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Diskussion:Pfälzische Dialekte

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Isoglossen

Die geklammerte Erklärung von "Isoglossen" sollte verschwinden, statt dessen sollte ein Artikel "Isoglosse" angelegt und verlinkt werden. -- mawa 00:36, 12. Mai 2004 (CEST)

Neutralität

Der Satz "Die Pfalz gehört zu den Gegenden Deutschlands, wo der Dialektgebrauch noch am stärksten im Volk verwurzelt ist. Vor allem in den ländlichen Regionen ist die Hochsprache als gesprochene Sprache fast unbekannt und wird höchstens bei offiziellen Anlässen oder im Umgang mit Fremden verwendet. Viele Pfälzer erlernen nie ein akzeptables, geschweige denn ein akzentfreies Hochdeutsch, und sie bringen 'zugereisten' Hochdeutschsprechern eine verständliche Abneigung entgegen. Zumindest in der Westpfalz gibt es Schulen (sogar Gymnasien), an denen Pfälzisch sich trotz hartnäckiger Bemühungen als inoffizielle Unterrichtssprache hält" erscheint mir sehr POV:

  1. auch in ländlichen Regionen (die den großteil der Pfalz ausmachen) kennt man Hochdeutsch als gesprochene Sprache
  2. auch Pfälzer können Hochdeutsch und einen gewissen Akzent hat jeder Dialektsprecher (z.B. Bayern)
  3. dass "Hochdeutschsprechern" Abneigung entgegengebracht wird, halte ich für ein Gerücht
  4. es stimmt zwar, dass an einigen Gymnasien Pfälzisch gesprochen wird, aber so wie dieser Satz formuliert wird, klingt er äußerst arrogant!!!
  5. Warum wird der pfälzische Dialekt eigentlich als "primitv" angesehen, während z.B. Bayrisch als ganz normal betrachtet wird?

- ich wäre dafür diese Textpassage einfach zu entfernen, bis sich eine bessere findet! -- Steffen 16:44, 1. Feb 2005 (CET)

  1. Klar kennt man Hochdeutsch als gesprochene Sprache, aber hast du mal einen Westricher Bürgermeister gehört, der versucht, eine Rede auf Hochdeutsch zu halten?
  2. "Pfälzer können Hochdeutsch" mag in der Vorderpfalz gelten, aber sonst...
  3. Wenn du einmal versucht hast, im Landkreis Kusel auf Hochdeutsch z.B. Brötchen zu kaufen, dann verstehst du, was ich mit Abneigung meine. Als jemand, der in dieser Gegend hochdeutsch aufgewachsen ist, weiß ich ziemlich genau, was ich da schreibe.
  4. Wo ist da die Arroganz? Die Unterrichtssprache ist Hochdeutsch; wenn Lehrer trotz Dienstanweisung weiterhin auf Pfälzisch unterrichten, ist das eigentlich Insubordination.
  5. Primitivität hat niemand behauptet. Lies nochmal.
Ich nehme den Absatz in revidierter Form wieder rein, hoffentlich ist er dann weniger anstößig. -- mawa 21:34, 17. Feb 2005 (CET)
  1. Sicher gibt es einige, die sich des Hochdeutschen nicht mächtig sind - aber man darf deshalb nicht alle Pfälzer (auch die Kusler) über einen Kamm scheren.
  2. naja, in meinen Augen können die Vorderpfälzer schlechter Hochdeutsch als die Hinterpfälzer - dafür könnense besser singen ;-)
  3. Landkreis Kusel ist sowieso ein Sonderfall. Aber hast du mal versucht in Bayern oder Sachsen auf Hochdeutsch Brötchen kaufen zu gehen?!
  4. Die Arroganz liegt einfach in der Formulierung; mal ganz davon abgesehen, dass ich die Pflege des Dialekts für sehr wichtig erachte, da das ja auch ein Stück Heimat ist. Abgesehen davon ist Hochdeutsch auch nur ein Dialekt, der sich halt gegenüber den anderen durchgesetzt hat, da er einfach mehr Anhänger hatte. Aber das würde jetzt zu weit führen.
  5. Das war auch eine Grundsatzfrage und nicht auf den Artikel bezogen!
ja, so ist besser! --Steffen 22:46, 17. Feb 2005 (CET)
Der Autor hat anscheinend wenig Erfahrung mit selbstbewußten Dialektsprechern in anderen Gebieten Deutschlands. Wie auch immer, Pfälzer haben Selbstironie und verstehen auch irgendwie den Tankwart Dankwart in Sachsen, der sich für die Betankung bedankt :-) 84.173.234.36 00:06, 7. Apr. 2007 (CEST)
zu 4. (Unterrichtssprache): Ich kann nicht für Haupt-, Real- oder Berufsschulen sprechen, aber wenn ich mich an meine Zeit an einem Gymnasium in der Westpfalz zurückerinnere, fallen mir nur sehr wenige Lehrer ein, die Pfälzisch als Unterrichtssprache toleriert oder gar selbst gesprochen hätten. Die Sache mit der Unterrichtssprache ist eine unbelegte Behauptung. Einzelne Lehrernieten, die nicht einmal hochdeutsch sprechen können oder wollen, gibt's immer (und überall, nicht nur in der Pfalz ...). 212.43.71.31 10:40, 19. Feb. 2008 (CET)
Die Beobachtung kann ich bestätigen. Aber der Ausdruck "Lehrernieten" erscheint mir überzogen. Der Einsatz der vorherrschenden Umgangssprache, nämlich des Dialekts, im Unterricht, kann durchaus sinnvoll sein, auch wenn es natürlich nicht in Ordnung ist, wenn im Unterricht ausschließlich oder überwiegend der Dialekt verwendet wird. Yupanqui 16:53, 20. Feb. 2008 (CET)

Verbal- und Nominalsystem

Irgendwann, wenn ich mal ganz viel Zeit habe, mache ich eine richtige Konjugationstabelle... aber vielleicht kommt mir ja jemand anderes zuvor? *zwinker* :) -- mawa 01:06, 1. Apr 2005 (CEST)

Karte

Als Kurpfälzer bin ich nicht damit einverstanden, dass auf der Karte der deutschen Dialekte im Gegensatz zum Artikeltext das pfälzische Sprachgebiet irgendwo bei Landau endet, dafür aber Karlsruhe in der (badischsprachigen?) Südpfalz liegt. Gibt es keine bessere?

des muscht schunn selba mache odda wadschst bis en annarer bock druff hot ;-) -- 84.171.211.42 19:09, 12. Apr 2005 (CEST)

Mit der Kritik zu der Karte stimme ich überein. Der (kur-)pfälzische Sprachraum reicht auf der rechten Rheinseite vom äußersten Süden Hessens bis fast nach Karlsruhe und umfasst auch große Teile des Odenwalds, Heidelberg mit eingeschlossen. Selbst im äußersten Norden des Elsaß wird pfälzisch gesprochen, was aus der Karte ebenfalls nicht hervorgeht. -- Roadam5 01:30, 19. Jun 2005 (CEST)

Phonetik

Mit der Nasalierung stimme ich irgendwie nicht überein. Als Beispiel nehme ich jetzt mal "Bank", französisch "banque", pfälzisch "Bånk". Zwar entspricht der Lautwert dem Französischen, jedoch kann ich als Vorderpfälzer mit Sicherheit sagen, daß der Laut bei uns nicht nasaliert wird. -- Roadam5 01:30, 19. Jun 2005 (CEST)

Pfälzische Wikipedia

Bei den Links steht etwas über eine pälzische Wikipedia. Weiss jemand, was daraus geworden ist? 80.138.74.9 20:17, 3. Aug 2005 (CEST)

Deed misch in de Daad awwa auch emohl intressiehre. Ehrlisch xacht, glaawisch, awwa, dass sisch nix ergäwwe hot. Nix fa Uguhd, isch halt so ;-)

Mohl nehwebei: Gebbt's eischentlisch e genau feschtgeleschdie, allgemoingildischie pälzischie Ordographie?

(Zu Deutsch *g*: Würde mich jetzt, in der Tat aber auch mal interessieren. Ehrich gesagt, glaube ich aber nicht, dass sich da was draus ergeben hat. Nix für ungut, is halt so ;-)

Mal nebenbei: Gibt's eigentlich eine genau festgelegte, allgemeingültige pfälzische Orthographie?)

Pfälzische Orthographie

Eine allgemeingültige pfälzische Orthographie, quasi einen Pfälzer Duden, gibt es nicht. Das wäre auch ein unmögliches Unterfangen, denn es existiert zwar eine einzige deutsche Hochsprache, doch - wie in jedem Dialekt - ändern sich die Idiome auch in der Pfalz von Ort zu Ort. Und für jedes Dorf einen separaten Duden? Das wäre sicherlich illusorisch.

Was bleibt, ist das Bemühen in zweierlei Hinsicht:

1. Jeder Mundartdichter muss seinen eigenen Dialekt sauber sprechen - kein Mischmasch, schon gar nicht mit hochdeutsch.

2. Der Autor muss seine Mundart immer einheitlich - nach seinen eigenen und gleichbleibenden Regeln - schreiben.

Meine persönlichen pfälzischen Orthographieregeln sind drei an der Zahl und eigentlich ganz einfach:

1. Wird ein Wort im Pfälzischen genauso gesprochen wie im Hochdeutschen, dann schreibe ich es auch so. Die Stadt Speyer heißt hochdeutsch und pfälzisch gleich, also schreibe ich auch pfälzisch "Speyer" und nicht z. B. "Schbeier". Darunter würde nur die Lesbarkeit leiden.

2. Wird ein Wort im Pfälzischen anders gesprochen als im Hochdeutschen, dann schreibe ich es lautmalend. Der Geist heißt pfälzisch Gääscht - mit langem ä -, also schreibe ich ihn auch so. Ob einer den Vokal durch Verdoppelung oder durch Einfügung von h dehnt, ist seine Sache, nur einheitlich soll es sein.

3. Nasale, Verbindungen von Vokalen oder Diphthongen mit darauf folgendem n, kennzeichne ich durch n in runder Klammer (n):

-- Mundartpoet <Dialog auf Hochdeutsch> 19:24, 18. Aug 2005 (CEST)

Artikel bezieht sich zu stark auf das Westpfälzische

Ich finde daß sich der Artikel zu stark auf das West- und Hinterpfälzische bezieht und das er stärker um sprachliche und grammatikalische Beispiele aus der Vorder-/ Rhein-/ Kurpfalz ergämzt werden müßte.

Auch läßt der Abschnitt "Sprachsoziologie" auf traumatisch-negative Ereignisse der Verfassers in seiner Kindheit als Hochdeutschsprecher in der Westpfalz schließen und verletzt damit meiner Ansicht nach den Grundsatz der Neutralität. Der Abschnitt sollte daher stark überarbeitet oder gelöscht werden.

Isch hab des eemol uff Hochdeitsch g'schriwwe, damid's aa jeder verschdehd.

Die Ergänzung um vorder-, rhein- und kurpfälzische Beispiele darfst du gerne übernehmen. Der Abschnitt "Sprachsoziologie" hat mittlerweile mehrere Verfasser - und was da genau weswegen die Neutralität verletzt, musst du erst mal erklären. Nicht-neutral ist etwas nicht bloß allein deswegen, weil es auf persönlicher Erfahrung beruht. Im Übrigen bin ich dafür, dass du Diskussionsbeiträge in Zukunft unterschreibst. -- mawa 00:28, 12. Sep 2005 (CEST)

Ich finde die Beispiele sind nicht von einem echten Pfälzer geschrieben, sonst würd ich mir net so blöd vorkommen wenn ich es lese. --Snookie 15:44, 27. Dez 2005 (CET)

Würdest du das vielleicht mal bitte näher erklären? -- SPS 22:24, 27. Dez 2005 (CET)

Lesenswert-Diskussion

Pfälzisch ist ein Sammelbegriff für die Dialekte der beiden rheinfränkischen Dialektgruppen Westpfälzisch und Vorderpfälzisch. Es gehört zum westmitteldeutschen, fränkischen Dialektgebiet.

Pälzischi Wiggipedia - reloaded

Es ist ja vor einiger Zeit die Frage aufgetaucht, was die Frage nach einer WP auf Pfälzisch ergeben hat, habe ich mal gesucht, aber nichts gefunden. :-/ Deshalb mal die Frage an alle: Würde eurer Meinung nach eine erneute Anfage Sinn ergeben? Wenn man alle Varianten zusammenzählt (Saarpfalz, Vorderpfalz, Westpfalz, Nordpfalz, Südpfalz und nicht zuletzt die Kurpfalz) dürfte man wohl schon auf etwa (geschätzt) eine Million Sprecher kommen (hat einer ne bessere Zahl?). Und scheiß mich jetzt bitte keiner an, dass ich hier gefragt hab, ich dachte, hier wäre die Frage wohl am besten aufgehoben ;-) -- SPS 21:33, 24. Nov 2005 (CET)

Aber dafür gibt es schon eine Wikipedia in Pennsylvania Deitsch - nett zu lesen, für den der Pälzisch versteht.

Die Abstimmung über die pfälzische Wikipedia ist hier immer noch im Gange und pfälzisch- und englischsprachige Wikipedianer werden immer noch gesucht, um (möglichest begründet) abzustimmen und, falls das Begehren erfolgreich ist (welche Quote genau benötigt wird, weiß ich nicht, aber eine Zweidrittelmehrheit sollte reichen), auch an der Wikipedia mizuarbeiten. Da es bereits eine ripuarische, alemannische, plattdeutsche und bald auch eine bairische Version gibt, sollten wir Pfälzer nicht untätig bleiben. Stefanbw 21:39, 6. Aug 2006 (CEST) (dem Benutzer sei Mudderschprooch isch Kurpfälzisch unn desweje liegd em des Projekt bsunners äm Härze)

Alles schön und gut, nur für was, wenn es doch schon die pennsylfaanische Wiki gibt, wo man, wenn es sich um Artikel handelt, die sich auf Europa beziehen auf Pfälzisch schreiben kann? 84.172.158.15 22:48, 13. Aug 2006 (CEST)

Westmitteldeutsch

Warum wird Pfälzisch zum "Westmitteldeutschen" dazugezählt? Ich find, mit Badisch ham mir mehr gemeinsamkeiten, als z.b. Sächsisch oder Kölsch. Zum pfälzischen Wiki: Wenn es zustande käme, würd ich mitmachen, hab nur keine Idee, wie man des hinkriegt.

EDIT: Ich seh grad, dass ein "Wiki" in Pennsylvanian Deitsch vorgeschlagen ist. Es würd doch Sinn ergeben ein gemeinsames zu machen, oder?

Das würde meiner Meinung nach gewisse Probleme ergeben, schon weil die Bezugspunkte und die Umgebung ganz andere sind: Orte in Penyslavania wie dieser sind wohl kaum von Interesse für Pfälzer und umgekehrt interessieren die Deitschen in den USA sich wohl kaum für Details über kleine Ortschaften in der Pfalz (Stichwort: Relevanzkriterien). Auch hat sich durch die lange Trennung vom Pfälzischen in Europa das Pennyslavnaia Dutch immer mehr von seiner Ausgangssprache weg bewegt und viele englische Begriffe (u.a. taun, tscheensche, practise, introduction, literatscher) übernommen, weshalb man Pfälzisch und Pennsylvania Dutch trotz gemeinsamen Ursprungs heute als zwei verschiedene Sprachen betrachten sollte, ähnlich wie Niederländisch und Afrikaans. Auch die Schreibung bereitet Probleme: Die verbreitete New Testament Spelling lehnt sich sehr eng an die englische Orthographie an und ist daher für "echte" Pfälzer nur schwer zu lesen. Daher gibt es eine Initiative zur Schaffung einer eigenen pfälzischen Wikipedia. Es könnte allerdings (wenn die pfälzische Wikipedia denn zustande kommt) eine begrenzte Zusammenarbeit der beiden Projekte geben, da die Sprachen zumindest untereinander verständlich sind und so jeder dem anderen Informationen über sein geographisches "Fachgebiet" zur Verfügung stellen könnte. Stefanbw 22:47, 6. Aug 2006 (CEST)

Naja, die Gemeinsamkeiten mit dem Kölschen, Sächsischen ... sind wohl nicht so viele, aber wahrscheinlich ausschlaggebender, was die Leute dazu veranlasst hat, so die Einteilung vorzunehmen. -- SPS 18:13, 28. Nov 2005 (CET)


Pfälzisch ist, wie Kölsch oder Sächsisch auch, ein mitteldeutscher Dialekt, der die 2. Lautverschiebung nur unvollständig mitgemacht hat, Badisch zählt jedoch zum Oberdeutschen, hat also voll an der Lautverschiebung teilgenommen. Diese Einteilung hat aber keinesfalls mit den eigentlichen Verwandtschaftsverhältnissen zu tun, ist das Pfälzische als mitteldeutscher rheinfränkischer Dialekt mit dem oberdeutschen Südrheinfränkisch um Karlsruhe sicherlich näher verwandt, als beispielsweise mit Sächsisch, das zwar ebenfalls mitteldeutsch ist, aber keinesfalls einen fränkischen Dialekt darstellt. --Roadam5 20:02, 21. Jan 2006 (CET)

Toter Weblink

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--Zwobot 12:55, 9. Feb 2006 (CET)

Saarpfälzisch

Kusel entfernt! Weder liegt Kusel in der Saarpfalz , noch wird dort der saarpfälzische Dialekt gesprochen. Der Übergang zum Saarpfälzischen könnte als fließend bezeichnet werden aber die Dialektgruppe ist wohl eher um Homburg, Bexbach und südlich davon zu finden. Vergleiche Sprachgrenze (dat/das). Eindeutig entspricht der Kuseler Dialekt dem Pfälzer Bergländischen (Region Nordpfälzer Bergland).

Ferr misch iss dess faschd dess selbe ;) Griesd de Weschdpälzer. Wa Schbass. --Jonas Hoffmann 21:25, 29. Nov. 2006 (CET)

In de Palz kummt de Richter mit de Peif ins Gericht

Grundsätzlich möchte ich zu der kleinen Kontroverse um die Frage, wie denn nun vor Pirmasenser Gerichten parliert zu werden pflegt, noch etwas anmerken: In Gegenden, in denen Dialektkenntnisse weit verbreitet sind, ist es völlig normal, dass bei Verhandlungen dieser Dialekt auch benutzt wird. Es hängt natürlich von den Sprachkenntnissen, von der Laune und vom Naturell des Richters ab. Aber ich habe auch schon mittelhessisch parlierende Richter gehört. Warum nicht, wenn's der Wahrheitsfindung dient? Was übrigens, aus psychologischen Gründen, durchaus der Fall sein kann. Das Sätzchen von den Hochdeutschkenntnissen der Verhandlungsteilnehmer würde ich lieber rausnehmen, denn passive Hochdeutschkenntnisse dürfte in Deutschland mittlerweile praktisch jeder haben. In der Pfalz schon gleich gar.Yupanqui 16:32, 4. Dez. 2006 (CET)

Tonalität

Die pfälzischen Mundarten zeichnen sich ja u. a. durch ihren „Gesang“ aus. Eine „singende“ Sprache benutzt den Ton in der Regel auch phonematisch. Ist dies im Pfälzischen untersucht worden und gibt es darüber Literatur? --Ingo T. 15:55, 23. Okt. 2007 (CEST)

Der Sing-Sang ist innnerhalb des Dialektengebiets fast ausschließlich entlang des Rheins zu finden (beidseits). 84.173.193.222 22:52, 21. Dez. 2007 (CET)

Regiolekt?

Frage an die Linguisten: Sind die pfälzsichen Dialekte ein Regiolekt? Wenn auch Grammatik und Aussprache differiert, so scheinen doch zumindest einzelne Wörter wie Grumbeer im gesamten Gebiet einheitlich verwendet zu werden. 84.173.193.222 22:55, 21. Dez. 2007 (CET)

Vorderpfälzische Dörfer mit "Heim" und Umlaute

Hi. Eine Frage an die Linguisten: Lässt sich die Unterschiedliche Aussprache der ganzen "heims" erklären, oder entbehrt die jeglicher Sprachwissenschaftlicher Grundlage? Zum Teil wird die Endung "-heim" sogar dann unterschiedlich ausgesprochen, wenn vorher der gleiche Buchstabe kommt. Ein paar Beispiele, damit klar wird, was ich meine: Lambsheim=Lambsm, Gerolsheim=Gerolsm, aber Hessheim=Hesse (nix mehr mit m, obwohl auch s vorher). Laumersheim=Laamerschm (wieso wird hier ein "sch" draus?), und als Krönung Obrigheim=Owwergum. Falls sich das erklären lässt, wäre es nett, wenn jemand mit mehr Ahnung als ich das in den Artikel einbaut.

Und gleich noch ne Kleinigkeit hinterher: Dass es keine Umlaute im Vorderpfälzischen gibt, stimmt nicht ganz, vielmehr wird das ä an vielen Stellen sogar dort eingebaut, wo's in der Schriftsprache garnicht steht (Beispiel: Freinsheim=Fräänsm, Gemeinde = Gemää)

LG, ArtWorker 17:09, 13. Jun. 2008 (CEST)

Im Oberland ist das normal, dass kein -m angefügt wird. "Grenze" dürfte wohl irgendwo zwischen Naischdadt und Därgem sein, weil für Deidesheim scheint es mehrere Varianten zu geben. Heßheim, und auch Beindersheim direkt neben dran scheinen von der andern Rheinseite "inspiriert" zu sein, Låmberde, Howwe. Nur irgendwie unlogisch, weil zwischendrin gibt es noch Groß-/Klääniddsem, Bobrem, Roxem. Vielleicht ist es auch ganz banal und Hessem klingt zu sehr nach Bessem (=Besen) xD und es hat sich ohne -m entwickelt, was wiederum auch für das "sch" bei Lååmerschem spräche, Lååmersem wär ja nicht so sehr anders als Låmmsem. PälzerBu 03:46, 30. Jun. 2008 (CEST)