. Sep. 2007 (CEST)

Gut. Der Satz gefällt mir noch nicht so. Vermutlich soll er irgendwie zwischen Energie und Information unterscheiden und alles in ein Input-Verarbeitung-Output-Schema bringen, was ich nicht nötig finde. Zwischen Philosophie und Maschinenrichtlinie zu unterscheiden, ist Unsinn. Vor fünfzig oder tausend Jahren waren Maschinen irgendwie anders, und das hat nichts mit Philosophie zu tun. Dann hat eine solche Richtlinie auch immer einen politischen Zweck, der sich im Lauf der Zeit wandelt. Wahrscheinlich ist die Maschinenrichtlinie eher Philosophie, als es eine historische Darstellung der Maschinen wäre. --Summ 22:13, 12. Sep. 2007 (CEST)

Den "Die ihnen zugeführte Energie…" könnte man auch weglassen. Ich wollte damit allgemein beschreiben was Maschinen tun und dabei auch ganz unterschiedliche Maschinen berücksichtigen. Der kurze Satz davor sagt das wesentliche schon. Mit dem letzten Satz wollte ich darauf hinweisen, dass in der Philosophie auch soziale Gefüge und anderes eher abstraktes als Maschinen bezeichnet werden, dieser Begriff von Maschinen ist aber wohl nicht so wesentlich und kann auch entfallen.--Diwas 02:17, 13. Sep. 2007 (CEST)

Maschinen (μηχανη griech. mechané: Gerüst, Vorrichtung, List) sind Arbeits- oder Hilfsmittel vor allem zur mechanischen Einwirkung. Maschinen verstärken, ergänzen oder ersetzen Kräfte des Nutzers und üben diese Kräfte gezielt aus. So entlasten sie den Nutzer vor allem von Routinearbeit und Schwerarbeit oder ermöglichen genaueres und feiners Arbeiten. Der Aufbau einer Maschine legt ihre Arbeitsweise fest. Eventuelle Steuerungsmöglichkeiten ergeben sich ebenfalls aus der Konstruktion.--Diwas 02:17, 13. Sep. 2007 (CEST)

Kluge Sätze, aber ein sehr wichtiger Aspekt fehlt völlig. Maschinen sind vom Menschen erdacht. Kein anderes Lebewesen erstellt oder nutzt Maschinen. Maschinen sind die konsequente Weiterentwicklung der Verwendung von Werkzeugen. Viele Tiere benutzen Werkzeuge. Harte Nüsse werden mit Steinen aufgeschlagen. Immer wieder muss man einen geeigneten Stein und einen Amboß suchen. Eine Nussknackmaschine kann immer wieder verwendet werden. Sogar an Stellen wo in der Umgebung keine geeigneten Steine sind. Für viele Vorgänge in einer Maschine gibt es kein Vorbild in der Natur. Der Mensch hat niemals in der Natur das Vorbild für eine Dampfmaschine gesehen. Erschaffen hat er sie trotzdem.

Also muss in der Einleitung der Satzteil : vom Menschen erdachte vorkommen. Ergänzt durch die Bemerkung, dass Maschinen nicht von der Natur abgeschaut wurden.--Kölscher Pitter 17:02, 25. Sep. 2007 (CEST)


Die Einleitung finde ich unbefriedigend. In meinem Lexikon liest sich das anders: Da wird Energie in eine Vorrichtung eingebracht, und dann bewegt sich etwas in "vorgeschriebenen Bahnen", bzw. es wird etwas mit "regelmäßiger Wiederkehr" bewegt. Das finde ich kurz und prägnant. --Olaf Pung 22:44, 31. Jan. 2008 (CET)