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Helen Ward

Helen Ward (* 19. September 1916 in New York City; † 21. April 1998 in Arlington/Virginia) war eine US-amerikanische Sängerin des Swing.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Helen Ward war als Sängerin Autodidaktin; von ihrem Vater erhielt sie Klavierunterricht. Nach der Highschool sang sie zu Beginn ihrer Karriere in den 1930er Jahren in verschiedenen Tanzorchestern. Sie wurde vor allem durch ihre Tätigkeit in Benny Goodmans erster Band, der sie von 1934 bis 1936 angehörte, bekannt. Sie verließ die damals regelmäßig auf Tournee gehende Band, weil sie 1937 den Jazz-Impressario Albert Marx heiratete. Sie nahm jedoch weiterhin mit Teddy Wilson, Gene Krupa, Bob Crosby und Joe Sullivan auf. 1942 bis 1943 gehörte sie Hal McIntyres Orchester an; 1944 trat sie bei Harry James auf. 1946 und 1947 wirkte sie als Produzentin von Musiksendungen einer New Yorker Rundfunkstation. In den 1950er Jahren arbeitete sie wieder mit Benny Goodman, war aber auch bei Wild Bill Davidson und bei Peanuts Hucko tätig. Sie nahm auch Schallplatten mit Red Norvo und Hucko auf.

Im Jahr 1960 zog sie sich von der Musikszene zurück, hatte aber in den späten 1970er Jahren ein kurzes Comeback. Sie sang 1979 in verschiedenen Clubs in New York City; im Jahr 1981 erschien ihr Album The Helen Ward Song Book.[1]

Auswahldiskographie

Literatur

Anmerkungen

  1. Nachruf in Jazz House
Personendaten
Ward, Helen
US-amerikanische Sängerin
19. September 1916
New York City
21. April 1998
Arlington (Virginia)