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Diskussion:Blutgruppe

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Verträglichkeit zwischen den Blutgruppen, Universalspender

ich kann mich an meine Schulzeit noch soweit errinnern, das es auch eine Liste gab, welche Blutgruppenkombinationen sich wie vererben. Allgemein müsste man an dem Artikel noch ein bisschen feilen.


das habe ich auch mal gehört. von wegen dass a oder b gegenüber 0 immer dominant ist und so weiter. das fände ich ganz interessant. ergänzung folgt falls ich mein bio buch finde.

--Cienfuegos 21:43, 25. Nov 2004 (CET)

Das ständige hin- und her bei der Kompatibilitaetstabelle nervt. Was macht also ein Informatiker? Genau, lässt sich die Kompatibilitaet berechnen und als Tabelle ausgeben, fix und fertig zum einkopieren.

http://guidod.homelinux.org/wikipedia/blutgruppenvertraeglichkeit.py
Kompatibilität der Blutgruppen
Empfänger Spender
0- 0+ B- B+ A- A+ AB- AB+
AB+ X X X X X X X X
AB- X   X   X   X  
A+ X X     X X    
A- X       X      
B+ X X X X        
B- X   X          
0+ X X            
0- X              

viel Spaß, GuidoD 23:51, 9. Mär. 2007 (CET)

Bei dieser und den anderen Tabellen ist nicht eindeutig, worauf sich das "+" bzw. "-" bezieht.

als ich beim roten kreuz zum thema blutgruppenverträglichkeit, bekam ich folgende antwort: ein mensch mit der blutgruppe 0+ kann nur einem mitmenschen mit der selben blutgruppe oder menschen mit der blutgruppe A+ , B+ und AB+ spenden. der grund ist dass der rhesusfaktor zwischen spender und empfänger gleich sein muss. dh. menschen mit einem negativen rhesusfaktor können kein blut mit positiven rhesusfaktor bekommen.

Daher folgende tabelle:

(unsichtbar gemacht)

--Knopferl28 21:34, 21. Apr 2007 (CET)

Zu Blutgruppenunverträglichkeit beim Rhesusfaktor hat die englischen Wikipedia einen aussagekräftigen Abschnitt: A RhD negative patient who does not have any anti-RhD antibodies (never being previously sensitized to RhD positive RBCs) can receive a transfusion of RhD positive blood once, but this would cause sensitization to the RhD antigen, and a female patient would become at risk for hemolytic disease of the newborn. If a RhD negative patient has developed anti-RhD antibodies, a subsequent exposure to RhD positive blood would lead to a potentially dangerous transfusion reaction. RhD positive blood should never given to RhD negative women of childbearing age or to patients with RhD antibodies, so blood banks must conserve Rhesus negative blood for these patients. In extreme circumstances, such as for a major bleed when stocks of RhD negative blood units are very low at the blood bank, RhD positive blood might given to RhD negative females above child-bearing age or to Rh negative males, providing that they did not have anti-RhD antibodies, to conserve RhD negative blood stock in the blood bank. = The converse is not true; RhD positive patients do not react to RhD negative blood.
Folglich gilt [RhD+] an [RhD+], [RhD-] an [RhD-]/[RhD+]. Deine Aussage stimmt in der Richtung, dass [RhD+] nicht an [RhD-], aber die Rhesusgruppe muss nicht immer gleich sein. (und nochmal: bitte diskutiere erst anstatt deine (Fehl-)Meinung in den Artikel zu stanzen - deine Aussage würde auch dem Begriff des Universalspenders entgegenstehen, der doch sehr verbreitet ist). GuidoD 22:00, 21. Apr. 2007 (CEST)
P.S. hier braucht es schon etwas mehr als deine Erinnerung, gib Verweise auf aussagekräftige Quellen! GuidoD 22:02, 21. Apr. 2007 (CEST)

und dass rote kreuz das die blutspenden durchführt ist blöd oder was ???

das etwas in deiner tabelle falsch ist sieht ein blinder. warum ist AB+ für mit allen anderen blutgruppen verträglich und AB- nicht, dass ergibt nämlich keinen sinn. die englische wikipedia irrt auch !!!!

Knopferl28 22:26, 21. Apr. 2007 (CET)

Erstens, die AB+ ist Universalempfänger, siehe auch das Bild dazu, und zweitens, erzähl bitte nichts von "die Welt ist verrückt" und gib Quellen an. Ich lass mich ja gern überzeugen, aber auch in dem höchstrelevanten Bundesärztekammer, Paul-Ehrlich-Institut: Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie) – Gesamtnovelle 2005. Bundesanzeiger 2005; 57(209a): 4–35., Abschnitt 4.3.5 "Transfusion von Erythrozytenkonzentraten" kann ich nur etwas finden, dass ein [RhD+] nicht an [RhD-] gegeben werden darf, über die Umkehrung findet sich ebenda nichts. Die Aussage dort heißt dagegen, Zitat Rh negative (D negativ) Erythrozyten können Rh positiven (D positiv) Empfängern übertragen werden, wenn keine Unverträglichkeit infolge von Rh-Antikörpern besteht. - So, und jetzt her mit deinen höherrelevanten Quellen oder akzeptier einfach, dass auch du Fehlwissen hast. GuidoD 22:54, 21. Apr. 2007 (CEST)
Ich hab die Erkenntnisse unter Rhesusfaktor#Blutgruppenkompatibilität eingearbeitet. Zur Sicherheit hab ich die Falschtabelle hier unsichtbar gemacht. Ein grundsätzlicher Hinweis: auch beim AB0-Faktor wird nach Möglichkeit blutgruppengleich transfundiert, das gibt die Blutbank jedoch nur allzuoft nicht her. GuidoD 15:10, 22. Apr. 2007 (CEST)

Blut der Blutgruppe 0 negativ kann jeder empfangen - es ist eine Universalblutgruppe. Bei allen anderen müssen Blutgruppe und Rhesusfaktor von Spender und Empfänger übereinstimmen. Ich hoffe, Sie ausreichend informiert zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen Erna Meller

von: Österreichisches Rotes Kreuz Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und Burgenland Service-Center Oberlaaer Strasse 300-306 A-1230 Wien Tel.: 01 58900-900 Fax.: 01 58900-459 Service-Nummer: 0800 190 190 mailto:servicecenter@roteskreuz.at

daher folgende tabelle:

Kompatibilität der Blutgruppen
Empfänger Spender
0- 0+ B- B+ A- A+ AB- AB+
AB+ X X   X   X   X
AB- X   X   X   X  
A+ X X       X    
A- X       X      
B+ X X   X        
B- X   X          
0+ X X            
0- X              

--Knopferl28 12:08, 23. Apr 2007 (CET)

Sage mal, würdest du bitte mal dein Hirn einschalten? Warum darf bei "0" rhesus-negatives Blut auch an rhesus-positive Empfänger gegeben werden, aber bei den anderen nicht? Das ist komplett unlogisch. Demgegenüber habe ich dir fachdienliche Quellen zugetragen, und nach deren Studium erschließt sich, dass man im Regelfall kein negatives Blut an positive Patienten gibt, weil es von rhesus-negativem Blut eh schon zu wenig gibt - das ist Praxis aber keine zwingende Inkompatibilität. Über die serologischen Grundlagen darfst du dich gern unter Rhesusfaktor#Blutgruppenkompatibilität informieren. Und jetzt erkläre du mal bitte die eingangs genannte Diskrepanz - rhesusungleich bei "0" aber sonst nicht? WWWAAAAARRRRUMMMM? GuidoD 19:37, 23. Apr. 2007 (CEST)

was fragst du das mich, es ist so ! wie das rote kreuz gesagt hat. und wenn du meinst dass das falsch ist, schreib ihnen eine e-mail die werden dir weiterhelfen. Ich sag nur dazu, das die organisation die blutspenden durchführt eine ahnung von dem haben muss, weil österreich ist nicht viel anders als deutschland. daher stelle ich den artikel wieder richtig !!! weil falsche informationen will keiner. http://www.marienkrankenhaus.org/pages/seiten/patienten/blutspende2.html --Knopferl28 21:24, 23. Apr 2007 (CET)

Und warum gibst du dann einen Querlink an, auf dem steht "Bei den anderen Blutgruppensystemen (Rhesus- und Teil-Kell-System) darf im Notfall und bei Versorgungsengpässen auch inkompatibel transfundiert werden sofern die Kreuzprobe negativ ist." - lies doch einfach mal die Informationen, die dir gegeben sind. Ich bestreite doch nicht, dass bei entsprechender Verfügbarkeit von Blutspenden immer blutgruppengleich transfundiert wird, das hat nur eben nicht mit einer grundsätzlichen Unverträglichkeit der Blutgruppen zu tun. Daher ist deine Tabelle auch falsch. GuidoD 21:56, 23. Apr. 2007 (CEST)

http://www.blaek.de/presse/aerzteblatt/2003/483_486_10_03.pdf - "Blutgruppenkompatible Auswahl der Blutprodukte", Dr.Dr. Erwin Strobel und Prof. Dr.Dr.h.c. Wolfgang Schramm, Forum Hämotherapie, Bayrisches Ärzteblatt 10/2003 ... Zitat:

Empfänger Kompatible EK
D-negativ D-negativ,
nur bei lebensbedrohlichen Situationen D-positiv
D-positiv D-positiv,
ggf. auch D-negativ (möglichst vermeiden, da D-negative EK rar sind)

mir ist das einfach zu blöd, ich habe meine informationen dargestellt, die professoren der wiener universität bestätigen. wenn jeder die information für falsch hält, dann kann man nix machen !! machts was wollts !! vielleicht ist deutschland besser als österreich !! komisch ist nur das es in österreich so viele DEUTSCHE Medizinstudenten gibt !!

--Knopferl28 18:51, 25. Apr 2007 (CET)

Aus unerklärlichen Gründen scheinst du dich nicht über die Gründe der Transfusionsregeln informieren zu wollen - und verlegst dich lieber auf themenabseitige Provokationen. Ich frage mal lieber nicht mehr, welche Professoren da herfabuliert werden. Frag diese ruhig mal und ansonsten, mach's gut. GuidoD 19:29, 25. Apr. 2007 (CEST)

DACH Unterschiede

macht es Sinn, bei der Häufigkeit des Blutgruppen zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz zu unterscheiden? Kann es sich bei den Unterschieden nicht auch um rein statistische Schwankungen handeln?


Rhesus-System

Im prinzip steht das was beim Rhesus-System steht auch in Rhesusfaktor drin, evtl. sollte man das dann heir rausnehmen und nur auf Rhesusfaktor verweisen. --Sebastian 14:07, 13. Aug 2004 (CEST)


Das Rhesus-System gehört schon zum Begriff "Blutgruppe" dazu, ein kurzer Überblick ist da auf jeden Fall nötig. Sonst müsste man den ganzen Begriff "Blutgruppe" streichen und auf Einzelthemen wie "ABO Eigenschaften", "Rh Eigenschaften" verweisen. Eine Ezyklopädie darf sich auch schon mal selber wiederholen, dann hat jeder Nutzer selber die Wahl, ob er beim kurzen Überblick bleibt(und als solcher ist dieser Beitrag sehr gut), oder ob er den einzelnen Links zu weiterführenden Themen folgt, um mehr zu erfahren. Ich glaub, Saint-Exupery hat mal gesagt, dass man die höchste Perfektion erreicht hat, wenn eine Sache einen Grad der Vollendung erreicht hat, der durch weglassen eines Details nicht mehr gesteigert werden kann. Übrigens: die regionalen Verteilungen der Blutgruppen sind schon interessant, in Kirgisien oder so haben wohl 20% B, wenn ich mich da recht erinnere. Weiß da jemand mehr? --62.134.101.116 21:51, 16. Aug 2004 (CEST)



Sollte hier nicht auch die japanische (der Astrologie ähnliche) Bedeutung der Blutgruppen erwähnt werden? 11.September 2004

blutgruppe

es steht nirgendwo wo die antikörper bei blutgruppenträger 00 gebildet werden. denn bei den anderen blutgruppen werden die antikörper von den antigenen ,die sich auf der oberfläche der roten blutkörperchen befinden, gebildet .Wo ist die bildungstätte der antikörper bei blutgruppe 00????

Antikörper werden nicht von Antigenen gebildet, sondern von Lymphozyten (weissen Blutkörperchen) die dann aber zu Plasmazellen ausdifferenziert sind und so weiter (eigenes Thema).

Ein Patient bildet immer die Antikörper, wogegen er auf seiner Erythrozytenoberfläche keine Antigene hat (Landsteinersche Regel).

Ein Patient der Blutgruppe 0 bildet also die Antikörper -A, -B, -AB und zwar auf dem selben Wege, wie Patienten der Blutgruppe A, B, AB auch, auf dem herkömmlichen Wege.

Rhesusfaktor

Welche Konsequenzen hat das Mischen einer rhesuspositiven mit einer rhesusnegativen Blutgruppe? Verklumpt auch hier das Blut? Es wäre gut, diese Information in den Artikel einzuarbeiten. Danke, --Abdull 15:21, 4. Jan 2005 (CET)


Da Patienten regulär keine Rhesusantigene im Plasma besitzen, findet primär auch keine Transfusionsreaktion statt. Bei einer lebensbedrohlichen Situation würde man also auch Blutgruppen unterschiedlicher Rhesusantigene transfundieren.

Daraufhin werden die Patienten mit hoher Wahrscheinlichkeit Antikörper bilden. Sollte dann erneut eine fremde Rhesusblutgruppe transfundiert werden, ist mit schwersten Hämolysen ("Blutauflösung") zu rechnen! Eine DIC (Mikrothrmbosierung in den Gefäßen kann die Folge sein)

Besonders schwer ist diese Reaktion bei einem Rh neg. der gegen Rh. pos. Antikörper gebildet hat. (Er besitzt dann ein irreguläres Anti-D)

Bei Frauen mit einem irregulären Anti-D ist während der Schwangerschaft das Risiko einer Fehlgeburt erhöht (Morbus hämolyticus neonatorum)

Wenn du - außerhalb des Körpers - rh- rote Blutkörperchen (Erythrozyten) mit einem Rh+ Serum vermischst, passiert schon mal sicher nichts. (Die Antikörper sind ja im Serum) Wenn du Rh+ rote Blutkörperchen mit einem rh- Serum mischst, das Antikörper enthält (nach vorheriger Aktivierung), dann binden die Rh-Antikörper aus dem Serum an die Erythrozyten. Allerdings kommt dadurch keine Verklumpung zustande, denn Rh-Antikörper sind vom Typ IgG mit nur zwei Bindungsstellen - im Gegensatz zu den A/B-Antikörpern vom Typ IgM mit zehn Bindungsstellen, die mehrere Erythrozyten zu einem Klumpen verbinden können. Im Körper hat die Bindung von IgG-Antikörpern vor allem die Konsequenz, dass die Erythrozyten von den Zellen des Immunsystems erkannt und zerstört werden. Dadurch kommt es zur "Blutauflösung" (Hämolyse), siehe früherer Kommentar. Problematisch ist dabei, das IgG-Antikörper problemlos durch die Plazenta auf ein ungeborenes Kind übergehen und damit im Kind die gleichen Effekte auslösen können. Das Erkrankungsbild is der Morbus haemolyticus neonatorum (Blutauflösungskrankheit des Neugeborenen)

120 Blutgruppen & Entstehungsdaten?

Moin, ich habe grade im Netz gestoebert und eine Seite gefunden, auf der etwas zu einer sogenannten Blutgruppendiaet stand... Dabei standen auch ein paar interessante Informationen zum Thema Blutgruppen. Der Seite nach soll es insgesamt etwa 120 verschiedene Gruppen gebnen, weiss da jemand mehr? Die meisten sind wohl eher kleine und unbekannte Gruppen?

Weiterhin stand auf der seite etwas, wann die einzelnen Blutgruppen aus dem AB0-System entstanden sein sollen.

Blutgruppe 0 Die sogenannte Urblutgruppe, wahr wohl bei den Cro-Magnon-Menschen vor 30 000 bis 40 000 Jahren in Afrika die vorherrschende Blutgruppe.

Blutgruppe A Entwickelte sich wahrscheinlich vor ca. 25 000 - 15 000 vor Christus,

Blutgruppe B Entwickelte sich wahrscheinlich vor ca. 15 000 - 10 000 vor Christus im Himalaya

Blutgruppe AB Entwicklung erst vor ca. 1000 Jahren durch vermischung der beiden Gruppen.

Weiss da jemand evtl. naeheres zu? Ich bin weder geschichtlich noch medizinisch bewandert, aber fand die Informationen ganz interessant. Wenn jemand das bestaetigen koennte, koennen wir es ja einbauen.

Quelle: http://www.lebenimoptimum.de/adipoes/sonderdiaeten.htm

Gruss, DerBigBen 19:27, 11. Feb 2005 (CET)

Ich spiel dann mal wieder den Mathematiker hier: Also das mit den 120 Blutgruppen lässt sich relativ leicht klären, wenn ich das richtig verstanden habe. Das sind nämlich nicht, wie normalerweise angenommen, 120 einzelne Merkmale, sondern die Kombinationen von Blutgruppen. So sind allein durch das AB0- und das Rhesus-System 8 verschiedene Kombinationen möglich, obwohl wir nur fünf (A, B, 0, Rh+ und rh-) Merkmale haben. Diese acht multipliziert man dann noch mit den vier Möglichkeiten vom Kell und den drei vom MN-System und schon ist man bei 96 Blutgruppen. Und jeder weitere Faktor lässt diese Zahl verdoppeln.
Das ist mathematisch gesehen richtig, wenn du so vorgehst kommst du allerdings tatsächlich auf mehrere Millionen Blutgruppen. Tatsächlich gibt es inzwischen 26 oder mehr verschiedene Blutgruppensysteme, in jedem gibt es dann wiederum verschiedene Antigene (im AB0-System z.B. sechs Kombinationen mit 4 Blutgruppen; im Rh-System gibt es noch wesentlich mehr). In manchen Systemen gibt es nur zwei Möglichkeiten (vorhanden oder nicht), in manchen auch mehr. Da jeder Mensch eine Blutgruppe in jedem System hat und die Systeme (weitgehend, einige Ausnahmen) voneinander unabhängig sind, gibt es eine fast "unendliche" Zahl von möglichen Kombinationen. Folgende Seite ist ganz informativ: http://jove.prohosting.com/~scarfex/blood/groups.html
Das mit der Entstehungsgeschichte der Blutgruppen habe ich auch so ähnlich gehört, kenne aber keine Quelle, die es bestätigt -- jooe 09:31, 13.07.2006 (CEST)

Da die Blutgruppen A und B auch bei einigen Menschenaffen vorkommen, kann das nicht sein. (2006-09-26T19:27:26) 84.154.21.105

blutgruppendiaet

Es gibt haufenweise (natürlich obskure) Bücher (allerdings in großen Verlagen, zB. Piper-Verlag) die Blutgruppendiäten propagieren. M.E. könnte man das in diesem Artikel kommentieren. Grüße - G. Plehn

"obskur" ist noch fast zu gut. Ich kannte den Begriff bis eben noch gar nicht, und was ich mal eben nachgegooglet habe, ist höchst merkwürdig. Aus der (wissenschaftlich ungesicherten) annahme einer entstehungszeit von blutgruppen und der (wissenschaftlich ungesicherten) annahme einer typischen ernaehrung dieser zeit soll auf (genotypisch) guenstige ernaehrungsform gesichert geschlossen werden, die sich phaenotypisch gesichert auspraegt, unter der annahme, dass die blutgruppen enstehung was mit ernaehrung zu tun haetten. Hackt's noch? (Abgesehen davon, wenn blutgruppen und ernaehrungsform irgendwas miteinander zu tun haetten, hust, dann waere der statistische zusammenhang sehr einfach medizinisch nachpruefbar.)
Der google toplink http://www.novafeel.de/diaet/blutgruppendiaet.htm zitiert im uebrigen die stiftung warentest zur kommentierung: Guidod 15:45, 10. Mär 2005 (CET)

Da wir trotz jahrhundertelanger Verstöße gegen diese Regeln aber immer noch am Leben sind, stellt sich die Frage nach dem Sinn und Unsinn der Diät. Einerseits reihen Humangenetiker die Entstehung der Blutgruppen anders - A war demnach die älteste-, anderseits beruhigt das Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Wien: Die Rolle der Lektine in der Nahrung wird erheblich überschätzt, und seine blutgruppenspezifische Ernährung entbehrt jeglicher Grundlage. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) beurteilt die meisten pflanzlichen Lektine als unbedenklich ... . Eine Verklumpung von Blutzellen wurde bisher in keinem einzigen Fall festgestellt. Und Belege dafür, dass Erkrankungen durch die Blutgruppendiät positiv beeinflusst werden, fehlen ebenfalls. (Stiftung Warentest: 80 Diäten im Vergleich)


Kell-System

Außer dem AB0 und dem Rhesus-System steht in den Blutspenderausweisen (zumindest in BW und Hessen) noch die Blutgruppe nach dem Kell-System. Von daher denke ich, dass es nicht so unwichtig ist. Kann jemand mit Ahnung darüber bitte genauere Informationen zum Kell-System ergänzen? --Sven423 10:43, 26. Mär 2005 (CET)

weil der eintrag bei bw/hessen blutspende irgendwie unverstaendlich ist? *zwinker* aber zumindest ein paar sachen kann schon mehr zum kell-system schreiben, als es jetzt der fall ist. Denn schliesslich steht der "kell. pos" (91%) ja deutschlandweit auf jedem blutspenderausweis drauf. Guidod 13:19, 26. Mär 2005 (CET)

Seltene Blutgruppen

Jemand "vom Fach" sollte noch ein paar Infos zu seltenen Blutgruppen posten. Ich habe mal ein wenig gegoogelt, und z.B. etwas über die sog. Bombay-Blutgruppe gelesen. Die soll nur einmal unter 300.000 Spendern vorkommen. Weiß da jemand genaues, oder hat weitere Beispiele? -- Tantalus222 08:35, 3. Jun 2005 (CEST)

Bei der seltenen Bombay-Blutgruppe liegt ein Gendefekt im H-Gen vor, so daß das Antigen mit der Sequenz N-Acetylglucosamin-Galactose endet. Das Antigen A und Antigen B können nicht synthetisiert werden, da die zugehörigen Transferasen die Anwesenheit von Fucose benötigen. --Christian2003 01:42, 2. Okt 2005 (CEST)



O vs 0

Der englische Artikel zu Blood_Type, und auch viele andere Artikel, die dies erwähnen, z.B. die Charaktärebeschreibung zu Street Fighter http://en.wikipedia.org/wiki/Dhalsim hat "O" (Oh) während die deutsche Version "0" (Null) führt - welches ist nun richtig, O oder 0? 08:35, 3. Jun 2005 Tantalus222

Allgemein ist es egal, aber eine gewissen Einheitlichkeit innerhalb desselben Artikels waere schoen. Reicht die Antwort? GuidoD 13:29, 18. Jun 2005 (CEST)
Lies dazu auch die Diskussionsseite des englischen Artikels. Dort wird gestritten, ob O oder 0 richtig ist. In der englischen Sprache hat sich anscheinend O (Buchstabe O) durchgesetzt. Im Deutschen dagegen ist das eindeutig die Blutgruppe 0 (Null). --Rosenzweig δ 16:40, 18. Jun 2005 (CEST)
Im Englischen wird für "Zero" doch auch "Oh" benutzt. Darum gehts auch dort nicht um den Buchstaben, sondern um die Zahl! Also Null im Deutschen. -- Hig 23:19, 12. Mär 2006 (CET)

Quelle zum Thema Kell-System u. a.

Kann sich mal jemand u.g. Vorlesungsskript ansehen und die interessantesten Infos zum Thema Blutgruppe nach Kell u.a. in die Wiki einarbeiten? (Selbstverständlich unter Beachtung der Urheberrechte...)

17:16, 29. Jun 2005 212.162.54.42
und/oder man nehme es als Weblink herein. GuidoD 18:05, 29. Jun 2005 (CEST)

Sinn der Blutgruppen

Um nochmal die Diskussion aufzugreifen, ich habe in diesem Semester von einem Dozenten gelehrt bekommen, dass die Häufigkeit von Blutgruppe 0 in europäischen Gbieten dadurch zu erklären ist, dass diese Blutgruppe weniger anfällig für den Pesterreger ist/war und die jeweiligen Träger in der europäischen Geschichte einen Selektionsvorteil hatten. Allerdings soll diese Blutgruppe anfälliger für Magengeschwüre sein. Ich habe in meinen Büchern nichts dazu gefunden. Weiß da jemand genaueres? Spooner 18:26, 12. Jul 2005 (CEST)

Vorsicht vor dem Wort "erklaeren". In der Regel beobachtet man einfach Korrelationen, etwa das Menschen mit Blutgruppe B eine hoehere Warscheinlichkeit für Asthma haben, aber das heisst nicht, dass die Blutgruppe damit ursaechlich in Zusammenhang steht, es kann genausogut ein anderes Eiweiss sein, dass zufaellig ebenfalls mit Blutgruppe B korreliert, aus ihrem Entstehungsgebiert heraus. Wenn man nun Blutgruppe 0 haeufiger in jenen Gegenden findet wo die Pest gewuetet hat, dann muessen diese nicht in ursaechlichem Zusammenhang stehen, aber korreliert ist es erst mal. Am besten googlest du nach Blutgruppendiät, deren Anhaenger lieben Rueckschluesse aus Korrelationen auf vermeintliche Ursachen. Eine bio/chemisch fundierte Aussage ueber den Zusammenhang ist mir erstmal nicht bekannt, aber man soll nie nie sagen. Sagt, GuidoD 20:15, 12. Jul 2005 (CEST)

Blutgruppe der Eltern --> Mögliche Blutgruppe des Kindes

Dieser Abschnitt des Artikels geht offenbar davon aus, dass zB A0 und AA gleich wahrscheinlich seien, ebenso B0 und BB. Dem ist aber natürlich nicht so. Je nachdem, woher die Mutter mit Blutgruppe B stammt, gibt es ganz unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten dafür, dass sie Genotyp BB hat. Diese Wahrscheinlichkeit einfach mit 50% anzusetzen ist etwas unpassend und sollte wohl geeignet kommentiert werden. Eckhard

Es sollte hinreichend dokumentiert sein, in dem darauf verwiesen wird, dass die angegebenen Zahlen jene Prozentwerte angeben, wie sie ohne weitere Kenntnis zum Genotyp gelten. Oder eben auch deren Wahrscheinlichkeiten. Letztlich ist es naemlich so, dass die wenigsten Menschen Kenntnis ueber den Genotyp der Eltern haben, und auch die einfache Ableitung des Genotyps ueber die Blutgruppen der Grosseltern krankt an den 10% Wechselbaelgern je Nachkomme. - Ich selber sehe es vor allem als wichtig an, dass der Lesende informiert ist, dass ein Nachkomme von A plus B sehr wohl Blutgruppe 0 haben kann. Auch wenn man das mit einem einfache "X" im Feld haette machen koennen, bedeuten einem die Zahlen, dass es seltener ist, aber eben doch vorkommt. - Letztlich ist es einfach so, dass dieser Artikel keine vollstaendige Anleitung geben kann, was man aus Blutgruppen so alles herauslesen kann, das muesste dann schon prinzipiell in einen eigenen Artikel ausgelagert werden. Wenn du moechtest, dann lege doch einfach so einen an, und erklaere die Details. Das Thema ist ja nicht ganz uninteressant ;-) ... GuidoD 16:39, 8. Sep 2005 (CEST)
irgendwie reden wir aneinander vorbei. aber eh wir darueber lang philosophieren, hab ich jetzt einfach einen satz ergänzt. hoffe, damit kann jetzt jeder leben. Eckhard

ich versuche doch nochmal, meinen punkt zu verdeutlichen. nehmen wir an, die häufigkeiten der gene für A, B und 0 im genpool seien r, s und t (also r+s+t=1), dann hat ein anteil von r² (r quadrat, ich hoffe man kanns lesen) den genotyp AA und ein anteil von 2rt den genotyp A0. die bedingte wahrscheinlichkeit P(genotyp=AA unter der bedingung blutgruppe=A) ist also r²/(r²+2rt). diese bedingte wahrscheinlichkeit ist genau dann wie im artikel angenommen gleich 0.5, wenn r²=2rt, also dann und nur dann, wenn r=2t. dieselbe überlegung für BB bzw. B0 liefert s=2t, also 1=r+s+t=5t, also t=0.2, r=s=0.4. damit hätte dann ein anteil von r²=0.16 genotyp AA, 2rt=0.16 hätte A0, insgesamt also 32% blutgruppe A. genauso 32% blutgruppe B. für blutgruppe 0 erhält man t²=0.04, also 4%, für AB 2rs=0.32, also 32%.

also: die angegebenen wahrscheinlichkeiten stimmen dann und nur (!) dann, wenn die betrachtete population aus 32% blutgruppe A, 32% blutgruppe B, 32% blutgruppe AB und 4% blutgruppe 0 besteht.

so eine population gibts aber wohl nicht, nicht einmal annähernd.

eckhard

So habe ich deinen Einwand auch verstanden. Und wollte eben nicht die Verteilung in einer Population einzubeziehen. Vereinfacht gesagt, formale Vererbungsregel gegen statistische Häufigkeit. Gerade die Blutgruppe 0 ist ja tatsächlich in der Statistik sehr viel häufiger als in einer Idealpopulation im Hardy-Weinberg-Gleichgewicht (dass du mal eben für den Fall kodominanter Gene ausgerechnet hast - 4% für Blutgruppe "0"). Nina hat mal die vereinfachte Annahme in den Text geschrieben. - Grundsätzlich wäre es immer noch interessant, einen eigenen Artikel zur Blutgruppenvererbung aufzubauen. Auch nachdem ich es meiner Mutter zum dritten Mal erklaert hab, der Volksmythos einer direkten Vererbung der vaeterlichen Blutgruppe auf das Kind ist einfach nicht herauszubekommen. Und am Kuechentisch mit doppelten Allelen und statischen Verteilungen im Genom der Population zu hantieren, hmmmpfff, keine gute Idee. Nicht zu reden von diploid, homozygot usw, ein leicht verstaendlicher Aufsatz waere durchaus angebracht. GuidoD 02:00, 9. Sep 2005 (CEST)

Ach was soll's - ziehen wir es doch (endlich) als eigenen Artikel heraus. Was ist euch lieber: Blutgruppe/Vererbung (echter Unterartikel, Wiki-System setzt automatisch Rücklink), oder Vererbung der Blutgruppe (muss man erstmal finden, aber natuerliches Lemma). Oder doch anderes? GuidoD 16:52, 10. Sep 2005 (CEST)

Hallo ihr beiden, ich bin gegen die Anlage eines eigenen Artikels zu diesem Thema. Wenn, wäre es sinnvoller, im Artikel Blutgruppe die verschiedenen Blutgruppen und ihre Geschichte als Übersichtsartikel zu beschreiben, dabei detaillierter auf die anderen Systeme einzugehen und meintewegen das AB0-System auszulagern, wo dort auch ein kurzer Abschnitt über die Vererbung vorkommen könnte. Grüße, --Nina 21:58, 10. Sep 2005 (CEST)
Das Thema Blutgruppenbestimmung ist aber etwas mehr als nur AB0. Zumindest Rhesus kennt jeder, und ein typischer Blutspendepass hat den Kellerfaktor mit drauf. Und das Interesse zu deren Vererbung scheint nicht voellig erschoepfend beantwortet zu sein im Artikel. GuidoD 22:02, 10. Sep 2005 (CEST)

Blutgruppenbestimmung sollte dann ebenfalls im Hauptartikel allgemeiner, in AB0-System spezieller nur für dieses System beschrieben werden. --Nina 22:55, 10. Sep 2005 (CEST)


Formsache

hat nicht jemand lust, die tabellen am ende artikels in ihrem aussehen etwas zu vereinheitlichen? so wirkt das ganze etwas "zusammengewurstelt" aus... ansonsten ein schöner artikel. --Sjoehest 13:35, 27. Sep 2005 (CEST)

Blutgruppe der Eltern Mögliche Blutgruppe des Kindes
A und A A und O
A und B A, B, AB, O
A und AB A, B, und AB
A und O A und O
B und B B und O
B und AB A, B, und AB
B und O B und O
AB und AB A, B, und AB
AB und O A und B
O und O O

Ein Kind hat immer die Blutgruppe der Mutter die mit der Blutgruppe des Vaters zusammen "gemischt" wird und somit die Blutgruppe des Kindes entsteht.Z.B.Die Mutter hat die Blutgruppe A, so kann das Kind nur die Blutgruppe A oder AB haben.

Blutgruppen werden autosomal vererbt, also unabhäng vom Geschlecht des jeweiligen Elter. --Hati 17:27, 30. Nov. 2006 (CET)
Also ich würde es begrüßen, dieses als Tabelle im Artikel zu finden. Saxo 12:46, 13. Jun. 2008 (CEST)
Die Vererbungstabelle gibt es schon laaaaaaange an der richtigen Stelle unter AB0-System#Vererbung. GuidoD 22:17, 13. Jun. 2008 (CEST)

AB0-Gene

Es heißt im Artikel: "Die Produkte des 0-Gens sind nicht nachweisbar, das heißt das Gen ist stumm (amorph)". In diesem Fall würde es sich um ein Pseudogen handeln. Dem ist aber nach meiner Quelle nicht so. Das 0-Gen codiert für ein enzymatisch inaktives Protein, dessen Funktion noch nicht bekannt ist. Änderung?

"Die Produkte der anderen Gene sind antigenwirksame Glykoproteine." Auch das ist meiner Meinung nach völlig falsch. Die Gene codieren für Enzyme:

-Das H-Gen codiert für die H-Transferase (Fucosyltransferase) und wird bei jedem Individuum - unabhängig vom AB0-Lokus - expremiert. Sie überträgt auf die terminale Galactose das Monosaccharid Fucose. Die terminale Sequenz N-Acetylglucosamin-Galactose-Fucose repräsentiert das H-Antigen. Erythrozyten, die auschließlich das H-Gen expremieren gehören zur Blutgruppe 0 (H), so genannt, da diese Struktur keine Immunreaktionen hervorrufen kann.

-Das A-Gen codiert für die A-Transferase, die auf die terminale Galactose des H-Antigens (Substrat) einen N-Acetylglucosaminrest überträgt (N-acetylglukosamin-Galaktose/Fukose-N-Acetylgalactosamin) => Blutgruppe A

-Das B-Gen codiert für die B-Tansferase, die eine weitere Galactose auf H-Antigen (Substrat) überträgt (N-acetylglukosamin-Galaktose/Fukose-Galaktose) => Blutgruppe B

-Das 0-Gen codiert für ein enzymatisch inaktives Protein. Ein Homozygoter (00) hat somit Blutgruppe 0 (H)

Werden sowohl das A-Gen, als auch das B-Gen expremiert, werden beide Antigene auf den Erythrozyten exponiert. Das Individuum hat dann Blutgruppe AB und besitzt keine Antikörper gegen A und keine gegen B. Des weiteren kann man bei der Blutgruppe AB noch folgende Einteilungen treffen: Bei den meisten Individuen ist die Dichte des Antigens A viel höher als von Antigen B. Sie gehören zur Blutgruppe A1B, andernfalls zur Blutgruppe A2B.

Was haltet ihr davon den Text umzuschreiben? --Christian2003 01:42, 2. Okt 2005 (CEST)

Es waere eh gut, sämtliche serologischen Informationen aus dem Artikel Blutgruppe herauszunehmen, und in einen eigenen Artikel zum AB0-System zu überführen, während im Oberartikel nur ein allgemeinverständlicher Abschnitt verbleibt. Den meisten Lesern klingeln doch die Ohren, wenn die was von homozygot codiertem Protein einer enzymatisch inaktiven Fucosyltransferase lesen. Fachtexte gehören meistenteils eh in ein Fachleute-Wikipedia, die es ja an dritter Stelle durchaus gibt - aber zumindest gehören die Abschnitte abgetrennt, m.E. GuidoD 07:04, 2. Okt 2005 (CEST)


Was bedeuten?

Hallo, auf sind diverse andere Blutgruppenabkürzung aufgeführt? Was bedeuten diese? --DarkX2 13:46, 4. Nov 2005 (CET)

schwer zu erkennen, lies doch mal die Abkuerzunge vor. Vermutlich entspricht es dem ueblichen Blutspendeausweis - demnach gross A,B,AB,0 des AB0-Systems, dann die Rhesusfaktoren C,D,E wobei D der wichtigste ist, und noch der Kell-Faktor K. Kleingeschriebene Faktoren stehen typisch für Faktor-negativ, gross für Faktor-positiv - hier scheinen die irgend doppelt mit plusminus drunter, wobei dann wohl "Cc" mit "+-" ein positiv gibt. Aber warum man das nun wieder macht, *gruebel* GuidoD 17:48, 4. Nov 2005 (CET)

Die exakte Blutgruppe lautet: A Rh negativ ccddee

Antwort zum letzten Diskussionsbeitrag ==Was bedeuten?== (Guidod)

Auf dem Bild stehen außer dem ABO-System ("A") und dem Rh-Faktor ("negativ")folgende Antigene:

  D C c E e K k
  - - + - + -


Die Formel bedeutet, dass die Antigene (Rh-Blutgruppenmerkmale) c und e vorhanden sind, nicht jedoch die Antigene D, C und E. Das kleine d ist nicht aufgeführt, da es sich nicht um ein nachweisbares Antigen handelt. Dieses entspricht der häufigsten Rh-negativen Rh-Formel (ca. 15-18% der Bevölkerung in Deutschland). Von der Blutgruppe "Kell" (wichtigste Antigene K k) wurde nur K bestimmt, das nicht nachgewiesen wurde (K neg, 90%). Laut den aktuellen "Richtlinien zur Gewinnung und Anwendung von Blut und Blutprodukten (Hämotherapie)" der Bundesärztekammer und des PEI sollte die Gruppe in Deutschland folgendermaßen geschrieben werden:

   A   Rh neg  ccddee  K neg 

Anders als bei dem primär entdeckten Rh-Faktor "D" stehen bei den Genprodukten des Rh-CE-Gens (wichtigste Gene CE Ce cE und ee) die kleinen Buchstaben auch für Antigene, die durch Testseren (mit entsprechenden Antikörpern nachgewiesen werden könne. Es gibt also neben dem Anti-C Serum auch ein Anti-c Serum etc. Gleiches trifft auch für das Kell-System zu. Nebenbei bemerkt ist das Rh-Blutgruppensystem eines der komplexesten menschlichen Blutgruppensysteme. Weiteres zum Rh-System siehe "the Rh-Site"[1]

D.Roos (Facharzt für Transfusionsmedizin)

Vielen Dank - ich hab den letzten Absatz im Artikel Rhesusfaktor umgehend verarbeitet, sowie den Weblink eingearbeitet. Allerdings beisst sich das mit meiner landlaeufigen Interpretation, dass die Gross-Kleinschreibung gewoehnlich einen binaeren positiv-negativ Faktor eines einzelnen Antikoerpers / Antikoerpertests bezeichnet. Da muesste man generell mal ueber unsere Blutgruppenartikel druebergehen *seufz* GuidoD 21:50, 26. Nov 2005 (CET)

Die armen Mayas

Die Blutgruppenverteilung bei den Mayas hat zusammen 101% (wahrscheinlich Rundungsfehler). Wer kann das reparieren?

Ich vermute mal, das sind einfach Fehler, die beim Abrunden passiert sind. Bei den Kalmücken sind es auch 101% aber bei den Tschuwaschen dafür nur 99%. Misel 02:39, 5. Jun 2006 (CEST)
Im Fall der Mayas war es wohl eher ein Fehler beim Aufrunden... ;-) Saxo 11:50, 27. Jan. 2008 (CET)

Frage zu AB0-Blutgruppenunverträglichkeit bei der Schwangerschaft

Das Problem mit einer rh-Mutter und dem Rh-Kind, das bei der Geburt für eine Immunisierung der Mutter und damit Gefahr für das zweite Rh-Kind führen kann, ist mir bekannt. Was mich nun interessiert und was im Gegensatz dazu nicht in jedem Schulbuch steht (zumindest habe ich nichts gefunden): Wie ist das mit der Gefahr für das Ungeborene, wenn die Mutter 0 und damit Anti-A und Anti-B im Serum hat und das Kind Blutgruppe A/B hat. Ein solcher oder ähnlicher Fall müsste doch eigentlich bei der Blutgruppenverteilung in Mitteleuropa viel öfter auftreten als das Rhesus-Problem, trotzdem habe ich bisher nichts über dieses Problem gehört. Werden die Blutkörperchen des Kindes angegriffen und man unternimmt einfach gar nichts während der Schwangerschaft oder findet aus irgendwelchen Gründen keine Reaktion statt, z.B. weil die Antikörper gar nicht zum Kind vordringen?

Die Antikörper des ABO-Systems sind IgM-Antikörper, die zu groß sind, um die Plazenta zu überwinden. Die Antikörper des Rhesus-Systems sind IgG-Antikörper und sind plazentagängig. Quelle: http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/b/Blutgruppenbestimmung.htm -- Sr. F 20:21,20. Jun 2006 (CEST)

Blutgruppe A1

Hallo ich bin kein Fachmann, könnte daher jemand die Informationen folgender Links in dem Artikel unterbringen ?

Ich habe es so verstanden, dass A1 eine Mutation des A-Antigens ist. --84.166.250.200 15:10, 7. Mär 2006 (CET)

Schreibweise

Gibt es eine internationale Schreibweise der Blutgruppe bzw. des Kürzels? Mal wird 0 ausgeschrieben "Null" / "Zero"; Rhesusfaktor, Rh oder Rhesus; + / - oder positiv / negativ oder abgekürzt: pos. / neg. Wer kann helfen? -- Öhlfass 14:07, 16. Jan. 2008 (CET)

Blugruppenstatistiken aus Afrika?

Da ich mich für Rassen und frühe Wanderungen der Menschen interessiere: hat jemand noch Daten über die Blutgruppenverteilung in schwarzafrikanischen Staaten, womit man die Tabelle ergänzen könnte? Saxo 11:48, 27. Jan. 2008 (CET)