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Diskussion:Executive Producer

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EXECUTIVE PRODUCER IST KEIN AUSFÜHRENDER PRODUZENT!

Der Artikel begeht leider von vornherein den Fehler, den Begriff des EXECUTIVE PRODUCER mit dem Begriff des im deutschen Sprachraum gebräuchlichen AUSFÜHRENDEN PRODUZENTEN zu verknüpfen.

Was nützt es, wenn später erklärt wird, dass der E.P. kein Herstellungsleiter ist. Zwar ist ja nachvollziehbar, wo der "falsche Freund" (so heißt das ja in der Übersetzungswissenschaft) "Ausführender" Produzent herkommt, er wird nur durch die immer wieder gern wiederholte Verknüpfung mit dem Begriff des E.P. nicht richtiger! Wie viel Sinn macht ein "ausführender" Produzent, der in der Realität häufig nicht mehr macht, als einen bestimmten Anteil des Geldes zu beschaffen? Er ist in der Ausführung der Produktion nicht mehr im Geringsten beteiligt.

Ein Parallelbeispiel: Wäre es richtig, beim US-Begriff HIGH SCHOOL immer im gleichen Atemzug von HOCHSCHULE zu sprechen, nur weil es sich um eine "höhere" Schule im amerikanischen Kontext handelt? Das wäre Unsinn. Und genau solcher Unsinn ist es, beim Executive Producer immer wieder von einem Ausführenden Produzenten zu sprechen.

Dann korrigiere den Artikel doch bitte bzw. verfasse ihn neu. Rhaegar Targaryen 17:04, 14. Nov. 2006 (CET)
Der EP wird nun mal - auch wenn es eine inhaltlich fragwürdige Übersetzung ist - im Deutschen als "Ausführender Produzent" bezeichnet. Das ist historisch begründet: Beim Übersetzen der amerikanischen Vorspänne hat man in der Nachkriegszeit unbedingt einen deutschen Begriff finden wollen - aber den Beruf gab es ja in der Form in Deutschland nicht. Analog dazu tauchten früher die amerikanischen Produzenten und Production Manager in deutschen Vorspännen als "Produktionsleiter" oder "Herstellungsleiter" auf. In den nächsten Tagen schreib ich mal nen neuen Text. -- Tvwatch 13:06, 12. Jan. 2007 (CET)

Ich bin selber executive producer und habe an dem artikel nicht das geringste auszusetzen. Das Berufsfeld des EP ist gut und präzise erklärt. Daß es in Deutschland einen Herstellungsleiter gibt, der teilweise das gleiche macht spielt doch gar keine Rolle - das ist ja so, als ob man sagt ein Artikel über die amerikanische "High-School" sei falsch, da es sich inhaltlich mit dem deutschen "Gymnasium" überschneidet... also weg mit dem Quatsch-Baustein, also wirklich...!

Ich finde auch, daß der Begriff executive gut erklärt ist, die Beschreibung, daß es sich eben oft auch um ein vorstandsmitglied des Filmstudios handelt. Also ich finde, es gibt ganz andere Artikel die man überarbeiten müßte, der hier ist doch prima! Würd echt nicht dran rum stümpern, wär schade..

Verschub von Vorne

Hallo die Wikipedia.


Der "Executive Producer" arbeitet im Auftrag eines Produzenten, Major Studios (in den USA), TV-Senders, privaten Investors oder mehreren Investoren, Filmfonds, finanzierenden Insitutionen oder anderen Geldgebern, die in den Film investieren.

Der "Executive Producer" arbeitet normalerweise unter der Leitung des Produzenten/ Major Studios oder in Absprache mit ihm zusammen. Der Executive Producer und der Produzent können auch eine und die "selbe" Person sein, d.h. sowohl die Produktion komplett finanzieren und ausführen, um dann am Gewinn aus dem Verkauf des Films auf Home Video oder in Teatralic Realese beteiligt zu sein. Man unterscheidet dabei die Sparte Film und Fernsehen von einander, durch Anspruch und harten Wettbewerb auf dem Filmmarkt.

Wenn der Executive Producer unter dem Producer (in Deutschland: unter Produzenten) arbeitet, vor allem im Fernsehen Bereich, ist er finanziellam Gewinn und dem Verkauf des Films nicht beteiligt. Seine Tätigkeit als fester oder freier Angestelter endet mit der Fertigstellung des Films, bzw. nach der Beendigung der Dreharbeiten und der Postproduktion. Dann übergibt der "Executive Producer" den fertigen Film an den Produzenten weiter. Der Produzent startet dann die Phase des Vertriebs oder Distribution. Der Filmproduzent versucht dann den Film an den Distributor auf Filmmärkten und Festivalen anzubieten oder direkt an die Kinos (Selbst-Distribution) zu verkaufen.

Der Fernsehproduzent, anders als der Filmproduzent, verkauft den Film direkt an den TV-Sender, wenn der Film im Auftrag von Sendern oder Redakteure finanziert und hergestellt wurde.

Der Begriff Producer und Produzent hat in Deutschland unterschiedliche Definizionen. Der Produzent in Deutschland gleicht dem Inhaber der Filmrechte, die er an dem Film nach seiner Herstellung erwirbt. Er behält die Rechte, die er weiter verkaufen kann oder darf.

Der Producer in Deutschland kann zum Beispiel nur ein Angestellter einer Film-und Fernsehproduktionsfirma sein, der keine Rechte an dem Film besitzt, sondern nur im Auftrag des Produzenten auf Honorarbasis handelt, seine Leistungen zur Verfügung stellt und die Produktion bis zur Ende ausführt.

Der Begriff "Executive Producer" (engl.) wird hauptsächlich in Amerika verwendet. Für Deutschland ist dieser Begriff nicht gänglich, selten oder wird als Ohrenschmaus verwendet. In Deutschland ist der "Executive Producer" praktisch der TV-Producer, der unter der Leitung des Produzenten arbeitet, teilweise auch der Produzent selbst, der im Auftrag des Senders handelt und die Rolle als Ausführender das Films gegenüber dem TV-Sender übernimmt.

Wenn es in dem Film mehrere Produzenten gibt, definiert man dann nach der Position und Ährarhie der Verantwortung und der Aufgabeverteilung in dem Film. Es gibt dann Unterschiede zwischen dem Co-Produzent, Produzent, ausführender Produzent, Kreativer Producer, Line Producer etc... je nachdem wie groß und aufwending die Produktion ist und wie viele Produzenten und Producer darin beteiligt sind.


Dieser Bericht stammt von der Filmemachrin und Absolventin der Münchner Filmhochschule.

www.hff-muenchen.de


Tätigkeits- und Verantwortungsbereich

Die Aufgaben des Producers beginnen bereits bei der Konzeption einer Fernsehsendung, einer Filmproduktion. Er ist an der Entstehung einer Idee maßgeblich beteiligt, sucht die Autoren, liest und beurteilt Drehbücher, überwacht die Entwicklung eines Projekts und stellt auch die Finanzierung zusammen. Er erstellt mit dem Regisseur und dem Produktionsleiter den Drehplan und ist letztlich für die Durchführung und Fertigstellung einer Produktion verantwortlich. Dramaturgische Fähigkeiten, Organisationstalent und ein gutes Fingerspitzengefühl für publikumsträchtige Ideen, gute Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Englisch sind Grundvoraussetzungen. In aller Regel hat ein Producer Abitur sowie ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Mehrjährige Berufserfahrung in der Film- und Fernsehproduktion sind dringend nötig, um bei einem TV-Sender oder einer Produktionsfirma zum Producer "befördert" oder gar selbständiger Produzent zu werden.