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Harald Hartung

Harald Hartung (* 29. Oktober 1932 in Herne) ist ein deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Harald Hartung entstammt einer Bergmannsfamilie. Er verbrachte die Kindheit in Herne, Mülheim/Ruhr und in Prag. Nach dem Abitur begann er 1954 ein Studium der Germanistik und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, das er an der Universität München fortsetzte und 1960 mit dem Staatsexamen abschloss. Von 1960 bis 1965 arbeitete er als Gymnasiallehrer an Schulen im Ruhrgebiet. 1966 ging er nach Berlin, wo er als Dozent an der Pädagogischen Hochschule wirkte. 1971 wechselte er zur Technischen Hochschule Berlin; dort hatte er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahre 1998 eine Professur für Deutsche Sprache und Literatur inne. Von 1983 bis 1986 war er ehrenamtlicher Direktor des Literarischen Colloquiums Berlin.

Harald Hartung ist neben seiner Arbeit als Dozent, Literaturkritiker und Herausgeber auch als Verfasser von Gedichten und Essays hervorgetreten.

Harald Hartung ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland, der Berliner Akademie der Künste, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Er erhielt u.a. folgende Auszeichnungen: 1979 den Förderpreis des Theodor-Fontane-Preises, 1987 den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis, 1999 den Internationalen Lyrikpreis „Chianti Ruffino-Antico Fattore“, 2002 den Preis der Frankfurter Anthologie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie 2004 den Würth-Preis für Europäische Literatur.

Werke

Herausgeberschaft

Literatur

Personendaten
Hartung, Harald
deutscher Autor und Literaturwissenschaftler
29. Oktober 1932
Herne