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Daniel Lüönd

Daniel Lüönd (* 2. September 1959) ist ein Schweizer Bassist.

Inhaltsverzeichnis

Musikalische Laufbahn

Als Zimmermann

Der auf dem Stoos lebende Daniel Lüönd spielt seit dem 16. Lebensjahr den Kontrabass.

Von Martin Nauer konnte der Bruder Alois Lüönd die alten Tänze von Josef Stump erlernen, die Martin Nauer von Balz Schmidig überliefert bekam, welcher noch mit Josef Stump selber spielte. Etwa 1966 erlernte der zweite Bruder Paul Lüönd ebenfalls das Örgeli. Somit entstand etwa 1970 das Schwyzerörgeliduo Lüönd, welches an Vereinsanlässen und kleinen Festen aufspielte.

Im Jahre 1976 lernte der jüngste der Mosi-Brüder den Bass. Somit wurde das Schwyzerörgelitrio Mosibuebä gegründet. In den 1970er Jahren spielten sie einige Male mit Rees Gwerder und Paul Lüönd auf. Mittlerweile gibt es die Formation Mosibuebä bereits 30 Jahre und schliesslich wurde sie mit Daniel Gwerder und Philipp Schuler zu einem Schwyzerörgeliquartett verstärkt. Alle Tänze von Josef Stump und Balz Schmidig, sowie die eigenen werden von Musiker zu Musiker weitergegeben. Noten existieren nicht und können von den Musikern auch nicht gelesen werden. Alles wird über das Gehör wiedergegeben.

Privat

Daniel Lüönd wuchs mit drei Brüdern im Mosi in Ingenbohl im Kanton Schwyz auf. Er lernte Zimmermann in Brunnen. Später übernahm er mit seiner Frau Elisabeth das Gasthaus Balmberg auf dem Stoos und ist nun als Wirt und Koch tätig. Er hat einen Sohn David, der ebenfalls Musik bei den Balmbergörgeler macht. Neben dem Musizieren als Hobby betätigt er sich immer noch als Zimmermann bei Neu- und Umbauten.

Diskografie

Zudem gibt es etliche CDs auf denen die Mosibuebä mit einzelnen Titeln enthalten sind.

Personendaten
Lüönd, Daniel
Schweizer Komponist Schwyzerörgeler
2. September 1959