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Armand Heine

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Armand Heine wurde anno 1818 in Bordeaux geboren und wohnte später auf seinem Schloss und Weingut Beychevelle in Bordeaux. Er war ebenfalls jüdischer Banker. Zusammen mit seinem Bruder Michel gründeten sie 1883 gemeinsam das berühmte Bankhaus Armand & Michael Heine in Kooperation mit der Familie Rothschild-Frères & Co. in Paris und New Orleans, Louisiana in den USA. Armand war verheiratet mit der Architektin und Comtesse Amélie Celeste Marie Kohn, Tochter eines berühmten, sehr reichen jüdischen Architekten und wurde geboren in New Orleans, Louisiana.

Frau als Bauherrin Die Schlossherrin vom Schloss Meggenhorn und Bauherrin der Kapelle, Gräfin Amélie Celeste Marie Heine-Kohn aus Paris, war ursprünglich Jüdin, konvertierte aber als Erwachsene zum katholischen Glauben. Als sie 1886 das Schloss Meggenhorn erwarb, wollte sie sich nicht mit der bestehenden Hauskapelle begnügen. Sie beauftragte den Luzerner Architekten Heinrich Viktor von Segesser, eine freistehende Schlosskapelle zu planen und zu bauen. Die damalige Besitzerin Amélie Celeste Marie Heine-Kohn ließ die Kapelle nach dem Vorbild der Schlosskapelle von Amboise an der Loire erbauen. 1888 wurde die Schlosskapelle eingeweiht. 12.05.1915 starb sie in ihrem Schloss Meggenhorn.

Gräfin Amélie Celeste Marie Heine-Kohns ließ 1900 aus Dankbarkeit für die Errettung von einer schweren Krankheit die über fünf Meter hohe Christusstatue auf dem Felssporn über dem Seeufer Meggenhorns durch Bildhauer Josef Vetter aus Luzern erbauen. Diese wurde vom Bischof von Basel eingeweiht.

1920 verkaufte Mme. Paule Marguerite Laure Juliette Adélaïde Furtado-Heine das Schloss Meggenhorn an Jakob-Heinrich Frey-Baumann. Heute ist die Gemeinde Meggen (Kanton Luzern, Schweiz) Besitzerin der ganzen Domäne.

Zusammen mit Samuel Kohn besaßen sie große Schiffe in ihrer Firma Southern Steamship Company (u.a. die Creole Queen) und waren in Verantwortung für viele Passagier und Frachttransporte auf dem Mississippi Fluß, bis weit hin in die Karibischen Meere und auf der atlantischen Meeresküste und bis hin nach Europa. U.a. gründeten Sie gemeinsam viele Firmen, wie z.B. New Orleans and Carrollton Railroad Co., The Carrollton Bank, The Louisiana State Marine Fire Insurance Co., and The Mechanics' and Traders' Bank, The Atlantic Insurance Company and The Union National Bank etc.

Obgleich die genaue Zeit des Vaters von Amélie Celeste Marie Heine-Kohn, - Samuel Kohn, geboren in Böhmen (1783-1853) und seine Ankunft in den Vereinigten Staaten nicht bekannt ist, vermute ich, dass es einmal vor 1806 war, da im Juli selben Jahres das New-Orleans Tageblatt eine Reklameanzeige veröffentlichte, welche die Öffnung eines Hotels im Stadtteil Bayou St. John verkündet, dessen Investor Samuel Kohn war. Die Überfahrt mit dem Luxusliner von Hamburg nach New-Orleans hatte er sich mit dem Arbeiten an Bord des Passagierschiffes selbst verdient.

Samuel Kohn war anfangs in New-Orleans Geldverleiher, Investor und Immobilienförderer. Durch Esprit, Inspiration und ein wenig Glück stieg er von einem armen Immigranten, zu einem der wohlhabendensten Finanziere in New-Orleans auf. Er errichtete außer einer erfolgreichen Bankfiliale ebenfalls viele Wohnungen, Villen und kommerzielle Gebäude in der Stadt und war einer der Hauptförderer des Kaufhaus Neubaus. 1832 begab er sich in Rente och zog zurück nach Paris.

Armand Heine kaufte sein Schloss und das Weingut ‚Beychevelle’ und überließ es später seiner Tochter Maria Louise Heine die in die französische, vermögende Familie von Achille-Fould einheiratete, deren Familie mit Achille-Fould damals Napoleons Finanzminister war.

Der Bischof François de Foix-Candale ließ 1565 das Château (Schloss) ‚Beychevelle’ errichten. Es hat eine lange und bewegte Geschichte. Schon im Mittelalter wurde der Wein direkt vom Hafen an der Gironde unten am Garten aus verschifft. Seitdem zählt es zu den schönsten und spektakulärsten im Bordeaux.

1984 wurde eine große Anzahl von Anteilen des Schlosses und Weingutes ‚Beychevelle’ an Millésimes in Frankreich (GMF), d.h. an die französische Offizier Pensionskapitalgesellschaft verkauft. GMF verkaufte später 40% an die japanischen Gruppe Suntory in Tokio. Die hatten bereits das nahe gelegene Schloss und Weingut ‚Lagrange’ 1983 gekauft.

Heute ist das Schloss mit seinem großen Weingut für seinen ausgezeichneten Wein international bekannt. Mit neuem Besitz kam die neue Investition, und mit neuem Wein und einer verbesserte Qualität geht der Wein vom Schloss ‚Beychevelle’ heute in die ganze Welt. Der Wein von Saint-Julien, ist heute einer der berühmtesten Rotweine von Bordeaux.

Der Name der Châteaus kommt vom französischen Ausdruck, ‚Baissez les Voiles’, d.h. „Das Segel einziehen“. Dieser Name bezieht sich auf den ehemaligen Inhaber des Schlosses und des Weinguts, Herzog von Epernon, dem Admiral zu Frankreich und seine Forderung, gegenüber denen die mit ihren Schiffen an seinem Schloss vorbei fuhren, mussten ihre Segel aus Respekt zu ihm einziehen.

Saint-Julien-Beychevelle ist ein schönes Schloss und eine Weinbaugemeinde des Médoc in Südwestfrankreich. Die Gemeinde hat 800 Einwohner und befindet sich 50 km nordwestlich von Bordeaux an der Gironde. Das Weingut am Schloss liegt in der Gemeinde-Appellation Saint-Julien im Médoc. Sie besteht aus zwei Ansiedlungen, Saint-Julien im Norden und Beychevelle im Süden und liegt zwölf Meter ü. d. M. Architektonisch ist das Schloss im Jahr 1565 an Stelle einer mittelalterlichen Festung errichtete Château Beychevelle am bedeutendsten.

„Dank der Großzügigkeit der Familie Armand und von Michel Heines La Société philanthropique´errichteten sie eine ganze Reihe von Neuen Wohnungen in der Rue es Jeanne d’ Arc. und in der Prachtstraße Boulevard de Grenelle“, konnte man damals in Paris in französischen Zeitungen lesen.

Armand stirbt am 9.11.1883 in Saint-Julien auf seinem eigenen Schloss und Weingut ‚Beychevelle’.