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Luftverkehrsgesellschaft Ruhrgebiet

Die Luftverkehrsgesellschaft Ruhrgebiet A. G., kurz LURAG, war eine der zahlreichen Fluggesellschaften unter dem Dach des Junkers-Luftverkehrs mit Sitz in Essen. Gegründet wurde sie am 24. Februar 1925, ausgestattet mit insgesamt zehn Flugzeugen (je fünf Junkers F 13 und fünf Junkers G24). 1926 ging die LURAG in die neugegründete Deutsche Luft Hansa (so die Schreibweise bis 1934) auf. Der letzte Geschäftsbericht der LURAG stammt aus dem Jahre 1935 und die Gesellschafter lösten die LURAG am 1. April 1936 auf.

Die Maschinen starteten hauptsächlich vom Flughafen Essen/Mülheim und flogen Linien nach Amsterdam, Berlin, Bremen, Breslau, Dresden, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, Kassel, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart. Wegen der Ruhrbesetzung(1923-1925) musste die LURAG jedoch vom 10. Mai 1925 bis zum 30. August 1925 auf einen Flugplatz nördlich von Dorsten-Holsterhausen ausweichen. Dieser Flugplatz lag an der Landstraße zwischen Dorsten und Erle (der heutigen Bundesstraße 224) in der damaligen Herrlichkeit Lembeck, etwa an der Grenze Üfter Mark/Rhader Mark. Ab dem 5. Oktober 1927 starteten drei Linien der LURAG vom Flugfeld Golzheimer Heide, dem gerade eröffneten Flughafen Düsseldorf, in Richtung Malmö, Berlin und München. LURAG-Flugplätze waren Essen/Mülheim, Düsseldorf, Krefeld und der nur kurzlebige Wasserflughafen Duisburg (Sommer 1927), für die Flugstrecke Duisburg-Rotterdam.