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Deutsche Kolonialschule für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe

Die Deutsche Kolonialschule für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe wurde 1899 in Witzenhausen gegründet. An der Schule wurden Wirtschafts- und Plantagenbeamte sowie Landwirte, Viehzüchter, Wein- und Obstbauern ausgebildet. Nach zwei- oder dreijähriger Ausbildung konnte ein „Diplom der Deutschen Kolonialschule“ mit der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfter Koloniallandwirt“ erworben werden. Die Ausbildung diente der Vorbereitung auf das Leben und Arbeiten in den deutschen Kolonien. Die Schirmherrschaft hatte Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg inne. Schulgründer war Ernst Albert Fabarius.

Die Kolonialschule bestand bis 1956 und wird seither als „Deutsches Institut für tropische und subtropische Landwirtschaft“ weitergeführt. Die Nachfolgeeinrichtungen bilden heute einen Nebenstandort der Universität Kassel.

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