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Migrantenkirche

Der Begriff Migrantenkirche bezeichnet eine Kirche, von der ein wesentlicher Anteil der Mitglieder Migrationshintergrund aufweist.

Im heutigen Europa wird das vielfach stereotypischerweise verwendet, um sozio-ökonomische wie theologische Unterschiede zur Mainstream-Gesellschaft zu unterstellen: Migrantenkirchen setzten sich überwiegend aus Menschen von fremden, nicht westlichen Kulturen zusammen, die eher in Armut leben als zur Elite zu gehören; theologisch seien sie eher der charismatischen Bewegung zuzuordnen.

Tatsächlich sind Migrantengemeinden so vielfältig wie das Christentum. Viele Migrantengemeinden weisen auch keine theologischen Unterschiede zu Mainstream-Kirchen auf, sie unterscheiden sich nur durch ihre Sprache und eine gewisse Expatriatenkultur von lokalen Gemeinden der gleichen Konfession. Während viele dieser Gemeinden neuerer Gründung sind, einhergehend mit der steigenden globalen Mobilität der letzten 40 Jahre, sind Beispiele aus dem 19. Jahrhundert, aus dem Mittelalter und sogar aus biblischen Zeiten bekannt.

Beispiele für Migrantenkirchen sind:

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