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Borromäische Ringe

Die Borromäischen Ringe sind eine spezielle Anordnung von mindestens drei (biegsamen, nicht ebenen) Ringen, mathematisch gesprochen eine Verschlingung mit drei Komponenten, für die Folgendes gilt: Löst man einen der Ringe heraus, so sind auch die beiden anderen frei (oder alle anderen im Falle von mehr als drei Ringen). Das heißt, die Ringe sind paarweise unverschlungen.

Ihren Namen haben sie von der italienischen Familie der Borromäer, die Ringe in ihrem Familienwappen führte und als Knöpfe an ihren Uniformen trug.

In der katholischen Kirche sind sie ein Symbol für die Kirchengemeinde: Sie halten nur zusammen, wenn sich alle einig sind. Das Ausscheren eines Mitgliedes lässt die ganze Gemeinschaft auseinanderfallen.

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