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Volllaststunde

Mit Volllaststunden wird der Quotient aus der Jahresenergieproduktion (in kWh) einer Energie erzeugenden Anlage (z. B. Elektrizitätswerk) und deren Nennleistung (in kW) bezeichnet. Das Ergebnis ist ein rechnerischer Wert und gibt an, wie hoch die Ausnutzung der Anlage ist: Er gibt an, wie viele Stunden die Anlage gelaufen wäre, um die Jahresenergieproduktion zu erreichen, wenn sie nur unter Vollast gelaufen wäre und sonst stillgestanden hätte.

Der Wert ist nicht mit den Betriebsstunden oder dem Begriff Verfügbarkeit zu verwechseln. Häufig können Kraftwerke auch im Teillastbereich betrieben werden (z. B. Mittellast- und Spitzenlastkraftwerke).

Grundlastkraftwerke erreichen die höchsten Vollaststundenanzahl pro Jahr, jedoch müssen auch sie in regelmäßigen Abständen gewartet werden.

Ein 365-Tage-Jahr hat 8760 Stunden.

Der prozentual auf die Gesamtstunden eines Jahres bezogene Wert heißt Auslastung.

Beispiele:

Siehe auch