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Diskussion:Ungarische Sprache/Archiv/2005

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Inhaltsverzeichnis

Ungarischsprachiger Beitrag

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Véletlenül bukkantam az oldalra és nagyon tetszett, hogy a magyar nyelvet összehasonlíthattam a némettel, mintegy a németek szemével látva azt. Ez méginkább rádöbbentett a magyar (és egyébként mindegyik) nyelv szépségeire. Aki pedig kíváncsi arra, hogy mit írtam ide, de nem beszél magyarul, az vegyen elő egy szótárt, és hajrá! :)))
Üdv: Dávid
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Kann das jemand übersetzen? Danke im Voraus. — Martin Vogel 02:22, 15. Apr 2005 (CEST)

Szótár nélküli fordítás – Übersetzung [fast] ohne Wörterbuch:
Ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen. Dabei hat mir sehr gefallen, daß ich das Ungarische aus der Perspektive Deutschsprachiger mit dem Deutschen vergleichen konnte. Dies hat mir die Schönheit der ungarischen (und eigentlich aller) Sprachen noch einmal vor Augen geführt. Wer nun neugierig ist, was ich hier geschrieben habe, nehme sich ein Wörterbuch, und auf geht's! :))) Gruß, Dávid

übersetzt von Feinschreiber 09:17, 15. Apr 2005 (CEST)

Einzige nicht-indoeuropäische Sprache?

Das ist nicht korrekt. Baskisch ist auch nicht indo-europäisch, und hat nicht mal Verwandtschaften zu irgendwelchen anderen Sprachen. Und das Sprachgebiet liegt in Südfrankreich und Nordspanien, das würde ich schon auch als Mitteleuropa ansehen.

Maik(Der vorstehende, falsch signierte Beitrag stammt von Musalmik (Diskussion • Beiträge) 22:36, 19. Mär. 2005 (CET))

Ich nicht, sondern als Westeuropa

...eher Südeuropa... schließlich ist die Grenze die Pyrenäen (sind die Grenze die Pyrenäen? :)(Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von Sveriges fana (DiskussionBeiträge) 17:35, 28. Jul. 2007 (CEST))

Ungarisch sei zunächst schwer zu erlernen

heißt es im Text. Das bleibt dem Leser unverständlich.

Ich würde ggf. darauf hinweisen, dass es schwer ist, zunächst all die Suffixe zu lernen. Und darauf hinweisen, dass es dann superangenehm ist, wenn man nicht, wie im Französischen, jedesmal dazu lernen muss, wie konstruiert wird.

Ich würde darauf hinweisen, dass ganz wenige Zeiten ausreichen wo die Franzosen und Italiener ein halbes Duzend vergangenheitsformen brauchen. Und dass die Zukunft fast gar nicht gebildet sondern mit majd konstruiert wird.

Hier empfindet der Lernende eine große Erleichterung.

Ich würde aber auch darauf hinweisen, dass nach den ersten Anfangserfolgen der Megahammer mit der zweiten Konjugation konmmt und diesen Wahnsin villeicht mit dem kerek-kerem-Problem erläutern.

Und: vielleicht könnte man an einem Beispiel erklären, warum die Ungarn so langsam sprechen. Weil sie eben mur zwei drei Worte mit Suffixketten erzeugen wo wir drei Sätze sagen müssen.

Gruß Bertram !

Hallo, Deine Änderungen im Artikel waren m. E. nicht so ganz enzyklopädiegeeignet. Daß sie langsam sprächen, halte ich für ein Gerücht, die Ungarn sprechen vielmehr deutlich, weil (fast) nichts „verschluckt“ oder lautlich assimiliert wird, keine Vokalreduktion erfolgt usw. Mit Ausländern, die ihre Sprache sprechen, reden sie vielleicht langsamer, aber das ist keine Eigenart eines bestimmten Volkes, sondern eine Art Höflichkeit gegenüber Fremden, die ich von Sprechern anderer Sprachen auch kenne. Feinschreiber 17:14, 12. Apr 2005 (CEST)

Neuer Diskussionsbeitrag

Ich denke, es wäre Zeit, diesen Artikel gründlich, nach soliden wissenschaftlichen Erkenntnissen zu überarbeiten. Was da oben steht, ist ein Produkt der Geschichtsfälschung der Kirche! Die ungarische Sprache hat ganz andere Wurzeln (s. Diskussion)! Die ungarische Sprache ist der japanischen Sprache mehr ähnlich, als der finnischen Sprache! Ich habe in der ehemaligen DDR einen Freund gehabt, welcher nebst D,F,E Russisch, Finnisch und Japanisch beherrschte. Rudi, mein Freund, hat während meines 2 jährigen Aufenthaltes in Bitterfeld so gut ungarisch gelernt, dass er mich in der saloppen Ausdrucksweise der Umgangssprache korrigiert hatte. (meine Muttersprache ist Ungarisch). Er behauptet, dass die Verwandtschaft eher bei der Japanischen zu suchen wäre, denn die Finn - Ugor Theorie lächerlich wäre! Nun, nach diesen Erkenntnissen empfehle ich die Verwandtschaft mit der Ursprache Sumer zu suchen. An der Sorbonne in Paris haben Wissenschaftler nach Etiomen (gemeinsamen Wortstämme mit der Ursprache in Mesopotamien) in den wichtigsten Sprachen gesucht. Demnach haben sie in der heutigen englischen Sprache 4%, in der lateinischen 5%, in der hebräischen 5%, in der tibetischen 12%, in der alt türkischen 26% und in der heute gesprochenen ungarischen Sprache 68% gemeinsame Wortstämme mit der Pre - Sumer Sprache. Diese Sprache wurde im 4. Jahrtausend v. ch. auf dem Gebiet des Aral – See und Kaspischen Meer sowie in Mesopotamien (Deltagebiet der Flüsse Tigris-Euphrat)gesprochen. Prolog

Bitte nicht! Man verschone uns mit den parawissenschaftlichen Ergüssen von irgendwelchen Laien. Und natürlich gehört auch wieder eine Verschwörungstheorie dazu. --Seidl 11:17, 20. Apr 2005 (CEST)

Verhältnis Laut - Buchstabe

Hallo, ich bin noch neu hier, und hoffe dass ich technisch alles richtig mache, um eine kleine Anmerkung zu diesem Artikel loszuwerden. (Abschnitt: Grammatik - Aussprache)

Das Verhältnis Laut-Buchstabe ist 1:1. Ich sehe darin eine kleine Unstimmigkeit, vor allem weil direkt im selben Absatz dies hier folgt: Besondere konsonantische Laute werden teilweise durch Kombination von zwei (Digraph) oder gar drei Zeichen (Trigraph) dargestellt. Diese Aussage widerspricht IMHO der obigen, da z.B. bei den Digraphen das "Verhältnis Laut-Buchstabe" ja "1:2" wäre.

Vermutlich ist hier die relativ regelmäßige, "phonetische" Schreibweise des Ungarischen gemeint. Mein Vorschlag zur alternativen Formulierung wäre daher:

Die ungarische Sprache wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Dabei entsprechen alle Vokal- und einige Konsonantenbuchstaben jeweils genau einem Laut (im Gegensatz zum Deutschen, wo es etwa für "e" verschiedene Aussprachemöglichkeiten gibt). Andere Konsonanten des Ungarischen werden durch Kombinationen von zwei (Digraph) oder drei Zeichen (Trigraph) dargestellt, die jedoch ebenfalls immer für denselben Laut stehen. Somit ist die ungarische Rechtschreibung weitgehend regelmäßig. Die einzige Ausnahme bildet der j-Laut, der sowohl als „j“ als auch als „ly“ geschrieben wird. Von der vom...

Da ich nicht weiß, wie hier der übliche Ablauf ist (erst ändern und dann diskutieren oder umgekehrt :-)), stelle ich meinen Beitrag erst mal hier zur Diskussion und warte auf eure Reaktion. Gruß, A.P.M

Hallo A.P.M, ich finde Deinen Vorschlag gut und habe ihn in den Artikel eingefügt. Es wäre allerdings hilfreich, wenn Du Deine Beiträge künftig mit ~~~~ unterschreibst und, noch besser, Dich anmeldest und Dir einen Benutzernamen zulegst. Gruß, Feinschreiber ?+! 11:51, 27. Jun 2005 (CEST)
Sollala... Die 1:1 Übereinstimmung stimmt schon. Im Ungarischen gelten die Digraphen und Dzs als eigene Buchstaben. Weil im Deutschen Multigraphe nicht als eigene Buchstaben gezählt werden, wird "Buchstabe" von Lesern oft mit "Schriftzeichen" (kurz "Zeichen") verwechselt (so auch von Dir). Im Ungarischen ist aber Dzs ein Buchstabe, der mit drei Zeichen geschrieben wird. Genauso Gy, Ny, etc. jeweils ein Buchstabe, der mit zwei Zeichen geschrieben wird. Ich werde das korrigieren. Szabi 18:54, 4. Sep. 2007 (CEST)

DÜCK-HES LOB !

Als ich mal genau so etwas gesucht hatte, war dieser Artikel noch (schei..) schwach ;-) Doch jetzt hilft er mir tatsächlich weiter. Grad der Vergleich mit der deutschen Sprache (ist ja auch die deutschrprachige Wikipedia), statt allzu-allgemeinem bla,bla, der mir nicht soooo sehr geholfen hätte. Köszönöm szépen! 141.70.120.121

Nincs mit! Deine Ergänzungen habe ich eingebaut. Aber auch für Dich gilt, daß es hilfreich wäre, wenn Du Deine Beiträge künftig mit ~~~~ unterschreibst, Dich anmeldest und Dir einen Benutzernamen zulegst. Gruß, Feinschreiber ?+! 12:03, 9. Aug 2005 (CEST)

Verbesserung

Habe "Da der Wortstamm nicht flektiert wird, fehlt ein weiteres Merkmal von Sprachen mit einem Kasussystem." gelöscht, denn es ist falsch. Flexion ist NICHT Voraussetzung für ein Kasussystem. 141.70.120.121

In der Proto-Indogermanischen Sprache gab 8 Kausa. Im Sanskrit gibt es noch genau diese 8, im Lateinischem gibt es, uh, glaub 6 und im Deutschen gibt es nur 4. Der Ablativ zum Beispiel kann im Deutschen nur mit irgendeinem der noch verbliebenen 4 Kausa + Präposition übersetzt werden. Dennoch sind die anderen 4 Kausa: Ablativ, Lokativ, Vokativ und Instrumentalis echte, vollwärtige Fälle.
Warum also auch nicht die "grammatischen Konstruktionen", die in agglutinierenden Sprachen statt durch Flexion mittels Agglutionation gebildet werden, als echte Kause auffassen? MickiMedia 15:50, 2. Sep 2005 (CEST)
genau! In der Linguistik ist das eigentlich auch so üblich. Im Japanischen gibt es z.B. 8 oder 9 Kasus, obwohl es keine Flexion gibt (zumindest nicht zum Ausdruck der Kasusformen). Im Finnischen gibt es sogar 15 Kasus - alles rein agglutinativ ;-) Meines Wissens ist es außerdem üblich, den grammatischen Fall als Kasus (Plural: Kasus) zu bezeichnen. Den Begriff Kausa / Kause o.ä. habe ich persönlich noch nie gehört oder gelesen (obwohl ich glaube, mich ein bisschen auszukennen). 80.137.103.129 14:50, 23. Sep 2005 (CEST)
Von Fällen oder Kasus kann man auch bei freier Auslegung der Definition nur sprechen, wenn sie sich gegeneinander ausschließen. Man kann nicht zugleich im Genitiv und Dativ stehen. Bei Agglutinationen wie im Ungarischen trifft der Besitz"fall" ggf. im Akkusativ (Objektfall) auf: a táskámot. Also kann der Besitzfall oder der Objektfall kein echter Fall sein. Einer muß weichen. Da das System, wie es jetzt üblicherweise gehandhabt wird, stimmig ist, sollte man nicht umgedreht vorgehen, obwohl theoretisch vieles denkbar wäre.--Wikipit 21:20, 24. Mai 2006 (CEST)

Amtssprache Ungarisch auch in Österreich

Hallo! Ungarisch ist zumindest im Burgenland auch in Österreich als Minderheitssprache dem Gesetz nach Amtssprache - zB. vor Gericht. Das sollte man irgendwie noch in den Artikel reinbringen. Grüße, Andi--Andreas.poeschek 18:14, 7. Nov 2005 (CET)

Hallo Andi, ich hab's in die Infobox eingearbeitet. Viele Grüße, Feinschreiber ?+! 18:42, 7. Nov 2005 (CET)


Das stimmt nicht! Ungarisch ist zwar anerkannte Minderheitensprache im Burgenland. Amtssprache ist neben Deutsch aber nur Kroatisch! Ungarisch wartet noch auf diesen Status. Markus (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 90.152.191.130 (Diskussion • Beiträge) 10:10, 4. Apr. 2007 --K@rl 11:18, 4. Apr. 2007 (CEST))

Laut dem Absatz bei den Minderheitensprachen in Österreich ist sie aber doch nach dem Volksgruppengesetz eine Amtssprache. --K@rl 11:29, 4. Apr. 2007 (CEST)

Das stimmt sehr wohl! Ich empfehle das Österreichische Bundesrecht zu lesen - dort ist definiert, was eine Amtssprache ist. (Amtssprachen-Verordnung, BGBl. II Nr. 229/2000) Minderheitensprachen unterscheiden sich in ihrer Definition erheblich von Amtssprachen. So bspw. im Instanzenweg am Gericht und bei Behörden - um nur zwei Beispiele zu erwähnen. Andreas.poeschek 13:22, 4. Apr. 2007 (CEST)

Wiederum Einspruch, da offensichtlich hier Mißverständnisse aufgetaucht sind. Ich zitiere aus dem Artikel Minderheitenheitensprachen in Österreich, in welchem es heißt: "...Ungarisch ist in vier Gemeinden des Burgenlandes zusätzlich zur deutschen Sprache Amtssprache.", welche laut BGBl. II 229/2000 die folgenden sind: Oberpullendorf, Ober- bzw. Unterwart, Rotenturm. Interessanterweise wird allerdings Sziget nicht erwähnt. Das heißt, daß Ungarisch nicht im Burgenland, sondern nur in den vier burgenländischen Gemeinden (OP, OW + Unterwart, Rotenturm) als Amtssprache angesehen werden kann. Mir persönlich (komme aus einer dieser Gemeinden) ist kein Fall bekannt, in dem jemand dieses Recht in Anspruch genommen hätte, da es z.B. bei Gericht kaum jemanden gibt, der juristische Sachverhalte (Fachsprache) problemlos vom Deutschen ins Ungarische übersetzen könnte. Weiters gibt es meines Wissens auch keinen ungarischsprachigen Richter, womit die Anwendung dieses Rechts hinfällig wäre. Was allerdings nicht hinfällig ist, zumindestens theoretisch, ist die Beistellung eines Übersetzers, wenn jemand nicht Deutsch sprechen will oder kann (was nicht der Fall ist, da alle Burgenlandungarn zweisprachig sind). Markus

Ich bitte Deinen Einspruch zu begründen, warum Du der Ansicht wärest Ungarisch wäre keine Amtssprache (und die anderen oben aufgezählten wie Du meinst schon) - darüber hinaus:
Was Amtssprache ist, wird vom Gesetz definiert und nicht durch die Häufigkeit der Anwendung. Das ist Faktum und an dem ist nicht zu rütteln. Ansonsten könnte man jedes Gesetz ad absurdum führen, würde man sich an der Häufigkeit orientiert und nicht an der Gesetzgebung bzw. Judikatur. Bspw. in Österreich ist 100 km/h auf der Landstraße vorgeschrieben - das ist ein Faktum. Dass aber sich ein Teil der Autofahrer daran nicht hält und mit höherer Geschwindigkeit fährt, ändert nichts daran, dass 100 km/h von der StVO gesetzlich vorgeschrieben sind. Soviel zu Theorie und Praxis. Da Wikipedia ein Lexikon ist, sollten wir auch hier uns auch nach dem Gesetzestext orientieren, der hier klar definiert _was_ Amtssprache ist - egal, ob das jetzt 1, 2, 10 oder 20.000 sprechen oder gar in der Praxis vor einem Amt fordern. Fakt ist: Wenn es einer in jenen Gemeinden möchte, kann er dies durchsetzen - und wenn es keinen ungarischsprachigen Richter gibt (den wird es im OGH bspw. sicher nicht geben) dann wird ein gerichtlich beeideter Dolmetscher bereitgestellt - genauso in den Ämtern oder auch höheren Instanzen, die nicht unbedingt in diesen Gemeinden liegen müssen (bspw. falls in Finanzangelegenheiten die FLD in Wien zuständig wäre oder der OGH in Wien etc...) - das sollte insofern keine Problematik darstellen. Es geht nicht darum, dass ein bestimmter Beamter Ungarisch versteht, sondern ob das Amt in der Lage ist Ungarische Eingaben, Aufgaben etc. zu erfüllen. Ob die dies eben mit Dolmetschern/Übersetzern, geeignet ausgebildeten Personal/Beamten tun, ist eine andere Frage und hat an sich mit der Sprache Ungarisch wenig zu tun. Andreas.poeschek 00:50, 5. Apr. 2007 (CEST)

Ganz einfach: Ungarisch ist nur in vier Gemeinden Amtssprache nicht im gesamten Burgenland. Kroatisch genauso nicht im gesamten Burgenland. Mich störte die Pauschalaussage: Ungarisch ist zumindest im Burgenland .... Amtssprache. Das ist meiner Meinung nach verallgemeinernd, da es bedeutet, daß im gesamten Landesbereich zwei bzw. drei Sprachen Amtssprache seien, was nicht stimmt. Alles andere ist klar und wurde von mir auch nicht in Frage gestellt. Mein erster Eintrag beruhte auf einer Falschinformation (aus einer aktuellen Publikation des Bundeskanzleramtes übrigens.) Markus 90.152.189.77 14:00, 5. Apr. 2007 (CEST)(Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 90.152.152.134 (Diskussion • Beiträge) 08:26, 5. Apr. 2007 --K@rl 09:16, 5. Apr. 2007 (CEST))

Hallo Markus, kannst du bitte nach deinem Namen mit vier ~ zusätzlich unterschreiben, dann wird es automatisch durch die IPAdresse + Datum+Zeit ersetzt. Mann kann es dann leichter zuordnen. Danke --K@rl 09:16, 5. Apr. 2007 (CEST)
Auch wenn Ungarisch nur in den oben genannten Gemeinden als Amtssprache fungiert, ist sie im ganzen Bundesgebiet nach dem Bundesgesetz eine Amtssprache beschränkt auf jene Region - respektive Gemeinden. Hier hast Du insofern recht, dass es sich seine Funktion auf die Gemeinden beschränkt, der Begriff der Amtssprache jedoch im Bundesgesetz geltend für das ganze Bundesgebiet normiert ist. Trotzdem ist hier Deine Argumentation noch immer unangebracht, dass die Amtssprache Ungarisch keiner anwendet oder keiner fordert, kein Richter Ungarisch könne etc. etc., da für die gesetzmäßigkeit wie bereits oben angeführt nicht die Häufigkeit, sondern die Verankerung im Gesetz ausschlaggebend ist. Andreas.poeschek 17:15, 8. Apr. 2007 (CEST)

Sehr geehrter Herr Pöschek! Wo liegt das Problem? Ungarisch ist Amtssprache in den 4 Gemeinden (auch erkennbar an den zweisprachigen Ortstafeln). Das ist Faktum! Faktum ist aber auch, daß das Recht kaum oder nicht - was die Verwendung auf Ämtern oder bei Behörden anbelangt - angewendet wird. Die knapp 5000 Burgenlandungarn (übrigens lebt die Mehrheit der Ungarischsprecher nicht wie im Artikel angeführt im Burgenland, sondern in Wien, etwa 10 700, siehe dazu Ergebnisse der Volkszählung 2001 auf www.statistik.at) sprechen alle Deutsch. Das Burgenlandungarisch wird über kurz oder lang aussterben, da es nicht mehr genug Muttersprachler gibt, und auch Gesetze bezüglich Verwendung des Ungarischen als Amtssprache daran nichts ändern werden können. Ha ez önnek nem tetszik, sajnálom, de ez az igazság! Markus160.114.145.88 09:26, 10. Apr. 2007 (CEST)

Sehr geehrter Markus! Das Problem liegt darin, dass Sie den Begriff der Amtssprache nicht verstehen wollen. Dieser ist laut Gesetz festgelegt - unabhängig davon wieviele Ungarisch sprechen, unabhängig davon wieviele Ungarn dort wohnen und auch unabhängig davon ob jemand vor einem Amt Ungarisch spricht oder ob in einem Amt die Beamten/Bediensteten in der Lage sind Ungarisch zu verstehen. Egal, ob jetzt Ungarisch ausstirbt, mehr Ungarn in Wien leben (was auch niemand bestreitet), keiner Ungarisch sprechen will etc. - es ist nun mal Amtssprache - daran ist nichts zu rütteln - außer der Gesetzgeber sieht hier eine Änderung vor. Und ich wiederhole mich ungern: Wikipedia ist ein Lexikon und kein Politikum: deshalb ist hier Ungarisch als Amtssprache anzuführen, weil es so im Bundesgesetz steht und nicht wegen der Quantität/Qualität wie es angewendet wird. Ihre anderen Fakten über die Verteilung der Ungarn, die Anwendung der Muttersprache etc. können in den Artikel einfließen. Was sie hier als Wahrheit im letzten Satz definieren möchten ist zwar eine Tatsache - ändert aber nichts am Umstand der gesetzlichen Definition der Amtssprache. EOD. Andreas.poeschek 13:10, 10. Apr. 2007 (CEST)

Was soll die Zensurierung meines letzten Beitrages? Markus160.114.145.88 08:40, 12. Apr. 2007 (CEST)

(Einmeng) - Markus, lies dir bitte Amtssprache einmal durch. Andreas sagt nichts anderes als das Ungarisch nicht vom Bundestag als Amtssprache in den Gesetzen der Republik Österreich eingetragen wurde. Trotzdem bleibt Ungarisch Verkehrssprache. Zweisprachige Ortstafeln sind kein Hinweis auf Amtssprachigkeit (das ist alles legales Wischi-Waschi, aber so ist's halt). Yotwen 10:01, 12. Apr. 2007 (CEST)


Ad Yotwen: Das ist ja alles völlig klar und wird von mir auch nicht in Frage gestellt. Nebenbei bemerkt: Der BUNDESTAG kann - Gott sei Dank - gar nicht Gesetze für die Republik Österreich beschließen, denn er befindet sich in Berlin. Ich möchte wirklich nicht, daß wir noch einmal von Berlin aus regiert werden! Das hatten wir bereits einmal 7 Jahre lang, die Geschichte ist bekannt. Du meinst also wahrscheinlich die Bundesversammlung (Nationalrat + Bundesrat), aber egal. Der Zensor (meines letzten Beitrages) versteht anscheinend nicht, daß ich nicht den Status des Ungarischen als Amtssprache in Teilen des Bgld negiere (was ich aufgrund einer Falschinformation in meinen ersten Beitrag tat!), sondern die Wirksamkeit dieses Gesetzes hinsichtlich Schutz der Minderheit, wenn man so will, Erhaltung des Ungarischen als Sprache einer autochtonen Minderheit usw. bezweifle. Es ist in dieser Beziehung völlig unerheblich, ob nun Ungarisch Amtssprache ist oder nicht. Dadurch wird die Zahl der Sprecher (ohnedies nur 4700) nicht gesteigert, der Rückgang wird dadurch nicht auzuhalten sein. Die Zeiten, in denen es Burgenländer gab, die ausschließlich Ungarisch konnten, wie ich es in meiner Kindheit noch erlebt habe, sind vorbei. Alle sprechen Deutsch, und Ungarisch wird bzw. ist eine Sprache der Alten. Ungarisch wird in zwei Generationen nicht mehr von Muttersprachlern gesprochen werden. Ungarisch als Umgangs- oder Verkehrssprache wird aussterben. Die Kinder lernen es heutzutage als Fremdsprache in der Schule, weil die Großmutter es sprach, weil es en vogue (durch die EU-Erweiterung und die damit verbundenen ökonomischen Interessen) ist. Der Status als Amtssprache ist meiner Meinung nach nichts anderes als der Beweis des guten Willens, die im Staatsvertrag festgeschriebenen Minderheitenrechte auch umzusetzten, was allerdings sehr spät (40 Jahre nach Abschluß!) geschah. Man könnte die Amtssprachenregelung auch als Manifestation einer demokratischen, minderheitenfreundlichen Gessinnung sehen. Das ist alles sehr gut, vollkommen legitim und auch notwendig. Praktische Auswirkungen im täglichen Leben sehe ich im Falles des Ungarischen im Bgld allerdings nicht, von Subventionen für Tanz- oder Kulturvereine einmal abgesehen. Weiters glaube ich doch, daß zweisprachige Ortstafeln als Hinweis auf eine zusätzliche Amtssprache (vgl. eben jenen von dir oben erwähnten Artikel) anzusehen sind, da sie meines Wissens nur in Gebieten stehen, in denen Slowenisch, Kroatisch oder Ungarisch gesprochen wird, und wo diese Sprachen auch den Status einer Amtssprache haben. Markus160.114.145.88 10:56, 12. Apr. 2007 (CEST)

Na perfekt, dann sind wir einer Meinung - man sollte es nur so im Artikel kommunizieren, wie das hier in der Diskussion passiert ist und nicht einfach den Text rauslöschen, dass Ungarisch Amtssprache ist. Ich kenne ein paar praktische Anwendungen mehr abgesehen von Subventionen von Kulturvereinen: da wären die ungarischen Schulen und der mögliche (freiwillige) zweisprachige Unterricht. Andreas.poeschek 11:43, 12. Apr. 2007 (CEST)

Ist klar: zweisprachiges Gymnasium in OW, pannonisches in OP, Fernsehsendungen vierteljährlich, tägliche Radiosendung usw. Wir hätten uns also die Diskussion sparen können. Markus160.114.145.88 12:50, 12. Apr. 2007 (CEST)

und in Slowenien?

Wie ist es denn in Slowenien? Gilt die Regelung für ganz Slowenien oder nur für die Region Prekmurje? Feinschreiber ?+! 18:42, 7. Nov 2005 (CET)