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Diskussion:Impfung


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Inhaltsverzeichnis

Wirksamkeit (Grafik)+ Impfkritik

Es ist ja in gewisser Weise traurig, wie wissenschaftlich unfundiert hier manche Impfgegner auftreten, um ihre Ideologie auf dieser Plattform zu verbreiten und damit indirekt Todesfälle wie unten stehend fördern. Gerne würde ich den Masernfall aus NRW hier einbauen, an dem ein 5 Monate alter Junge verstarb. Das Problem war, dass seine Mutter nicht gegen Masern geimpft war und er so keinen Nestschutz über entsprechende IgG Antikörper bekam. Da in seiner Gemeinde auch kein Herdenschutz (also viele Geimpfte) da war, bekam er die Masern und verstarb letztlich. Bei einer Durchimpfungsrate von 95% wäre dies sehr unwahrscheinlich. Weiterhin kann man daraufhinweisen, dass in den Vereinigten Staaten und sogar Lateinamerika Masern praktisch ausgerottet sind (letztes Jahr 5 Fälle eingeschleppt aus Europa). Deutschland ist also in Gegensatz zu den lateinamerikanischen Ländern eher ein Entwicklungsland, was Impfschutz angeht. Das Argument, dass Impfstoffe Allergien auslösen ist ebenso fraglich, in der DDR bestand ein Impfschutz, nachdem dieser mit der Wiedervereinigung abgeschafft wurde, stieg die Allergieanfälligkeit auf Westniveau.

Einzelfälle gehören nicht in eine Enzyklopädie, weder die Fälle der (angeblich) an fehlendem Impfen Verstorbenen, noch die (angeblichen) Opfer des Impfens. Hier gehört hinein, was an wissenschaftlichen Untersuchungen veröffentlicht wurden, zur Not andere Veröffentlichungen, wenn es zu wenig wissenschaftliche Veröffentlichungen gibt. MfG :-) Mux 20:21, 28. Mai 2008 (CEST)

Einzelfälle sind sehr wohl in der Enzyklopädie erwähnenswert und wichtig (z.B.:Natalizumab). Hier mag man aber davon absehen. Trotzdem ist der Hinweise auf die Impfpflicht in der DDR und die Zusammenhang mit der Allergie doch erwähnenswert. Desweiteren ist der Zusammenhang mit Autismus vollkommen haltlos, siehe auch MMR Artikel.

Es ist grundlegend falsch das die Erkrankungen bzw. Kindersterblichkeit nach einführen von Impfungen stark gesunken ist. Die ist aus meist hygenischen Gründen schon zuvor gesunken. Hier dazu eine Grafik (entkräftet die Grafik des Artikels): http://img255.imageshack.us/img255/2282/impfkritikha3.jpg Der Pfeil zeigt auf die Einführung der Impfung und die Grafik beschreibt die Sterberate von Kindern an Masern in England (genaueres siehe http://medic.heim.at/impfen.htm)

Auch nicht ausführlich dargestellt ist, warum Impfkritiker sich gegen Impfungen stellen. Nicht aus Unwissenheit... Sie stellen sich auch nicht gegen das Prinzip der Impfung grundsätzlich sondern gegen den "Impfcoktail" (Quecksilber!, Formaldehyd, Phenolrot, Antibiotika...) Alles Stoffe die in Lebensmitteln verboten sind und schwere Allergien auslösen können. Großräumiger Antibiotikamissbrauch!

Weiters ist auch nachgewiesen, dass bei der Impftheorie von Louis Pasteur Wissenschaftsbetrug begangen worden ist! 25% der geimpfte Kinder haben laut einer Statistik Allergien. Nur 2,9 % der ungeimpfte Kinder haben Allergien. NICHT NUR PRO AUCH CONTRA ZUM THEMA IMPFUNGEN IM ARTIKEL GESAGT WERDEN. --Wassermannsschütze 17:02, 30. Nov. 2007 (CET)

full ack Wassermannschütze. Wie bereits auf der Disku des Zwangsredirects Impfkritik dargelegt, sollte das nicht unter den Teppich gekehrt werden. Die Impfkritik/Impfkontroverse ist auf Vaccine controversy sehr gut dargestellt, eine Übersetzung anzuraten. Dein Fernseher lügt
Bei nahezu jeder impfpräventablen Erkrankung lässt sich kurz nach Einführung eines Impfprogramms eine dramatische Abnahme der Erkrankungs- und auch der Todesfälle zeigen. Das ist im Artikel exemplarisch am Beispiel der Masern gezeigt. Die Fachliteratur liefert dazu noch zahlreiche weitere Beispiele. Niemand behauptet, dass dies der einzige Faktor war, der die Kindersterblichkeit reduziert hat. Man kann dies dann auch nicht durch eine Grafik ohne jegliche Legende, die im Maßstab der y-Achse so gewählt ist, dass ein Effekt der Impfung gar nicht gesehen werden kann, entkräften. In der weiteren Argumentation erkennt man dann den militanten Impfgegner: Es wird Quecksilber angeführt, das in heutigen Kinderimpfstoffen gar nicht mehr enthalten ist (sind alle - zumindest weitestgehend - thiomersalfrei). Antibiotika sind meist nur in Spuren enthalten. Die Theorie, dass Impfungen Allergien verursachen, ist auch längst wissenschaftlich widerlegt. Die beiden Postings oben erwecken damit den Eindruck, dass sie weniger als enzyklopädischer Arbeit interessiert sind, sondern mehr verunsichern bzw. provozieren wollen. --FataMorgana 09:47, 2. Dez. 2007 (CET)
Fata M. behauptet quellenlos allerhand. Der englischsprachige Wikipedia-Artikel Vaccine controversy dagegen belegt anhand von Quellen das genaue Gegenteil dessen, was Fata M. behauptet. D.F.L. 10:06, 2. Dez. 2007 (CET)
Dein Fernseher ist offensichtlich nicht der einzige, der lügt. Sogar in dem verlinkten en-wiki-Artikel kann man z. B. nachlesen, dass heutige Impfstoffe überwiegend thiomersalfrei sind - mit Quellenangabe. Den englischen Artikel finde ich gar nicht mal schlecht - Übersetzung würde sich meines Erachtens daher lohnen. Das müsste allerdings hier zunächst noch breiter diskutiert werden. Bezüglich der Allergien liefere ich gerne eine Quelle: http://www.rki.de/cln_049/nn_199596/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutungen/Schutzimpfungen__20__Einwaende.html?__nnn=true. Wenn dies den Herren hier nicht genügt, können wir auch gerne in die Primärliteratur gehen, die kenne ich nämlich auch. Wegen der Krankheitsstatistiken würde ich zunächst das Pink Book empfehlen, das ist für jeden Impfinteressierten einen Blick wert: http://www2a.cdc.gov/nip/isd/immtoolkit/content/products/pinkbook.pdf. --FataMorgana 11:49, 2. Dez. 2007 (CET)

In deiner Quelle geht auch hervor, dass es NICHT geklärt ist, ob Impfungen Allergien verursachen. Immerhin reichen Substanzen wie Formaldehyd aus um Impfviren zu töten. Ich sage, wenn der Körper zu einer Immunreaktion angeregt wird, dann soll diese nicht von Medikamenten und hoch giftigen Substanzen beeinflusst sein. Meines Erachtens kann eine Krankheit nur durch folgendes Entstehen: (psychisches) Problem - Abwehrschwäche - Krankheit. Die Schulmedizin hat das Problem nur das Phämomen zu sehen und nicht den Grund.--Wassermannsschütze 17:02, 2. Dez. 2007 (CET)

Jaja, der Kranke ist im Grunde selbst schuld an seiner Krankheit. Zeit für Bußübungen, moralische Erbauung und vielleicht den Kauf von ein paar Ablaßbriefen. Deswegen werden Menschen, die in psychologischer Betreuung sind oder keine psychologischen Probleme haben auch niemals krank. Oder ist es so, dass Menschen ohne Probleme, die krank sind, einfach nur noch nicht lange und tief genug nach ihrem Problem gesucht haben? Bei einer Ebola-Epidemie müssen plötzlich eine Menge Menschen in einem sehr engen Bereich sehr schwere Probleme haben... oder bei einer Grippepandemie sehr viele Menschen überall. --Markus Mueller 17:14, 2. Dez. 2007 (CET)
Das Thema Impfkritik auf dieser Diskussionsseite ist alt. Man kriegt nur einen langen Bart davon. Komischerweise immer nur von IP oder kurzangemeldeten Benutzern. Zu einer vernünftigen Sacharbeit im Artikelraum reicht es in der Regel nicht. Schade, ist es doch ein Projekt zum Mitmachen.
Bestimmte Facetten finde ich ganz interessant. Hygiene zum Beispiel. Deren Einfluss bestreitet ja niemand. Zum Beispiel, manche HIV-Infektion wäre durch ein Kondom vermieden worden. Ich bezweifle aber, dass man durch Händewaschen Infektionskrankheiten wirksam vermeiden oder im Einzelfall sogar zum Verschwinden bringen kann.
Die Problematik der Trägerstoffe sollte man natürlich ansprechen. Das ist ja auch der Vorteil der Fünf- bzw. Sechsfach-Impfung.
Für den Zusammenhang zwischen Impfungen und Allergiehäufigkeit müsste man doch mal medizinische Statistiken anführen können. Da wird ja auch teilweise spekuliert, dass das Immunsystem des Körpers unterbeschäftigt sei. Wie auch immer, Quellen?
Im übrigen also schon mal, was ist denn die Alternative, die Impfkritiker vertreten? Verzicht auf einige Impfungen? Verzicht auf alle Impfungen? Müsste man besser von Impfgegnern sprechen? – Simplicius 17:25, 2. Dez. 2007 (CET)

Simplicius hat geschrieben: "Ich bezweifle aber, dass man durch Händewaschen Infektionskrankheiten wirksam vermeiden oder im Einzelfall sogar verschwinden lassen kann" Verschwinden lassen kann man sie nicht, man kann jedoch die Ausbreitung eindämmen. Dr. Semmelweis hat zum Beispiel herausgefunden, dass die hohe Mutter- und Kindersterblichkeit nach der Geburt mit mangelnder Hygene zutun hat. Dafür wurde er als Narr bezeichnet und in ein Irrenhaus eingeliefert. Heute wissen wir, dass mangelnde Hygene die Schuld an der hohen Mutter und Kindersterblichkeit war. Vielleicht wissen wir ein ferner Zeit, dass Impfungen maßgebliche Schuld an den steigenden Allergien hatten. Es ist sicherlich so, dass das körpereigene Immunsystem durch Impfungen geschwächt wird und der Körper so Allergene nicht mehr bekämpfen kann. Obwohl auf jedem Fall der "Giftcoktail", der in Impfungen enthalen ist die Hauptrolle spielt. Denn solche hochgiftig Stoffe wie Formaldehyd, genetisch veränderte Stoffe... können Allergien auslösen! siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Formaldehyd#Toxische_Eigenschaften

Alternativen zu verschiedensten Impfungen sind: Hygene, Haustiere (Bauernkinder werden zum Beispiel viel seltener krank), die meisten Krankheiten sind medizinisch behandelbar. Für alle anderen Krankheiten ist für mich eine Impfung denkbar, sofern man nach der Impfung das Schüsslersalz Kalium chloratum nimmt. Homöopathische Impfungen kann ich nur teilweise empfehlen, da diese nur die Krankheit im Falle des Falles abschwächen, jedoch nicht verhindern. Aber immerhin ein Ersatz für Grippeimpfungen oder Keuchhustenimfungen, die beide unnötig sind. --Wassermannsschütze 14:56, 3. Dez. 2007 (CET)

Aus dem von Dir zitierten Formaldehyd-Artikel: «In der Natur kommt Formaldehyd zum Beispiel in Säugetierzellen beim normalen Stoffwechsel als Zwischenprodukt vor: Im Menschen werden auf diese Weise pro Tag etwa 50 Gramm gebildet und wieder verstoffwechselt». Das erscheint mir zwar etwas hoch gegriffen (soll wohl Milligramm heißen), aber wieviel Formaldehyd ist denn in einer Impfung drin? --Pathomed 20:39, 3. Dez. 2007 (CET)

Wie viel genau enthalten ist hab ich nicht ausfindig machen können. Tatsache ist, dass es reicht um Impfviren abzutöten. Der Unterschied zu körpereigenen Giften ist, dass diese gezielt produziert und abgebaut werden können. Die Impfung jedoch ist ein schwerwiegender Eingriff in den Organismus. Sie greift ganz einfach ein und überschüttet das Blut mit Formaldehyd. Doch das ist nicht der einzige allergieerregende Stoff der in Impfungen enthalten ist: Amphotericin B, hydrolysierte Gelatine, Neomycin, Thiomersal... So entstehen Allergien! In einem sind wir uns ja einig: Der Artikel muss verbessert werden, denn aus Unwissenheit kritisieren Impfkritiker Impfungen nicht. --Wassermannsschütze 16:06, 4. Dez. 2007 (CET)

Ich glaube nicht, dass man sich durch Händewaschen allein gegen Windpocken oder Polio usw. schützen kann. Soll sich also ein Kind tagtäglich mehrfach die Hände mit Formalinspray etc. desinfizieren, wie es medizinisches Personal jahrzehntelang getan hat? Allgemein steht sogar gerade die Sauberkeit im Verdacht, das Allergienrisko zu erhöhen. Hier hat sich übrigens jemand mal die Mühe gemacht, alle Inhaltsstoffe zu listen. – Simplicius 16:28, 4. Dez. 2007 (CET)

Ich habe damit nicht gemeint, dass man sich mehrfach man Tag die Hände desinfizien soll, es wäre nur sinnvoll sobald man weiß, dass zum Beispiel an der Schule, Arbeitsplatz... viele Menschen Grippe haben, vermehrt auf Hygene achtet. Im Allgemeinen ist es natürlich vorallem in Großstädten so, dass übermäßige Hygene das Allergierisiko erhöht. Sobald man jedoch auf dem Land lebt und täglich mit Schmutz, Tieren... in Kontakt kommt ist das Allergierisiko durch Überhygene meiner Ansicht nach gering. Danke, dass einen Link zu der genauen Menge der Inhaltsstoffen von Impfungen gesetzt hast. Hier erkennt man natürlich sofort wie Nebenwirkungsreich Impfungen sind. --Wassermannsschütze 18:35, 4. Dez. 2007 (CET)

Die 6-fach-Impfung reduziert die Belastung mit den Zusatzstoffen erheblich. – Simplicius 18:47, 4. Dez. 2007 (CET)
Wenn ich in der oben verlinkten PDF-Datei die ersten zwei, drei Seiten durchblättere, kommt Formaldehyd meist in Mengen < 0,001 mg vor. Laut Artikel Formaldehyd enthält der Rauch einer Zigarette 1,5 mg, also etwa das 1500-fache. Sprich die Schadstoffmenge der Impfung entspricht in etwa dem, wenn ich nach Rauch stinkend vom Wirtshaus nach Hause komme und einmal kurz ins Kinderzimmer reinschaue. Oder nicht?
--DerSchim 20:08, 4. Dez. 2007 (CET)
In der Dosis für Formaldehyd habe ich auch die Mengenangabe 0,1 mg gefunden.
Aluminiumhydroxid ist cerebral toxisch, aber ich weiss nicht, ab welcher Menge in diesen Gefahrenbereich kommt. Man schluckt das ja auch in der altmodischen Therapie gegen Sodbrennen. – Simplicius 20:39, 4. Dez. 2007 (CET)
Der menschliche Körper produziert in der Tat 50g je Tag, wegen einer Halbwertszeit von nur 1,5 min ist allerdings nur sehr wenig vorhanden. Mit der Nahrung nehmen wir 14mg Formaldehyd je Tag zu (Vegetarier deutlich mehr), also deutlich mehr als in Impfsera enthalten. Quelle: Pharmazie in unserer Zeit 1/2008 Simon983 21:39, 13. Mär. 2008 (CET)

Simplicus schrieb: Die 6-fach-Impfung reduziert die Belastung mit den Zusatzstoffen erheblich. Ist ein Argument für Mehrfachimpfungen. Ich persönlich hätte zwar auch noch einiges an Mehrfachimpfungen zu meckern, dennoch vertrete ich auch deine Meinung, dass Mehrfachimpfungen um einiges besser sind als Impfungen für nur eine Krankheit. In einem sind wir uns zumindest einig: Die Impfkritik gehört im Artikel besser dargestellt. Ich hoffe es findet sich jemand der die Impfkritik im Artikel besser und objektiver darstellt! --Wassermannsschütze 14:32, 5. Dez. 2007 (CET)

In meinen Augen müsste man sich mal mit der Problematik der sonstigen Stoffe in den Impfdosen befassen, zum anderen mit dem Zusammenhang zu Allergien. – Simplicius 21:07, 12. Dez. 2007 (CET)

Es gibt eine Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Impfungen und Allergien, ließ sich im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung gut beobachten. Ich habe im Moment keine Quelle zur Hand, suche aber gerne nochmal. Quintessenz war dass in den neuen Bundesländern seit 1990 die Impfrate deutlich rückläufig, die Zahl der Allergiker, besonders der allergischen Kinder hingegen eher ansteigend ist--Drwulf 11:57, 18. Dez. 2007 (CET)

eine sehr gute Link-Adresse

Die sanoris-Stiftung hat eine Seite zum Thema IMPFEN gestaltet. Vor allem der Menüpunkt "EINE REISE..." ist super. Damit kann man bei den Kindern das Interesse für Impfen wecken und den Vorgang der Immunisierung prima erklären. Man sollte den link bei den Linkadressen einbauen.

Anthroposophen

Hallo, wie wäre es entweder hier oder auf Anthroposophie zu erklären, warum die Anthroposophen das Impfen ablehnen? -- Mit freundlichen Grüßen, Michael Schönitzer 23:29, 7. Apr. 2008 (CEST)

Weil Krankheiten das Karma verbessern. Hier finden sich exemplarisch ein paar kommentierte Zitate aus dem Buch "Kindersprechstunde" von Michaela Glöckler und Wolfgang Goebel, Verlag Urachhaus http://fieber.blogg.de/eintrag.php?id=2 bzw. Michaela Glöckler "Begabung und Behinderung Praktische Hinweise für Erziehungs- und Schicksalsfragen", Verlag Freies Geistesleben http://fieber.blogg.de/eintrag.php?id=1 --Pathomed 00:42, 8. Apr. 2008 (CEST)

Hallo Michael, nach dem Pathomed eine Aussage zu Karma gemacht hat, die ohne Quellenstudium nicht zu verstehen ist, will ich versuchen, die anthroposophische Sicht am eigenen Beispiel in verständliche Worte zu fassen. Zunächst lehnen nicht "die Anthroposophen" Impfen ab, sondern einige, zudem gilt das nicht für jede Impfung, sondern wird im Einzelfall entschieden. Ich lehne für mich Impfungen ab, weil ich Krankheiten nicht als Störung begreife, sondern als Teil des Lebens. Wenn ich Grippe bekomme, zeigt mir das zunächst, dass meine Immunkräfte zu schwach waren, ich also nicht sorgfältig genug mit den eigenen Kräften gehaushaltet habe. Die Krankheit mit dem daraus resultierenden Fehlen an der Arbeitsstelle (was mir sehr unangenehm ist) zwingt mich zum Nachdenken. Im Idealfall gehe ich in Zukunft vorsichtig genug mit mir und meinem Körper um. Aber selbst schlimmere Krankheiten bis hin zu dauerhaften Schäden sehe ich als etwas, was zu meinem Leben dazu gehört. Wenn es denn so sein soll, so werde ich diese Last tragen. Genau wie Freunde von mir, deren Kind durch einen Impfschaden dauerhaft behindert ist. Auch sie tragen das, was ihnen durch Impfen in ihr Leben gestellt wurde. Ob ohne Impfung das Kind vielleicht eine andere Krankheit bekommen hätte? Niemand weiß es. Durch Impfen kann man die Chance auf ein leidarmes Leben vergrößern, aber Sicherheit gibt es keine. Um das zu erkennen genügt ein Besuch im Krankenhaus. Und um einem Missverständnis vorzubeugen: Ich gehe nicht jedes Risiko ein, bloß weil ich weiß, dass in meinem Leben Dinge passiert sind und passieren werden, die ich mir vor der Geburt selbst gewählt habe (darunter verstehe ich Karma). Es ist eine permanente Aufgabe, abzuwägen, welches Risiko ich vermeide und welches nicht. Der Bereich zwischen einerseits sich wie der Popmusiker M.J. nur in sterilen Räumen aufzuhalten und sonst eine Gesichtsmaske zu tragen und andrerseits Spritzentausch mit einem AIDS-Kranken ist sehr weit - um zwei Beispiele aus der Medizin zu nehmen.

Ich hoffe, mit meiner Antwort Impfkritik aus anthroposophischer Sicht nachvollziehbar (nachvollziehbar heißt nicht verständlich oder gar für richtig erklärt sein!) gemacht zu haben. Übrigens: Ich bin als Kind nur gegen Tetanus geimpft worden, für alle anderen Kinderkrankheiten wurde ich zu den kranken Geschwistern ins Bett gesteckt, um mich zu immunisieren. Das bekam mir gut, bin gegen alle Kinderkrankheiten immun, das soll aber kein allgemeingültiges Argument für diese Methode sein. Ein gesegnetes Pfingstfest wünscht :-) Mux 15:38, 11. Mai 2008 (CEST)

Blödsinn, nach einer SSPE ist nichts mehr mit Last tragen. --Mesenchym 22:12, 11. Mai 2008 (CEST)
Tja Mesenchym, nix für ungut, aber für mich gehört der Tod zum Leben dazu. Ich weiß, dass ich sterben werde, wann und warum wird sich zeigen, aber es wird passieren. Nur mich stört das nicht so sehr wie Dich, weil ich glaube, dass ich erneut leben werde - da verliert der Tod den Schrecken (im Gegensatz zum Sterben, davor habe ich echt Bammel). (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von Benutzer:Mux (Diskussion • Beiträge) )
Du hast es offensichtlich nicht verstanden. Eine SSPE entsteht vorwiegend bei Kindern, die sich in den ersten beiden Lebensjahren mit dem Masernvirus anstecken. Da die Masern-Impfung erst nach dem ersten Lebensjahr durchgeführt wird, sind sie nur geschützt, wenn ihre Umgebung durchgeimpft ist. Deine Ansichten über Leben und Tod sind daher ein schlechter Scherz. --Mesenchym 11:13, 12. Mai 2008 (CEST)
Alle Anthroposophen, glaube ich, versuchen so "natürlich" wie möglich zu leben. Aber ich glaube auch, sie verwechseln dieses "natürliche" Leben mit Anachronismus. Egal ob moderne subunit-Impfstoffe aus gentechnologischer Produktion oder Muxs Versuche mit Lebendimpfstoff ("zu kranken Geschwistern ins Bett gesteckt"), das genau gleiche Immunsystem entwickelt schützende Antikörper, ob im Antroposophenkörper wie auch in meinem Biologenkörper. Nur ist ersteres viel sicherer und die Folgen sind voraussagbar. Mux, ich wäre aber trotzdem froh wenn Du eine gute Zusammefassung der anthroposophischen Sicht in den Artikel einbringen könntest.--Keimzelle talk 23:12, 11. Mai 2008 (CEST)
Sehen andere NutzerInnen das auch so wie Keimzelle? Bis jetzt ernte ich bei Beiträgen zu medizinischen Themen fast nur Sofortreverts. Dazu ist mir meine Zeit zu schade. :-| Mux 10:21, 12. Mai 2008 (CEST)
Unsere jeweils persönliche Sichtweise auf die Anthroposophie tut hier nichts zur Sache. Deine Beiträge werden zu recht revertiert. -- Nina 11:08, 12. Mai 2008 (CEST)
Keimzelle, siehst Du, warum ich keine Lust habe, so etwas in den Artikel zu schreiben? Du bittest um die anthroposophische Sicht, Nina macht es zu meiner Privatmeinung. Also werde ich keine Ergänzung schreiben. Tschüß, :-( Mux 12:09, 12. Mai 2008 (CEST)
Eine mit Quellen belegte Darstellung, warum Anthroposophen der Gesundheit ihrer Kinder (und der Kinder ihrer Mitmenschen (z.B. durch Herdenschutz bei Impfungen)) wenig Wert beimessen, wäre durchaus wünschenswert. Vielleicht kannst Du Benutzer:Mux da einen Vorschlag machen, ich unterstütze das voll und ganz, gerade Insider können hier sehr wertvollen Innenansichten liefern. PS: Auch der Artikel Anthroposophische Medizin bräuchte diesbezüglich eine Überarbeitung. --Pathomed 12:20, 12. Mai 2008 (CEST)
Wie eben erläutert, bin ich dazu nicht bereit, denn ich beantworte gerne Fragen interessierter Menschen, aber ich bin kein Missionar und mag mich auch nicht beschimpfen lassen. Deine Behauptung, "Anthroposophen messen der Gesundheit ihrer Kinder wenig Wert bei" ist eine Missinterpretation meiner Aussage. Das habe ich nicht gesagt, nicht gemeint und ich kenne keine AnthroposophInnen, die so denken. Im Gegenteil, der Einsatz für die anthroposophische Medizin kommt aus der Sorge um die Gesundheit. Diese Meinung magst und brauchst Du nicht zu teilen, aber zu behaupten, dass der Gesundheit von Kindern wenig Wert beigemessen wird, ist absolut falsch und tut mir weh. Ein kleines Beispiel: Wenn ein Arzt mir ein Antibiotikum empfiehlt (mehrfach passiert), so tut er das oft sicherheitshalber, ich lehne das i. d. R. ab, weil ich mein Immunsystem nicht schwächen möchte. Er und ich wollen Gesundheit erhalten, doch auf einem anderen Weg. Ich bin damit immer gut gefahren, in Ausnahmefällen bin ich übrigens seinen Argumenten gefolgt. (Um nicht missverstanden zu werden: Es empfehlen auch anthroposophische Ärzte Antibiotika).
Auch der Artikel Anthroposophische Medizin reizt mich überhaupt nicht, solange die GWUP-Fraktion jede Neutralität verhindert. Tut mir leid für WP. :-( Mux 13:02, 12. Mai 2008 (CEST)
Die GWUP-Fraktion kann dir Immunologie-, Epidemiologie- und Statistik-Lehrbücher ausleihen. Ich warte schon lange auf wissenschaftliche Arbeiten, die belegen würden, dass Anthroposophen dank ihren häufigeren (und schlimmeren) Erkrankungen glücklicher leben, dass ihre häufigeren Krankheiten das Gesundheitssystem entlasten, dass sie dem Steuerzahler Geld ersparen und und und. Mir ist das Leben meiner Mitmenschen wertvoll. Ob ich sie mit Krankheiten anstecke oder nicht ist oftmals nicht ihre freie Entscheidung. Deshalb muss ich entweder einen vernünftigen Impfschutz haben oder als Einsiedler leben. An dieser Stelle würde ich mich es auch interessieren, ob Muxs Krankheitskeime nur Anthroposophen anstecken oder auch andere Menschen – finden die ihre Erkrankungen auch eine Erfahrung, die nun mal zum Leben gehört? Wie Anthroposophen mit diesem Dilemma umgehen, könntest Du uns am Besten erklären. Anthroposophische Medizin wartet auf dein Wissen; wir alle auch. --Keimzelle talk 14:18, 12. Mai 2008 (CEST)
Warum sollte ich? MIR reicht es, in meinem Sinne gesund zu leben. Den theoretischen Hintergrund anthroposophischer Medizin auf die Basis Deines Wissenschaftsbegriffs herunterzubrechen ist mir zu aufwändig, vor allem, wenn es augenscheinlich doch nur dazu führt, das sich Deine Überzeugung festigt und meine missinterpretiert wird. Den gängigen Wissenschaftsbegriff kenne ich aus Studium und Promotion, der hat seine Berechtigung in weiten Bereichen, auch in Teilen der Medizin. Aber nach Nachweisen für glücklichere (und ggf. sogar gesündere oder auch kränkere) Menschen durch Anthroposophie zu forschen soll denen überlassen werden, die das für nötig halten. Mir reicht es, selber glücklich zu sein. Und denen zu Glück im Leben zu verhelfen, die daran interessiert sind. Hier löse ich nur empörten Widerspruch aus - und das ist nicht gesundheitsfördernd. Ich habe versucht, eine Frage zu beantworten, ob das gelungen ist, muss jedeR für sich beantworten. So verabschiede ich mich und wünsche allen noch ein gesegnetes Pfingstfest, Mux 16:19, 12. Mai 2008 (CEST)

Toter Weblink

Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich unerreichbar ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!

--SpBot 09:20, 23. Apr. 2008 (CEST)

Video

Leider ist die Seite zur Bearbeitung gesperrt. Ich schlage aber vor, folgenden Link unter Weblinks in einem neuen Abschnitt "Video" einzufügen:

85.178.41.158 11:34, 11. Mai 2008 (CEST)

Nö, der Film scheint manipuliert zu sein. Bei Zeitpunkt 5:58 min ist ein Schnitt zu erkennen, der das entscheidende „nicht“ ausblendet. Mehr habe ich mir nicht mehr angeguckt. (Der Satz am Anfang: „Das Geschäft mit den Antikörpern [sic!]“ war aber auch schon gut.) --Mesenchym 12:36, 11. Mai 2008 (CEST)

Lebendimpfstoff

'Der Lebendimpfstoff enthält abgeschwächte, noch vermehrungsfähige Erreger, welche die Krankheit nicht auslösen können.' unter der aktiven Impfung zu finden... nicht auslösen können ist zwar gut, um Impfmüdigkeit (gegen die ich als unangemeldeter User bin) zu vermindern, allerdings ist Wikipedia nicht dazu da, um Menschen zu beeinflussen. Und es ist ausgeschlossen, dass die abgeschwächten Erreger die Krankheit nicht auslösen können. Das könnte mal jemand, der sich gut damit auskennt, mit Belegen und so weiter im Artikel vermerken.(Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 84.132.89.112 (Diskussion • Beiträge) 20:09, 18. Jun. 2008 (CEST))