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Mikhail Kibardin

Mikhail Kibardin (* 1974 in Taschkent, Usbekistan) ist ein usbekischer Violinist.

Leben

Seinen ersten Violinenunterricht erhielt Kibardin als Sechsjähriger. Im Jahr 1986 kam er mit dem Hauptfach „Violine“ zu Prof. Nathan Mendelssohn an die „Uspensky-Schule“, dem an das Konservatorium Taschkent angeschlossenen Musikgymnasium für musikalisch hochbegabte Kinder. Schon kurze Zeit später nahm der junge Geiger sehr erfolgreich an ersten Wettbewerben teil. So gewann er u.a. im Jahr 1988 den 1. Preis des nationalen Wettbewerbs der Republik Usbekistan, 1989 den 2. Preis des großen UdSSR-Wettbewerbs für junge Violinisten und 1991 den 2. Preis des internationalen Wettbewerbs für Streichinstrumente in Taschkent.

Als Solist des usbekischen Rundfunkkammerorchesters und des Moskauer Kammerorchesters „Akademie“ war Kibardin schon früh in der Kammermusik aktiv. Er konzertierte in den Republiken der früheren Sowjetunion und in ganz Europa in den verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen. Daneben arbeitete er auch regelmäßig als Solist.

Im Jahr 1995 kam er nach Hamburg, wo er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Andreas Röhn fortsetzte, dem Konzertmeister des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Kibardin machte sein Diplom mit Auszeichnung und anschließend nach einem Aufbaustudium auch noch sein Konzertexamen. Mit der Teilnahme an verschiedenen internationalen Meisterkursen vervollkommnte er seine Ausbildung.

Heute arbeitet Kibardin als Solist, aber auch als Mitglied des „Scardanelli Quartetts“ und des „Efim Jourist Quartetts“. Er trat bei zahlreichen Festivals wie Kissinger Winterzauber, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Beethovenfest Bonn, Ludwigsburger Schlossfestspiele und anderen auf.

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

Personendaten
Kibardin, Mikhail
usbekischer Violinist
1974
Taschkent, Usbekistan